Bücher über Pilze + ein kleines pilziges Rätsel

Baumrätsel

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bee
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Bücher über Pilze + ein kleines pilziges Rätsel

Beitrag von bee »

Hallo,
nachdem hier letztens vermehrt über Pilze und Pilzbücher geschrieben wurde, kam ich auf die Idee, meine 3 dicken, aber nicht allzu-dicken Bücher vorzustellen, verbunden mit einem kleinen Pilzrätsel.

Ich gehöre zu denen, die nicht "immer schon mit Opa in die Pilze gegangen" sind, im Gegensatz zu so vielen, die sich heute mit Speisepilzen und ihren Doppelgängern mehr oder weniger gut auskennen oder dies dann zum Anlass genommen haben, sich auch (fast) wissenschaftlich mit weniger häufigen oder weniger auffälligen Arten zu beschäftigen.
Sondern ich wollte einfach nur mal wissen, was das für Pilze sind - egal welche -, die bei mir im direkten Umfeld wachsen.
Dafür habe ich oft empfohlene Bücher gekauft (ohne die "Bei Adam-und-Eva-Anfangen-Literatur" wie Rita Lüders "Grundkurs der Pilzbestimmung")
Ein kleineres Buch vom "Krabbeltisch" hatte ich schon länger, das ist auch gar nicht mal schlecht, aber vieles was ich sah, war da einfach nicht drin enthalten.

DEN HABE ICH ZUERST GEKAUFT:
Der große Kosmos-Pilzführer (Laux), 1200 Arten, 1200 Fotos.
Die Vielzahl erschlägt einen unerfahrenen Pilzgänger, die Fotos und die Beschreibungen sind sehr gut, die Systematik des Buches ist zwar fundiert (aber auch bei den Pilzen gibt es in den letzten Jahren unglaublich viele systematische Änderungen und Namensänderungen), aber nicht immer geeignet, einen unbekannten Pilz auch zu finden.
Z.B. bin ich da vor ca. 3 Jahren gescheitert, so etwas simples wie den Herben Zwergknäueling (Panellus stipticus) zu finden, obwohl er natürlich verzeichnet ist.
Sehr guten Einstieg bietet das Buch zu den Porenpilzen auf Holz, Rindenpilzen u.ä. (in "meinem" Wald sehr häufig und vielgestalt), da sind die beiden anderen Bücher deutlich weniger ausführlich.
Zu den Sporen gibt es nur knappe Informationen. Jede Befassung mit Pilzen endet über kurz oder lang bei "ohne Mikroskop geht bei .... nichts mehr", aber das ist ja abgesehen von der Anschaffung (von Gerät, Chemie und Spezialbüchern) vor allem auch eine Zeitfrage, sich da einzuarbeiten.

DEN HABE ICH ALS ZWEITES DICKES BUCH GEKAUFT:
Der große BLV Pilzführer (Gerhardt), 1200 Pilze, 1000 Fotos
Ich fand mich hier durch die Anordnung (Suche über Sporenpulverfarbe, Lamellen frei oder nicht, Pilz dick oder dünn) beim Bestimmen viel besser zurecht. Die Fotos sind auch sehr gut (aber beide Bücher anschauen lohnt sich, man wundert sich oft, wie unterschiedlich die gleiche Art aussehen kann).
Bei den großen schwierigen Gattungen enthält der "Gerhardt" mehr Arten als der "Laux", dafür weniger Porenpilze, Rindenpilze u.ä.
Zu den Sporen gibt es mehr Informationen (auch Zeichnungen im Anhang), dafür ist die Beschreibung des Pilz-Habitus knapper.

DEN HABE ICH ZULETZT GEKAUFT (BLÖDERWEISE):
Pareys Buch der Pilze (Bon), 1500 Pilze, 2400 Zeichnungen
Da dachte ich Zeichnungen...., aber das ist SUPER, denn die stellen die wesentliche Merkmale sehr gut (manchmal etwas überspitzt) dar.
GRÖSSTER VORTEIL: Schlüssel (kennt man ja von Fitschen und R/B), damit kommt man (im Idealfall und mit ein bisschen Erfahrung) zum Ziel, oder in "Zielnähe" d.h. zur Gattung zumindest, bei großen Gattungen (nicht immer aber immer öfter) auch in die richtige Sektion.
Bei den großen Gattungen ist in diesem Buch die größte Anzahl von Arten gelistet (im Vergleich zu den beiden anderen Büchern).
Die Beschreibungen fallen manchmal etwas knapp aus, widersprechen auch hin und wieder den beiden anderen Büchern (z.B. was den typischen Standort angeht -womöglich liegt das daran, dass das Ursprungsbuch aus Frankreich ist, dann an Deutschland angepasst wurde, auch die Geruchsbeschreibungen weichen manchmal ab), es gibt zu jedem Pilz auch Informationen u. Zeichnungen zu den Sporen.
Weniger geeignet ist das Buch für Porenpilze/ Rindenpilze u.ä., davon ist in diesem Buch nur eine sehr kleine Auswahl enthalten. Zeichnerische Darstellung ist dafür auch nicht so aussagekräftig

Wenn man darüber hinaus gehen will, kommen schon die TEUER-BÜCHER, mehrbändige, teilweise nicht mehr erhältliche Werke wie z.B. Großpilze von BaWü oder Gattungsmonografien mit ausführlichen Schlüsseln (und man braucht wie gesagt ein Mikroskop und einige chemische Reagenzien).

Jetzt zu meinem kleinen Rätsel: ein "komischer" Pilz.
Ich bin jetzt relativ sicher, ihn richtig bestimmt zu haben. Ich werde es aber noch in der nächsten Woche im Pilzforum überprüfen lassen.

Fundort:
Hochrhein, 400 m, im Nadelwald, bei Fichten und Tannen, auf dem Boden, aber an kleinen Holzrestchen.
Der Boden ist dort üblicherweise kalkhaltig, eine oberflächliche Bodenversauerung kann ich nicht ganz ausschließen, allerdings fand ich bisher nur "kalkholde" und keine strikt kalkmeidende Pilze.

Der Pilz ist von der Hutgröße her wohl noch nicht ausentwickelt.
Kegelige Form, Oberfläche glatt, er war trocken, eventuell hygrophan (bei Feuchtigkeit ändert sich die Farbe).
Die Hutfarbe erschien gelblich-ocker, dunkelte beim Trocknen aber stark nach.
Auffällig der sehr lange und sehr dicke spindelige Stiel, fast 1 cm dick, bei Trocknen gilbend.

Die Lamellen sind nicht frei, sondern am Stiel angewachsen, auffällige ocker-braune Farbe (leicht rötlich), ziemlich dicke, entfernt stehende Lamellen.
So wie die Lamellenfarbe war dann auch das Sporenpulver (bräunlich-ocker-rötlich).

Der Geruch war schwach, am ehesten trifft "erdig", mit etwas Phantasie hätte man sich aber auch "rettich-artig" oder "spermatisch" vorstellen können (wobei die beiden letzteren Gerüche sich eigentlich ausschließen).

Wer benennt diesen Pilz?
Das Rätsel richtet sich an "Auskenner" und/oder Pilzbuchbesitzer.
Ich fände es interessant zu erfahren, ob und wie man den Pilz mit welchem Buch bestimmen kann.
Bitte per PN antworten.
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Viele Grüße von bee

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bee
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Beitrag von bee »

Hallo,
noch keine Rückmeldungen bis jetzt...

Etwas verrate ich dann doch noch:
die Art, die ich meine (und die es hoffentlich ist) gehört zu einer kleinen, mir bisher nicht bekannten Gattung.

In einem der drei Bücher s.o. ist weder Gattung noch Art.
In einem der drei Bücher ist die Art mit Fotos und Beschreibung enthalten, allerdings würde ich sie danach nicht erkennen und die Beschreibung passt nicht hundertprozentig.
Im dritten Buch war es für mich ein klarer Fall.

Zum Standort muss ich etwas verbessern: Boden bei Fichten/Tannen, der zwar von Holzstückchen durchsetzt war (aber das ist nicht relevant, der Pilz wuchs nicht direkt am Holz).
Viele Grüße von bee

Yogibaer
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Beitrag von Yogibaer »

Hallo bee,
da ich über kein nennenswertes Pilzbuch verfüge muß meine "eingebaute Festplatte" herhalten. Diese bring den Pilz mit den Rüblingen in Verbindung. Leider ist dort die Art und der botanische bzw. mykologische Name nicht gespeichert. ich kann natürlich völlig daneben liegen. Denn, um mit einen Sprichwort zu Antworten, " Was de Bur nich kennt des frett er nich."
Gruß Yogi

Spinnich
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kleines pilziges Rätsel

Beitrag von Spinnich »

Hallo

schicke meinen Vorschlag, wie gewünscht mit PN, habe aber Anmerkung zu dem Vorschlag von Yogi.

Rüblinge mit Sporenfarbe weiß, blaßcreme - rosa!
Viele Arten stark wurzelnd.

Gruß Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
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bee
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Beitrag von bee »

Hallo,
habe 2 PN erhalten,
einmal wird von Spinnich auf Risspilz getippt (mit etwas Bedenken), einmal von Holger/PGS auf die Gattung, die ich meinte (auch mit meinem Buch und weil ich von kleiner Gattung schrieb ), auch mit Bedenken.

Ich habe den Stiel als spindelig zulaufend interpretiert, vielleicht kommt das nicht so überdeutlich heraus, vielleicht liege ich doch damit falsch (und er ist einfach nur lang und nicht spindelig) und es ist doch ein Vertreter der großen großen fiesen Gattung...mich stört da etwas, die in diesem relativ unterentwickelten Stadium schon rötlich-braune Lamellenfarbe (hat ein ganz kleines bisschen gleichfarbiges Sporenpulver abgegeben...)

Nochmal ein Großbild vom Hut, hmm, vielleicht doch leichte "Fasern", also möglicherweise doch ein Risspilz (und da geht ohne M. so gut wie nichts).

Quält euch nicht weiter damit, nächste Woche werde ich im Pilzforum mal nachfragen.

Ich hatte als Alternative zu Risspilz (so erschien er mir nämlich zuerst von oben, dann aber mit dem Stiel und den Lamellen eher nicht mehr) einen (unterentwickelten) Wurzelschnitzling (Phaeocollybia lugubris) vermutet.
Es könnte aber sein, dass da der Hut deutlich weniger (oder gar nicht) faserig ist, sondern ausschließlich hygrophan.
Die Sporenpulverfarbe sollte stimmen, allerdings sind die Lamellen vor dem Aussporen auch eher hell und später dunkel, der Stiel wäre dort lang und spindelig, im Alter aber auch unten bräunend.

http://kanlaipoulorondaidan.fr/marcel.b ... gubris.htm
http://www.hlasek.com/phaeocollybia_lugubris.html
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Viele Grüße von bee

Spinnich
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kleines pilziges Rätsel

Beitrag von Spinnich »

Hallo bee,

ich konnte mit Gminders Bestimmungsbuch nicht auf den Wurzelschnitzling kommen, dort ist nur der nah verwandte Sumpfschnitzling aufgeführt.

Den Gerhardt hatte ich nicht so genau durchgeblättert (seite 270-377!), da gibt es leider keine Aufschlüsselung außer Lamellenpilz, keine Sprödblätter, Lamellen angewachsen, Braunsporer und dann durchblättern!
Den Pareys, dort ebenfalls vorhanden, nutze ich ja leider eher selten, die Schriftgröße ist unter aller ... (brauche da fast schon ne Lupe)
Auch in meinem dicken Wälzer Dähncke ist die Gattung und zumindest passt die Hutform, Farbe(Varianz), Lammellenanordnung und besonders auch die gezähnte Lamellenscheide. Auch die Größenangabe - Stiel bis 12 cm und bis 1cm dick, zwar in der Regel blass rotockerlich (vor allem unterer Bereich), aber eben auch mal fast farblos. und "Fleisch wässrig-weis, bräunlich durchzogen".
Mir fehlt eigentlich nur die wurzelförmige Verschmälerung am Stielende!
Wurde der Pilz abgeschnitten oder abgebrochen ?
Die Lamellenfarbe könnte nach dem Sammeln nachgedunkelt sein, wenn der Pilz nicht sofort fotografiert wurde?
Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass Du ins Schwarze geroffen hast, sehe jetzt auch in der Hutvergrößerung nicht die vermutete Faserstruktur.

Die Farbmerkmale sind bei der Varianz unserer Pilze häufig mit Vorsicht zu genießen, habe auch schon reinweiße Steinpilze gefunden.

Gruß Spinnich :P
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bee
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Beitrag von bee »

Hallo Spinnich,
danke für deine Recherche-Mühen .... es bleibt spannend.

Nein, der Stiel ist (vermutlich) nicht abgebrochen, ich hatte den Pilz (ohne großes Nachdenken) sehr schnell draußen (Würzelchen sind da nicht, oder kleiner 1 mm, eine direkte spitze Spindel auch nicht).

Das Lamellenübersichtsbild ist im Wald aufgenommen worden, das Schnittbild am nächsten Morgen zu Hause.

Ich habe jetzt doch schon mal nachgefragt, zwei Profis haben geantwortet:
Risspilz ist auszuschließen, Phaeocollybia lugubris ist eine (gute) Möglichkeit (das M....), dann wurde noch gesagt, ich solle mal bei Cortinarien suchen (was ich erst ausgeschlossen hatte).

Jetzt habe ich da doch mal gesucht und etwas sehr ähnliches gefunden, mal gespannt, was dazu gesagt wird (aber alles ohne Proben, die irgendwer mikroskopieren könnte).

Mein neuer Vorschlag: Spindeliger Wasserkopf, Cortinarius duracinus
Viele Grüße von bee

Spinnich
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kleines pilziges Rätsel

Beitrag von Spinnich »

Hi,

ok, es bleibt spannend!

Auch ein guter Kandidat, obwohl als wärmeliebender Pilz eventuell nicht für unsere Heimat typisch, aber da gibt es ja auch immer wieder Überraschungen.
Nicht so passend wäre allerdings der Geruch nach Jodoform, wenn es sich um Cortinarius rigens handeln würde, der mir von der Hutfarbe eher zusagen würde, und mitunder auch als Synonym angegeben wird?
Dagegen soll C. duracinus geruchsneutral sein?
http://www.discoverlife.org/mp/20m?kind ... +duracinus
http://www.funghi-bormio.it/Schede/Aghi ... acinus.htm
http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/11783.html
http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/11784.html
http://www.mycodb.fr/fiche.php?genre=Co ... ece=rigens
Es würde sich dann auch die fehlende Stielverjüngung erklären.

aber ohne Sporenbild bleibt leider alles doch etwas vage!

Gruß Spinnich :o
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Beitrag von bee »

Hallo,
bis jetzt gibt es im Pilzforum noch keine Meldung zu meinem Vorschlag, im Moment ist da auch extrem viel los, Beitrag von gestern heute schon auf Seite 2 in der Mitte ("Herbst-Hype")

Ich hatte fast die identischen Links herausgefunden :P
Cortinarius duracinus ist nach Index fungorum (da schaue ich immer nach) heute Cortinarius rigens (das hatte ich im Pilzforum noch ergänzt).
Interessant auch der Artikel Im "Tintling".

http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/11783.html
http://tintling.com/pilzbuch/arten/c/Co ... cinus.html
http://www.funghi-bormio.it/Schede/Aghi ... anicus.htm
http://mushroomobserver.org/name/show_n ... cale=de-DE
(Links "gängig" gemacht)

Die Beschreibung der Gerüche ist sehr widersprüchlich, vermutlich handelt es sich um Varietäten, bzw. der, der deutlich nach Jodoform riecht ist heute ein anderer.
Sporenpulver war wie gesagt wie Lamellenfarbe.

Hier der Beitrag im Pilzforum (ich hatte den Hut und die Stielbasis noch mal neu aus den Originalen herausgezogen).
http://www.pilzforum.eu/board/showthread.php?tid=26175
Zuletzt geändert von bee am 15 Sep 2014, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee

Spinnich
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kleines pilziges Rätsel

Beitrag von Spinnich »

Hallo bee,

es wäre vermutlich sehr hilfreich, falls Du jemand kennst, der noch die Sporen mikroskopisch bearbeiten könnte, falls Du diese nicht schon entsorgt hast.

Vielleicht kannst Du diese ja notfalls an Karl oder Ulla versenden.

Falls der Pilz Dir nochmal vor Augen kommt, wäre es eventuell auch vorteihaft, ihn mal im Alterungsprozess zu beobachten.

Für eine abschließende, unzweifelhafte Bestimmung wünsche ich schon mal viel Erfolg!

Gruß Spinnich 8)

p.S.:
Diene Links im Beitrag funktionieren teilweise nicht (allerdings konnte ich Sie über den Beitrag im Pilzforum öffnen)
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Beitrag von bee »

Hallo,
das wird sich wohl nichts abschließen, aber Cortinarius erscheint sicher, irgendein Wasserkopf (Sektion Telamonia). Meine letzte Annäherung ist wohl nicht schlecht - jedenfalls kein lauter Widerspruch.
Kann man eben ohne M. nicht klären.

Leider waren die Reste so zusammengeschrumpelt und das Sporenpulver so wenig, dass ich alles nach 3 Tagen entsorgt habe. Am Sonntag habe ich eine "Zwilling" davon leider nicht gefunden (dafür andere :roll: ).

Die Links oben werde ich gleich verbessern (ich hatte die abgekürzten Links aus dem Pilzforum kopiert, das funktioniert natürlich nicht ...)
Viele Grüße von bee

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