Im November hatte ich im Kurpark ein paar schöne Farben fotografiert, u.a. auch die Früchte der Bitterorange. Eine am Boden liegende habe ich mitgenommen. Laut R/B seien die Früchte ungenießbar, was mich nicht davon abhielt, sie zu kosten. Ist zwar mühsam wegen der vielen Kerne, aber ich mag diesen leicht bitteren Geschmack. Könnte mir vorstellen, daraus einen leckeren Gelee herzustellen. Zu diesem Zweck müsste man natürlich erst mal einen Strauch hochziehen, kann ja nicht im Kurpark ernten gehen.
Die Kerne habe ich auf ein Stück feuchtes Küchentuch in einem Plastikbecher mit Deckel gelegt. Nach 6 Wochen ist genau garnichts passiert. Also habe ich alle Kerne in einen Blumentopf gesteckt. Seit ein paar Tagen kommen immer mehr aus dem Boden. Was mich aber wundert ist die unterschiedliche Farbe. Einige sind sattgrün, andere fast weiß, als wären sie noch unter dem Boden. Bis jetzt machen die weißen auch keine Anstalten, grün zu werden. Die anderen sind dagegen schon grün, wenn sie heraus kommen. Die Pflänzchen sind jetzt bis zu 8 cm hoch und man erkennt schon die endgültige Blattform.
Da der Blumentopf gleichmäßigen Lichteinfall hat, kann ich mir nicht erklären, warum einige grün, andere weiß sind. Hat jemand eine Idee?
Gruß Frank
Poncirus trifoliata
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Poncirus trifoliata
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Hy Frank!
Wow, ich staune!
Das werden wohl Albino- Sämlinge sein, höchstwahrscheinlich ohne Überlebenschance, da chlorophylllos.
Wenn die Reserven im Samen aufgebraucht sind, werden die wohl eingehen.
Albinosämlinge sind recht selten, kommen aber nach meinen Beobachtungen sporadisch relativ häufig vor.
So erinnere ich mich an 1999, als es bei den Berliner Stieleichen wirklich fast flächendeckend unter fast jedem Mutterbaum mindestens einen Albinosämling gab. Das hatte ich so vorher noch nie beobachtet, und auch nachher nie wieder, weshalb '99 als das "Jahr der weißen Eichensämlinge" in die Annalen meiner Geschichte einging.
Dann, ich weiß nicht mehr genau, wann das war, aber auch in den letzten paar Jahren der 90er, gab es einen Frühsommer ebenso auffällig viele weiße Buchensämlinge.
In nahezu jedem Eichhörnchenversteck war im Sämlingspulk mindestens ein weißer dabei.
Ich weiß nun nicht, was diese super auffällige Häufung der albinotischen Mutanten ausgelöst hat; eventuell waren die UV- Werte zur Blüte zu hoch, so dass die Zellkerne der Pollen mutierten oder so...
Entschuldige den Exkurs, aber das fiel mir gerade wieder ein, als ich Deine vielen weißen Sämlinge sah.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass da ein panaschierter dabei ist, melde ich mich schon mal für die liebevolle Übernahme an ^^!
Das hat mich übrigens damals ganz extrem gefuchst: Sooo viele Albinosämlinge, aber kein einziger panaschierter darunter. Fand ich voll unfair
...
Grüße,
Andreas
Wow, ich staune!
Das werden wohl Albino- Sämlinge sein, höchstwahrscheinlich ohne Überlebenschance, da chlorophylllos.
Wenn die Reserven im Samen aufgebraucht sind, werden die wohl eingehen.
Albinosämlinge sind recht selten, kommen aber nach meinen Beobachtungen sporadisch relativ häufig vor.
So erinnere ich mich an 1999, als es bei den Berliner Stieleichen wirklich fast flächendeckend unter fast jedem Mutterbaum mindestens einen Albinosämling gab. Das hatte ich so vorher noch nie beobachtet, und auch nachher nie wieder, weshalb '99 als das "Jahr der weißen Eichensämlinge" in die Annalen meiner Geschichte einging.
Dann, ich weiß nicht mehr genau, wann das war, aber auch in den letzten paar Jahren der 90er, gab es einen Frühsommer ebenso auffällig viele weiße Buchensämlinge.
In nahezu jedem Eichhörnchenversteck war im Sämlingspulk mindestens ein weißer dabei.
Ich weiß nun nicht, was diese super auffällige Häufung der albinotischen Mutanten ausgelöst hat; eventuell waren die UV- Werte zur Blüte zu hoch, so dass die Zellkerne der Pollen mutierten oder so...
Entschuldige den Exkurs, aber das fiel mir gerade wieder ein, als ich Deine vielen weißen Sämlinge sah.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass da ein panaschierter dabei ist, melde ich mich schon mal für die liebevolle Übernahme an ^^!
Das hat mich übrigens damals ganz extrem gefuchst: Sooo viele Albinosämlinge, aber kein einziger panaschierter darunter. Fand ich voll unfair
Grüße,
Andreas
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Cryptomeria
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Hallo Frank,
ich habe jahrelang Poncirus ausgesät. Es waren immer Sämlinge ohne Chlorophyll dabei. Sie sind aber alle eingegangen ( vielleicht auch vergrünt, darauf habe ich nicht geachtet). Jedenfalls alles was dann älter war,war normaler Wuchs mit normaler Blattfarbe.
Ich drücke trotzdem die Daumen. Vielleicht wird's doch etwas.
Viele Grüße
Wolfgang
ich habe jahrelang Poncirus ausgesät. Es waren immer Sämlinge ohne Chlorophyll dabei. Sie sind aber alle eingegangen ( vielleicht auch vergrünt, darauf habe ich nicht geachtet). Jedenfalls alles was dann älter war,war normaler Wuchs mit normaler Blattfarbe.
Ich drücke trotzdem die Daumen. Vielleicht wird's doch etwas.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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ApachePine
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