Das Schloss war eine Erneuerung 1667/69 der Burg, die ursprünglich 1199 unter Heinrich von Sternberg aus dem Henneberger Geschlecht am Fuß des „Sterinbercs“ („stero“ kommt aus dem althochdeutschen und bedeutet Widderberg) errichtet worden war. Der Name des Bergs geht zunächst auf die Burg, dann auf die Siedlung über.
Das Schloss war 1933 von E.L.A. Freytag, dem Begründer der "Menschenfreundlichen Gesellschaft" erworben worden.
Das Kloster wurde 1947 von der Klostergemeinschaft nach vorausgegangener Enteignung durch die Nazis (SA) wieder aufgebaut.
In dem Kloster befindet sich eine große Kolonie von Zwergfledermäusen (Winterquartier von zeitweise über 100 Individuen, in den letzten Jahren noch ca. 40-50 Tieren), weshalb der Tierbestand im Kloster regelmäßig kontrolliert wird.
Dabei sind mir die beachtlichen Koniferen aufgefallen, die ich aktuell nicht sicher bestimmen kann.
Könnt Ihr mir bitte bei der Bestimmung der stattlichen Bäume behilflich sein?
Von der Form der schuppenförmigen Blätter und der längsfaserigen Borke lässt sich die Artenzahl ja schon mal eingrenzen.
Ich könnte mir Calocedrus decurrens vorstellen, kann aber Thuja occidentalis und Thujopsis dolabrata ebensowenig ausschließen wie Chamaecyparis lawsoniana.
Könnt Ihr mit dem Bildmaterial was anfangen, oder kann z. B. Rainer Lippert Näheres zu den sehenswerten Bäumen mitteilen.
Danke vorab.
Gruß Spinnich