Hy!
Oh, sehr schön. Weißt du denn, ob es Regenbogen- oder Bachforellen waren? Die goldenen Regenbogner kann man inzwischen wohl sogar schon angeln (obwohl ich die viel zu schön dafür finde). Aber so in freier Wildbahn dennoch ein seeehr toller Fund.
Ich finde zwar Farbmutanten auch bei Tieren toll, aber mehr als diverse Schecken häufiger Vogelarten (Amsel, Blässhuhn, Ringeltaube mit nur halbem Halsring) sind mir da noch nicht begegnet- doch, schwarze Rehe im Havelland, was schon sehr geil war, aber sonst noch nichts

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Hier Bilder noch zweier Ebereschen.
Zuerst die oben angesprochene vom Waldspaziergang bei der Verwandtschaft, einmal in der Fundsituation und dann zuhause getopft.
Sie lag auf dem Boden, nur noch mit zwei, drei Wurzeln so eben im Boden, herausgewühlt von Mäusen. Vermutlich wäre sie sicher noch im selben Sommer vertrocknet und eingegangen.
Bilder aktuellen Datums folgen noch.
Und hier, wie ich sie erstmal nenne, Sorbus aucuparia 'Waldrakete' ^^.
Eine sehr schöne schlanke Säulenform auf einem Kyrill- Windwurf, an die 5 m hoch und bereits fruchtend.
Gefunden im Oktober '13, anhand wiederum einer Pilzsammeltour. Noch im ersten Jahr sammelte ich etwas Veredlungsmaterial für einen Baum- Freund, im Einschlag bissen aber leider die Mäuse zu, Rinde ab

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Sodann auf ein neues organisierte ich im Juli '14 nochmal einen neuen Trieb und okulierte drei Augen auf einen auf unserem Grundstück wachsenden, wilden und schon größeren Sämling.
Alle drei wuchsen an, wobei ich beim kürzlichen Abwerfen der Unterlage, aargh, das obere Auge mit abschnitt

, das mittlere will indessen nicht weiter austreiben, aber das untere Auge zum Glück entfaltet sich nun.
Das ist auch ganz gut so, denn war das Brombeerdickicht zum Fund 2013 noch leidlich passierbar, geriet das ein Jahr später bereits zu einer üblen Odyssee. Hüft- bis bauchhoch waren die Mistdinger, dicht und verschlungen, nicht mal mit Wildwechseln drin (und ich wählte noch den Weg des geringsten Widerstands!), das Objekt der Begierde natürlich mitten drin (gut 30 m von jedem Rand entfernt), so dass das zweite Veredlungsmaterial echt hart erkämpft war

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Hier denn erstmal die Mutterpflanze, die feiner in der Triebstärke ist als die bereits bestehende Säulenform 'Fastigiata', und weniger steif verzweigt ist als diese.
Ich freu' mich schon auf die Entwicklung der Veredlung, die auch am Standort der Unterlage stehen bleiben kann, und da ich auch eine junge S. aucuparia 'Fastigiata' habe, auf den direkten Vergleich

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