Seite 1 von 1

Rosaceae ---> Malus sp. (M. domestica -Sämling)

Verfasst: 06 Mai 2012, 14:47
von stefan
Hallo Baumfreunde,
ich bin etwas verwirrt / ratlos :cry:
Vor einer Woche, auf sonnigen und warmen Felsen über der Mosel habe ich einen blühenden Strauch oder Baum gesehen.
Die Familie ist klar, aber ansonsten bin ich etwas ratlos.
In der Umgebung wachsen Amelanchier ovalis, Cotoneaster integerrima, Sorbus torminalis, Crataegus laevigata - aber davon ist das natürlich keiner.
Die Blüten sind etwas vertrocknet oder verblüht, insofern weiß ich nicht, ob die Blüte reinweiß ist oder rosa und weiß.
Meine Überlegungen gehen in Richtung verwilderter Apfel mit trockenheitsbedingten sehr kleinen Blüten; Prunus mahaleb ja wohl eher nicht; was käme noch in Frage?
Gruß, Stefan

Verfasst: 06 Mai 2012, 15:01
von Buck
Deine Vermutung, Malus (Sämling aus Obstbestand?) wäre für mich einleuchtend.

Verfasst: 06 Mai 2012, 22:36
von tormi
Hallo Stefan,
soweit stimme ich zu, als weiteres Merkmal, versuche an einem Blütenbild oder an dem Gehölz selbst an einer Blüte, zu erkennen ob diese einen (Prunus) oder mehrere Griffel besitzt (Malus).
schöne Grüsse
Tom

Verfasst: 06 Mai 2012, 23:13
von Wildrose
Guten Abend,

ich halte das Gehölz auch, und zwar unbedingt, für einen Apfel (Malus) und nehme an, daß irgendein Zierapfel drin steckt.
Für einen Prunus finde ich das Bild völlig untypisch.

Gruß,
Wildrose

Verfasst: 08 Mai 2012, 23:32
von stefan
Hallo Baumfreunde,
ich habe hier nochmal ein Bild - herausvergrößerte Blüte.
Die Zahl der Griffel kann man nicht erkennen, ist schon zu verwelkt.
Aber ansonsten scheinen wir uns mit Malus einigermaßen einig zu sein.
Ob Zierapfel (beteiligt) ist schwer zu sagen: der Standort ist in den Felsen oberhalb der Weinberge an der Mosel. Er ist sicher schon einige Jahre alt (aber weiviele ???).
Ich vermute als Herkunft entweder weggeworfener Apfelrest eines Wanderers oder natürlich (Vögel) verbreiteter Sämling eines Kulturapfels - der in eine Wildform zurückschlägt und außerdem extrem unter Trockenheit leidet.
Gruß, Stefan