Kleiner Nadelbaumzweig, ähnlich Taxodium ---> Metasequoia glyptostroboides

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Karola
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Kleiner Nadelbaumzweig, ähnlich Taxodium ---> Metasequoia glyptostroboides

Beitrag von Karola » 08 Nov 2010, 15:13

Hallo allerseits,

heute Mittag war ich im Essener Stadtgarten und fand auf dem Rasen diesen kleinen Zweig, der meines Erachtens zu einer Konifere gehören müsste, nur dass ich keinen passenden Baum entdecken konnte. Vielleicht muss ich aber noch mal suchen, wenn mehr Zeit ist. Hat jemand eine Idee, um was es sich handeln könnte?

Viele Grüße
Karola
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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria » 08 Nov 2010, 16:19

Hallo Karola,

wäre der Fund im Sommer , würde ich Taxodium sagen, aber die sind längst verfärbt. Es sei denn irgendeine Stelle war noch so grün, was vorkommen kann. Auch Taxodium mucronatum ist noch total grün, wächst aber dort sicher nicht.

Sind die Nadeln härter und lassen auf immergrün schließen, vielleicht Sequoia sempervirens.

Aber ich tendiere mehr zu Taxodium, obwohl mich die Farbe irritiert.

Viele Grüße

Wolfgang
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Beitrag von Karola » 08 Nov 2010, 16:44

Hallo Wolfgang,

Taxodium müsste hier eigentlich auch überall verfärbt sein, seit letzter Woche sind es schließlich auch die Metasequoien. Der kleine Zweig lag in der Nähe einer Meta, passte aber natürlich überhaupt nicht dazu; die grünen Nadeln sind im Mittel halb so lang.

Der kleine Zweig ist relativ weich. Im Park hatte ich bisher noch keine Sumpfzypressen gesehen; als ich dort vor knapp einem Jahr nach den Urweltmammuts gesucht hatte, hätten sie mir eigentlich auffallen bzw. ich sie verwechseln müssen. Andererseits wurde dieses Jahr einiges im Park getan... Falls der Zweig nicht sonst woher kommt.

Ich sehe schon, die nächste trockene Mittagspause kennt keine Langeweile. :wink:

Viele Grüße
Karola

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Beitrag von Cryptomeria » 08 Nov 2010, 18:06

Spannend,

ich würde auch sagen, nachforschen, vor allem , was in der Nähe wächst.

Viele Grüße

Wolfgang
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stefan
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Beitrag von stefan » 08 Nov 2010, 21:43

Hallo Wolfgang, Karola,
als Nadelbaum-Laie hätte ich auch Sequoia sempervirens vorgeschlagen!
Gruß, Stefan
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Beitrag von Kiefernspezi » 08 Nov 2010, 22:51

An den Küstenmammutbaum hatte ich aus zuerst gedacht, aber die Nadelanordnung sieht mir zu regelmäßig gegenständig aus.
Ich glaube, Karola muss noch eine Mittagspause zwecks Baumsuche opfern. Ein Küstenmammutbaum sollte ja nicht zu übersehen sein... :wink:
Und was anderes müsste sich auch finden lassen.
Bin mal gespannt, was hier rauskommt.

Viele Grüße

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Beitrag von Karola » 08 Nov 2010, 23:12

Kiefernspezi hat geschrieben:An den Küstenmammutbaum hatte ich aus zuerst gedacht, aber die Nadelanordnung sieht mir zu regelmäßig gegenständig aus.
Au weia, wie blind kann man nur sein! Tatsächlich, die Nadeln sind gegenständig! Ich war der festen Überzeugung, sie seien wechselständig... :oops:

Wie auch immer, ich hoffe, ich kann die Herkunft feststellen.

Viele Grüße
Karola
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Beitrag von Karola » 09 Nov 2010, 22:09

Guten Abend allerseits,

heute war ich mittags noch mal in dem Park, es schien sogar zwischendurch mal die Sonne. Und wie es aussieht, hat mich tatsächlich die Metasequoia gefoppt! Sie ist zwar im Prinzip rötlich-braun, hat aber wohl auch noch mehr oder minder grüne Zweiglein, vor allem ganz oben. Ich habe eine Reihe der abgeworfenen Kurztriebe aufgesammelt, die recht unterschiedlich ausfallen. Irgendwie hatte ich nur die Form auf dem ersten und dem letzten Bild als "gültigen" Zweig im Sinn...

Viele Grüße
Karola
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Beitrag von Kiefernspezi » 09 Nov 2010, 22:10

Also ich glaube jetzt doch an Metasequoia.

Viele Grüße

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Beitrag von Karola » 09 Nov 2010, 22:11

Und hier noch der Baum. Ich denke, man kann so eben erkennen, dass im Wipfel noch ein leichter Grünschimmer ist.
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Beitrag von Kiefernspezi » 09 Nov 2010, 22:12

Tja, sieht erst recht aus wie Metasequoia.

Viele Grüße

Karola
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Beitrag von Karola » 09 Nov 2010, 22:31

Der Baum ist auf jeden Fall eine, anbei noch heruntergefallene Zapfen, die ich gestern aufgelesen hatte. Und die Zweige von heute waren unter dem Baum bzw. im engeren Umkreis. Ich bin ganz erstaunt, wie unterschiedlich sie sind.

Viele Grüße
Karola
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Beitrag von Kiefernspezi » 09 Nov 2010, 23:26

Ja, sehr erstaunlich. Muß ich mir auch mal in Natura angucken.

Viele Grüße

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Beitrag von Cryptomeria » 10 Nov 2010, 14:38

Das ist das Schöne an/in der Natur. Es gibt immer wieder Überraschungen.

Viele Grüße

Wolfgang
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Beitrag von Kiefernspezi » 10 Nov 2010, 15:21

Im Grunde ist es auch nichts ungewöhnliches, dass Nadeln/Blätter in einer Krone unterschiedlich lang sind. Es gibt Unterschiede zwischen terminalen und Seitentrieben und der Sonne zu und abgewandten Seite.
Bei der Pinus coulteri in Düsseldorf lassen sich Nadeln von 25-34 cm Länge finden. Ein sehr großer Spielraum also.

Viele Grüße

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