Acer ---> Acer campestre
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Hallo Baumfreunde,
zwei Bilder zum Thema Variabilität und Blattgröße bei Acer campestre.
Heute aufgenommen - die Blätter lagen alle unter einem Baum bzw. die beiden grüneren habe ich vom gleichen Baum gepflückt.
Der Objektivdeckel ist 7 cm groß!
Gruß, Stefan
zwei Bilder zum Thema Variabilität und Blattgröße bei Acer campestre.
Heute aufgenommen - die Blätter lagen alle unter einem Baum bzw. die beiden grüneren habe ich vom gleichen Baum gepflückt.
Der Objektivdeckel ist 7 cm groß!
Gruß, Stefan
- Dateianhänge
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- DSC12599_640.jpg (184.12 KiB) 3375 mal betrachtet
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Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
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campoverde
- Beiträge: 1185
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- Wohnort: Bremen
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campoverde
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For identifying maples in general (collections) one need to overview
other characters than the few showed here, just because of the great variability of the lamina regarding shape!
(and concerning this shape it is best to regard the laminas of short shoots or well developed ones at base of long shoots, once the leaves are on the ground one can not tell easy which leaf is most characteristic)
we need to see (among other things) if:
- leaf is composed or not
- hairiness of lamina
- domatia in vein axils or not
- lamina lobed or not
- latex or not
- number of bud scale scars
- toothed terminal lobe or not
- colour/hairiness of bud
- lamina shape and lobe shape
- margin
most other characters can be important to distinguish some related taxa (like colour and bark)
this counts for maples in collections
if growing elsewhere
the number of maples species that can be involved is not that huge, of course
And the Acer campestre here was obvious , although we could only see one leaf,
one of the most important candidates.
other characters than the few showed here, just because of the great variability of the lamina regarding shape!
(and concerning this shape it is best to regard the laminas of short shoots or well developed ones at base of long shoots, once the leaves are on the ground one can not tell easy which leaf is most characteristic)
we need to see (among other things) if:
- leaf is composed or not
- hairiness of lamina
- domatia in vein axils or not
- lamina lobed or not
- latex or not
- number of bud scale scars
- toothed terminal lobe or not
- colour/hairiness of bud
- lamina shape and lobe shape
- margin
most other characters can be important to distinguish some related taxa (like colour and bark)
this counts for maples in collections
if growing elsewhere
the number of maples species that can be involved is not that huge, of course
And the Acer campestre here was obvious , although we could only see one leaf,
one of the most important candidates.
[Übersetzungsservice stefan: "um Ahorne im allgemeinen (Sammlungen) zu identifizieren muß man andere Merkmale berücksichtigen, als die wenigen hier gezeigten, gerade wegen der großen Variabilität der Blattspreiten in Hinblick auf ihre Form!
(und betreffend dieser Form ist es am besten, die Blätter von kurzen Schößlingen oder gut entwickelte an der Basis langer Schößlinge zu betrachten, wenn die Blätter erst auf dem Boden liegen, kann man nicht mehr feststellen, welches Blatt das charakteristischste ist)
Wir müssen (unter anderem) sehen,
- ob das Blatt zusammengesetzt ist oder nicht
- Behaarung der Blattspreite
- Domatien in den Verzweigungen der Blattadern vorhanden oder nicht
- Blattspreite gelappt oder nicht
- Milchsaft vorhanden oder nicht
- Anzahl der Narben der Knospenschuppen
- Farbe und Behaarung der Knospe
- Blattspreitenform und Form der Lappen
- Rand
Die meisten anderen Merkmale können wichtig sein, um manche nah verwandte Taxa zu unterscheiden (wie Farbe und Borke)
Dies gilt für Ahorne in Sammlungen.
Wenn sie woanders wachsen ist die Zahl der Ahorn-Arten, die berücksichtigt werden müssen, natürlich nicht so groß.
Und der Acer campestre hier war offensichtlich, obwohl wir nur ein Blatt sehen konnten, einer der wichtigsten Kandidaten"]
(und betreffend dieser Form ist es am besten, die Blätter von kurzen Schößlingen oder gut entwickelte an der Basis langer Schößlinge zu betrachten, wenn die Blätter erst auf dem Boden liegen, kann man nicht mehr feststellen, welches Blatt das charakteristischste ist)
Wir müssen (unter anderem) sehen,
- ob das Blatt zusammengesetzt ist oder nicht
- Behaarung der Blattspreite
- Domatien in den Verzweigungen der Blattadern vorhanden oder nicht
- Blattspreite gelappt oder nicht
- Milchsaft vorhanden oder nicht
- Anzahl der Narben der Knospenschuppen
- Farbe und Behaarung der Knospe
- Blattspreitenform und Form der Lappen
- Rand
Die meisten anderen Merkmale können wichtig sein, um manche nah verwandte Taxa zu unterscheiden (wie Farbe und Borke)
Dies gilt für Ahorne in Sammlungen.
Wenn sie woanders wachsen ist die Zahl der Ahorn-Arten, die berücksichtigt werden müssen, natürlich nicht so groß.
Und der Acer campestre hier war offensichtlich, obwohl wir nur ein Blatt sehen konnten, einer der wichtigsten Kandidaten"]
Zuletzt geändert von stefan am 31 Okt 2008, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
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- Achselbärte (?) in den Verzweigungen der Blattadern vorhanden oder nicht
domaties! (achselbärte are also interesting of course)
tiny membranous bridges, where mites find cover
typical for the section Macrantha
following members of that section are the most important in collections:
Acer capillipes
Acer caudatifolium
Acer crataegifolium
Acer davidii
Acer micranthum
Acer morifolium
Acer pectinatum
Acer pensylvanicum
Acer rubescens
Acer rufinerve
Acer sikkimense
Acer tegmentosum
Acer tschonoskii
domaties! (achselbärte are also interesting of course)
tiny membranous bridges, where mites find cover
typical for the section Macrantha
following members of that section are the most important in collections:
Acer capillipes
Acer caudatifolium
Acer crataegifolium
Acer davidii
Acer micranthum
Acer morifolium
Acer pectinatum
Acer pensylvanicum
Acer rubescens
Acer rufinerve
Acer sikkimense
Acer tegmentosum
Acer tschonoskii
Zuletzt geändert von JDL am 31 Okt 2008, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
domatia
this are domatia
And it is very usefultormi hat geschrieben:Hallo,
sehr interessant, dieses Detail war mir bisher nicht bekannt.
as all taxa mentioned (+ Acer metcalfii, but I think this is a Taxon with doubtful status, features between A. davidii and A. pectinatum; have this detail
in some species one has to remove the hairs to see the domatia (the hairs also can form 'domatia', a kind of 'house', but here it are tiny membranes)
more about section Macrantha:
the maples of this section are known as Snakebark Maples
but in some these stripes are often vaguely present (Acer micranthum, Acer tschonoskii)
and in some members of other sections there are taxa with bark stripes as well
like Acer acuminatum
in these cases it is very useful to check the domatia, these are absent in Acer acuminatum
[Übersetzungsservice stefan: "Und es ist sehr nützlich
da alle genannten Taxa (+ Acer metcalfii, aber ich glaube dies ist ein Taxon mit zweifelhaftem Status, bewegt sich zwischenn A. davidii und A. pectinatum) dieses Detail bessitzen.
Bei einigen Arten muß man die Haare entfernen, um die Domatien zu sehen (die Haare können ebenfalls 'Domatien' bilden, eine Art Haus, aber hier sind es dünne Häutchen)
Mehr zur Sektion Macrantha:
die Ahorne dieser Sektion sind als Schlangenhaut-Ahorne bekannt.
Aber bei einigen sind die Streifen oft nur schwach vorhanden (A. micranthum, A. tscchonoskii)
Und bei manchen Mitgliedern anderen Sektionen gibt es Taxa mit Rindenstreifen ebenso wie bei Acer acuminatum.
In diesen Fällen is es sehr nützlich, die Domatien zu prüfen, sie fehlen bei Acer acuminatum."]
Hello young man,
nein, Scherz beiseite. Unser Mitglied aus Belgien ist eine wahre Kapazität und eine Riesenbereicherung für unser Forum. Er sagt aber, dass er das botanische Fachchinesisch nicht so gut auf deutsch beherrscht und deshalb in englisch schreibt. Ich denke mal, dass man auf diese Weise noch ein wenig englisch mitbekommt, wo Dein/e Lehrer/in möglicherweise passen müsste. Drum sei froh, dass er es in englisch macht. Französisch wäre für Belgien naheliegend, aber wohl für viele schwieriger, n'est-ce pas?
Gruß Frank
nein, Scherz beiseite. Unser Mitglied aus Belgien ist eine wahre Kapazität und eine Riesenbereicherung für unser Forum. Er sagt aber, dass er das botanische Fachchinesisch nicht so gut auf deutsch beherrscht und deshalb in englisch schreibt. Ich denke mal, dass man auf diese Weise noch ein wenig englisch mitbekommt, wo Dein/e Lehrer/in möglicherweise passen müsste. Drum sei froh, dass er es in englisch macht. Französisch wäre für Belgien naheliegend, aber wohl für viele schwieriger, n'est-ce pas?
Gruß Frank