Der Exotengärtner war hier und pflanzte neben einem Amberbaum (Mitte) dieses von unten nach oben immer heller belaubte Gehölz. So dicht wie es belaubt ist, muss es sich um ein Schattengehölz handeln. Es ist von Anfang an mehrstämmig. Blüten oder Früchte entdeckte ich keine.
Die Blätter sind wechselständig angeordnet, bis 10 mm kurz gestielt, insgesamt 80 mm lang, durchgängig asymmetrisch, mit gezähntem Blattrand und 10 mm tiefen Lappen (beidseitig 4 - 5 Stück)
Das Gehölz steht in einem Vorgarten am Untermain (Weinbaugebiet). Der Besitzer hat keine Ahnung, was da wächst.
Viel Spaß beim Rätseln
Fraxinus
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In der Mitte der Amberbaum, die Gehölze haben eine Höhe von 4 bis 5 Metern erreicht.
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Die dichte Belaubung fühlt sich recht rauh an.
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Die Gallen gedeihen prima darauf.
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Die Längsrisse färben sich orange. Das Gehölz treibt aus dem Stamm aus.
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Man sollte Papier nie so wichtig nehmen wie Bäume, aus denen es hergestellt wird.
das ist die Goldulme (Ulmus minor "Wredei" syn. U. carpinifolia Wredei), aber nicht unbedingt ein Schattenbaum, wächst auch sehr gut in der Sonne ohne zu verbrennen.
vielen Dank für deine prompte Antwort. Dass es ein Gehölz aus der Familie der Ulmengewächse ist, vermutete ich wegen der Blätter, doch war mir die Goldulme bisher völlig unbekannt.
Die Schattbaumarten Buche, Linde, Tanne... werden in der Forstwirtschaft so genannt, weil sie auch im Schatten oder unter dem Schirm anderer Bäume wachsen können, im Gegensatz zu den Lichtbaumarten Birke, Eiche, Kiefer, Lärche... Es werden auch noch die Abstufungen Halblicht- und Halbschattbaumart vorgenommen. Zu letzterer werden die Ulmen und Ahorne gezählt.
nochmals vielen Dank
Fraxinus
Man sollte Papier nie so wichtig nehmen wie Bäume, aus denen es hergestellt wird.
Danke für die Information mit Schatten- und Lichtbaumarten.Ich kenne dies von Taxus, weil sie unter anderen Bäumen gut gedeiht und als Pendant Sequoiadendron, der nichts über sich aushält, aber so allgemein, waren mir die Begriffe nicht bekannt.