Mahé 122 (Sommerrätsel) ---> Cocos nucifera

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch ausserhalb Europa, z.B. Afrika, Asien gesehen, und möchtet ihn bestimmen, dann könnt ihr hier fragen.

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Mahé 122 (Sommerrätsel) ---> Cocos nucifera

Beitrag von bee » 18 Aug 2013, 20:06

Hallo Baumfreunde,

auch dieses "etwas" habe ich auf Mahé fotografiert, aber auch diese Pflanze kommt nicht nur dort vor.

Dieses Detail sieht man normalerweise nicht :wink: :wink: .
Von welcher Pflanze stammt das - und Zusatzfrage (wer will), was ist das überhaupt?
Nur so viel sage ich jetzt, es ist kein Vanilleeis :D , man sieht links ein Loch, das ist auch sehr wesentlich.

In den nächsten Tagen werde ich noch weiter Fotos einstellen.

Lösungsvorschläge bitte per PN, viel Spaß!
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x_122a.jpg
x_122a.jpg (20.12 KiB) 5913 mal betrachtet
Zuletzt geändert von bee am 28 Sep 2013, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von bee » 19 Aug 2013, 19:31

Hallo,
zum "Vanilleeis mit Loch" hatte noch niemand ein Idee, vielleicht kommt sie jetzt?
Auch diese Teile sieht man normalerweise nicht ....
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x_122b.jpg
x_122b.jpg (39.47 KiB) 5889 mal betrachtet
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Beitrag von bee » 20 Aug 2013, 20:42

Hier hat Silvia/ Bloemenvriend erkannt, um was es sich bei dem zweiten Bild handelt, prima, ich gratuliere!
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Beitrag von bee » 20 Aug 2013, 20:57

Auch hier noch weitere "seltsame" Bilder, die niemals die Pflanze komplett zeigen ... aber doch sehr typisch sind.
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x_122d.jpg
Freigelegte Wurzeln
Die Blätter gehören nicht zu der gesuchten Pflanze
x_122d.jpg (92.07 KiB) 5868 mal betrachtet
x_122p.jpg
Der Stamm kann mit Luftalgen und Flechten so aussehen
x_122p.jpg (104.4 KiB) 5868 mal betrachtet
x_122c.jpg
Das ist kein Jutesack
x_122c.jpg (117.37 KiB) 5868 mal betrachtet
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Beitrag von bee » 21 Aug 2013, 19:58

Hallo,
es geht weiter mit männlichen Blüten und weiblichen Blüten (nicht geöffnet).
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x_122f.jpg
x_122f.jpg (25.56 KiB) 5852 mal betrachtet
x_122e.jpg
x_122e.jpg (27.1 KiB) 5852 mal betrachtet
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Beitrag von bee » 23 Aug 2013, 19:21

Hier ist ein Rätselfreund zwar "nahe dran", vermutet aber eine seltene Art, die ich bereits vorgestellt hatte.

Auch hier war ich so gemein und habe bisher nicht erwähnt, dass es sich um eine sehr bekannte Pflanze handelt.
Jeder kennt zumindest Teile davon aus eigener Anschauung.

Bild Nr. 2 zeigt ein essbares Pflanzenteil, das bei anderen Arten der Familie vermutlich sehr ähnlich bis identlsch aussieht.
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Beitrag von bee » 23 Aug 2013, 20:13

Auch hier das letzte "Hilfsbild" bevor ich am Sonntag oder Montag mit weiteren Bildern auflöse.

Sehr jungeFrucht
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x_122i.jpg
x_122i.jpg (70.02 KiB) 5816 mal betrachtet
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Beitrag von bee » 24 Aug 2013, 20:24

Hier scheint ihr alle viel zu kompliziert zu denken, es sollte eigentlich ein einfaches Rätsel werden ---- Es ist eine SEHR BEKANNTE PFLANZE.

Das Bild mit den männlichen Blüten habe ich schon mal verwendet.
Die Pflanze ist in den Baumlisten (mit teils sehr ähnlichen Bildern).

Und irgendwie geht mir ein Werbespruch für etwas Süßes (das teilweise aus einem Produkt dieser Pflanze besteht) nicht aus dem Kopf: ... "ganz leicht, weil ohne Schokolade..." - eine Aussage, die ich noch nie so richtig nachvollziehen konnte.
Viele Grüße von bee

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Beitrag von bee » 25 Aug 2013, 21:23

Hier haben Wolf und Frank richtig geantwortet, super!
Viele Grüße von bee

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Beitrag von bee » 26 Aug 2013, 19:34

Rolf und Hannes/ Mostviertler haben die ... richtig erkannt und benannt, prima!
Zuletzt geändert von bee am 26 Aug 2013, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße von bee

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Beitrag von bee » 26 Aug 2013, 19:54

Hier löse ich heute noch nicht auf, es gibt dann wieder "was zu lesen und zu gucken".
Viele Grüße von bee

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Beitrag von bee » 27 Aug 2013, 22:55

Halli hallo,
ich gratuliere noch Stefan zur richtigen Lösung, danke an alle fürs Miträtseln!

So, die Auflösung, jetzt kommt das, woran ich gestern noch "gebastelt" habe:

Rätselpflanze 122 ist die Kokos-Palme, Cocos nucifera.
Im weiteren Text nenne ich die Frucht wie allg. üblich Nuss, obwohl es sich botanisch korrekt um eine Steinfrucht handelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kokospalme
http://www.agroforestry.net/tti/Cocos-coconut.pdf
http://culturesheet.org/arecaceae:cocos:nucifera

Besonders aufschlussreiche Informationen gibt es in diesem australischen Text für ein Schulprojekt (etwas sperrig), dazu viele Zeichnungen, die z.B. die Blattentwicklung, Blütenentwicklung, Keimung etc. dokumentieren
Das sind teilweise Informationen, die ich sonst nirgendwo in dieser Weise gefunden habe.
http://www.uq.edu.au/_School_Science_Le ... nProj.html

Blatt http://www.uq.edu.au/_School_Science_Lessons/53.3.GIF
Blüten http://www.uq.edu.au/_School_Science_Lessons/53.6.1.GIF http://www.uq.edu.au/_School_Science_Lessons/53.6.2.GIF
Stamm mit Blattnarben http://www.uq.edu.au/_School_Science_Lessons/53.4.GIF
Keimung http://www.uq.edu.au/_School_Science_Lessons/53.9.0.GIF

Auch von Cocos nucifera gibt es viele Sorten (s.o. Dokumente).
Auf den Seychellen sind mir nur zwei unterschiedliche "Typen" aufgefallen:
die teils sehr hochstämmigen Palmen mit grünen reifen Früchten und die kleiner bleibenden Palmen, deren Früchte reif orange sind.

x_122a zeigte das Innere einer gekeimten Kokosnuss, eine essbare schwammartige schaumige Substanz (Haustorium), "Koko Zerm", in dem "Loch" war die Trieb , der durch das "aktive" Auge (eines von den drei sichtbaren Löchern der Nuss) nach draußen treibt.
Der Geschmack ist frisch-süßlich, wenn die Flüssigkeit allerdings vollständig verbraucht ist, dann wird der Geschmack nach längerem Kontakt mit dem Kokosfleisch beginnend "tranig" - siehe oben unter "Keimung", bzw. im Text unter "Germination".

x_122b zeigt die Palmherzen zweier Kokospalmen.
Wie man das Herz entblättert habe ich noch nicht beobachtet.
Von diversen Palmen sind die Herzen essbar.
Palmherzen http://de.wikipedia.org/wiki/Palmherz
Falls es sich um eine Palme mit einem einzigen Trieb handelt (z.B. Kokospalme, aber auch z.B. bei der auf den Seychellen endemischen Palme Deckenia nobilis) stirbt die Pflanze.
Normalerweise entnimmt man das Herz nur bei Palmen, die gefällt werden mussten oder umgefallen sind.
Es ist auf den Seychellen nicht erlaubt, Palmen zu fällen, um an "Palmiste" zu gelangen. Es kennt aber immer jemand jemanden, der jemanden kennt, der ein Palmherz beschaffen kann - meist auch wieder für das Buffet bei größeren Veranstaltungen oder Feiern.
Der Geschmack ist sehr fein-nussig mit schwachem Kokos-Anklang, die Konsistenz ist knackig-frisch-saftig ohne Fasern.
Das Palmherz wird per Hand in feine dünne Scheibchen geschnitten und als Salat angerichtet.

x_122c zeigt die faserige, wie gewebte Struktur der Palmwedel-Hüllblätter (siehe oben unter "Blatt"), die Blattscheiden (siehe auch Wiki).
x_122d freigelegte Wurzeln am Strand
x_122p Stamm mit Blattnarben, Algen und Flechten
x_122i Junge Nuss

Was macht man mit den Kokospalmen und Kokosnüssen auf den Seychellen?
Im Prinzip das, was man überall damit macht.
Früher gab es eine nennenswerte Kopra-Produktion.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kopra
Nach Beginn des Tourismus (Haupteinnahmequelle) sieht man davon zumindest auf den Hauptinseln nicht sehr viel, Reste von Palmenplantagen und Ruinen von Kopramühlen.
Früher wurde auf den Seychellen auch das Kokosöl zum Kochen verwendet, heute bevorzugt man wegen des neutralen Geschmacks "desodoriertes Kochöl" in großen Kanistern aus div. Ölpflanzen, bzw. neuerdings auch flaschenweise Sonnenblumenöl oder Olivenöl.

Kokosnüsse zum Trinken (Kokos-Wasser) oder Kokos-Saft (gibt es gerade neu in D im Tetra-Pak...) stammen meist von den kleineren Palmen mit den gelblichen Früchten, da diese leichter zu ernten sind.
Der Geschmack der Flüssigkeit aus den gelben/orangen Nüssen (ich nenne sie "Touristennüsse") ist süßlicher, bzw. weniger herzhaft als das Kokos-Wasser der grüne Nüsse. Dieser Saft enthält viele Mineralien.
Den Reifegrad der Nuss an der Palme erkennt der Fachmann, wenn sich die äußere Hülle der Nuss unten leicht nach innen einzieht.
Dann kann man mit der Machete das obere Ende der Nuss an mehreren Seiten schräg abschlagen und das dann freiliegende obere Ende der inneren Nuss ebenfalls mit dem Buschmesser öffnen.
In diesem Reifegrad ist die innerere Frucht voll mit Flüssigkeit gefüllt, während sich das harte Kokosfleisch noch nicht entwickelt hat.
An der Innenseite der eigentlichen Nuss befindet sich nur eine dünne Lage geleeartigen Fruchtfleisches, das man nach dem Trinken des Wasser auslöffeln kann (nach weiterer "Machetenöffnung").

Bei den sehr hohen Palmen, auf die niemand klettern mag, wartet man eher, bis die reifen Nüsse von alleine herunterfallen.
Deshalb sollte man niemals unter Palmen sitzen, liegen, Autos parken ohne die Fallstrecke der Nüsse zu kalkulieren.
Im heruntergefallenen Zustand hat die Nuss innendrin festes Fleisch und meist noch etwas restliches Kokoswasser.

Üblich ist es auch, Palmsaft (aus angeschnittenen, ansonsten aber noch ungeöffneten Blütenkolben) zu zapfen (weit oben in der Palme, habe ich noch nicht aus der Nähe gesehen).
Daraus wird durch sehr schnelle alkoholische Gärung (noch im Sammelgefäß an der Zapfstelle in der Palme) Palmwein (Toddy, Calou).
Die Fermentierung schreitet sehr schnell voran, in wenigen Tagen wird aus dem Palmwein ein sehr starkes alkoholisches "Zeugs", es kann auch weiter destilliert werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Palmwein

Selten sieht man jemanden hartes Fruchtfleisch essen, es wird aber zu diversen Gerichten weiterverarbeitet.
Für viele typische Gerichte ist Kokosmilch erforderlich, diese wird bei Bedarf frisch hergestellt und sollte auch schnell verbraucht werden.
Kokosmilch für "Kari koko" (siehe unten), für "La dob", für "Bannann karamel" (siehe Mahé 121), in Restaurants und Hotels auch als Beigabe zu Obstsalat und zu Eisherstellung.

Herstellung von Kokosmilch:

Bei reifen, teilweise auch länger gelagerten Kokosnüssen wird die äußere faserige Hülle braun und etwas lockerer.
Auf den Seychellen benutzt man dann kein Messer oder Metallgerät sondern ein Nussholz zum Entfernen der äußeren Hülle.
Das ist ein hartes Holz (im Beispielbild wohl Bambus, angeschrägt), es wird schräg in den Boden o.ä. eingesteckt bzw. fest verankert.
Dann wird die Nuss gezielt auf das Holz geschlagen - und zwar jeweils an den "Schwachstellen" der Hülle.
Das sind die 3 "Einwölbungen" im oberen Drittel der faserigen Hülle, die harte innere Frucht sitzt am unteren Ende. So gelingt es, eine Vertiefung in die Hülle zu machen, die dann jeweils durch Hin-und-Herwalken der Nuss auf der Nussholzspitze vergrößert wird.
Als Endergebnis kann man mit der Hand die gelockerte faserige Hülle in 2-3 Teilen von der harten inneren Frucht abziehen.
Die "Enthüllungsprofis" machen das in 10-20 Sekunden, Ungeübte brauchen 1-2 Minunten bis unendlich, falls sie noch nie zugesehen haben.
Dann wird die harte innere Nussschale (dunkelbraun) durch ein leichtes Anklopfen mit der Machete (o.ä) zum Aufspringen gebracht, man erhält ungefähr 2 gleiche Hälften, jeweils gefüllt mit hartem Kokosfleisch und Restwasser.
Das weiße Kokosfleisch (ohne braune Häutchen) wird mit einer Art "Kratzer" fein herausgeschabt.
Der "Kratzer" ist ein spezielles Metallteil:
vorne rund mit Zähnchen, hinten eine lange Lasche.
Mit der Lasche ist er in Längsrichtung auf einem "Fußbänkchen" fest montiert, so dass vorn der "Kratzer" übersteht. Man setzt sich "rittlings" auf das Bänkchen und bewegt die Nusshälfte mit dem innenliegendem Kokosfleisch drehend-schabend über den "Kratzer". Es enstehen sehr feine "Kokosraspel".
Diese werden kurz mit sauberem (abgekochten) Wasser zu einem Brei verrührt und eingeweicht, dann wird der Brei durch ein sauberes (gekochtes) Geschirrtuch (o.ä) gepresst.
Je nach Menge der Wasserzugabe entsteht dickere bis dünnere Kokosmilch.

Die Kokosraspel werden auch zu Gebäck verarbeitet (Gato Koko), einer etwas trockenen Angelegenheit oder mit viel karamelisiertem Zucker zu "Nouga" geformt (zahnkillend und manchmal "schmerzhaft" süß).

Auch die Hühner mögen Kokosraspel.
Aus den faserigen trockenen Hüllen wird Holzkohle zum Grillen gemacht, früher wurden die faserigen Hälften auch zum Polieren von Holzfussböden verwendet.

Weitere Bilder:
-Blütenstand
-Fruchtstand mit ganz jungen Früchten, Blütenstandhüllblättern (Spatha), kahnförmig, Wedelhüllblättern (lappig herunterhängend)
-die Nuss, die auf dem Baum keimte
-viele keimende Kokosnüsse
-Nussholz zum Öffnen der faserigen Hülle
-Kokoskeim (Haustorium)
-Palmen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien
-Gefällte Palme, Querschnitt
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Die Nuss ist nicht heruntergefallen, nach 3-4 Monaten keimt eine reife Nuss, in diesem Fall auf der Palme
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Zuletzt geändert von bee am 27 Aug 2013, 23:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von bee » 27 Aug 2013, 23:01

edit: Ergänzung Nussholz, passte oben nicht mehr in den Anhang.

Noch ein typisches Curry-Gericht mit Kokosmilch:
alle diese Gerichte werden "Kari Koko" genannt mit Zusatz, z.B.: poul (Huhn), cabri (Ziege), pwason (Fisch), pwason sale (Trockenfisch, gesalzen), zourite (Oktopus), sousouri (Flughund, nicht mehr üblich oder verboten) und zur Zeit groß in Mode: lapo latet rekin (Haut vom Kopf eines jungen Haies), das ist das Beispielbild.
Es werden lokal hergestellte mehr oder weniger scharfe Fertig-Gewürzpulver (die in veränderlichen Gewichtsanteilen Chili und Kurkuma u. zusätzliche Gewürze enthalten) verwendet, die nach Gutdünken und Familiengeschmack ergänzt werden, die Soße wird dann mit Kokosmilch abgemildert.

Last but not least:
-hohe Palmen im Regen, Reste einer Plantage, mit Kuhreiher (Bubulcus ibis)
-Postkarten-Idyll, einige Palmen typisch schrägstehend am Meer, die fallen dann irgendwann nach vorn.
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