Von welchen Baum stammen diese Früchte? ---> Crataegus coccinea (syn. C. pedicellata)

Ihr habt einen Laubbaum/ Strauch in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Voyager
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Von welchen Baum stammen diese Früchte? ---> Crataegus coccinea (syn. C. pedicellata)

Beitrag von Voyager »

Die Früchte erinnern sehr an Weißdorn; die Blätter passen aber überhaupt nicht dazu.
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stefan
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Beitrag von stefan »

Hallo Voyager,
mit Weißdorn liegst du sehr gut.
Es könnte ein Crataegus pedicellata sein.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)


https://baum-des-tages.blogspot.de/

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ich würde trotzdem auf Crataegus tippen, die Blätter können variabel ausfallen. Und ich finde die gezeigten nicht so weit ab der Norm...


Viele Grüße

pgs
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Beitrag von pgs »

Ja Crataegus pedicellata nach GRIN und Wikipedia.en => Crataegus coccinea L. zu nennen*, passt genau nach Blatt- und Frucht-form und Farbe.
Gute Fotos, Voyager!

* die beiden wurden letztlich als gleiche Art erkannt und die ältere Benennung (nach Linnaeus!) gilt!
auch bei Fitschen 12. Auflage und R/B4 schon so benannt!

Bitte hier im Steckbrief ändern!
beste Grüße von Holger/PGS

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hallo!

Das trifft sich ausgezeichnet, das Thema über gesuchte Art :D!

Wüsste jemand, wie man die vegetativ vermehren kann?
Es begibt sich nämlich, dass wir in einer Mauerspalte einen Sämling zu wachsen haben, den ich da aber unmöglich raus bekomme, ohne die Mauer zu sprengen- was recht untunlich wäre.

Ich finde aber sowohl die Art an sich als auch deren Herbstfarbe schon seit ewigen Zeiten wunderschön und würde das Pflänzchen gerne retten.
Bestehen tut es aus zwei längeren, diesjährigen Jungtrieben, weil ich es im Frühjahr beim Forsythien auslichten versehentlich mit erwischt hatte.

Könnte ich die quasi ablegen?
Nur mit der Variante, dass ich einen größeren Blumentopf um die beiden Triebe drapiere, mit Erde auffülle und hoffe, dass die Triebe im Herbst den Topf durchwurzelt haben?

Danke und Grüße,
Andreas

Stadtmutant
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Beitrag von Stadtmutant »

Hallo Andreas,
theoretisch müßte das zwar gehen, dein Vorhaben entspräche in etwa dem "Abmoosen", wie es von Bonsaianern praktiziert wird, oder? Evtl. müßte man die Rinde noch "ringeln", aber dieser Aufwand lohnt sich m. E. nur, wenn eine vegetative Vermehrung wegen besonderer Eigenschaften nicht infrage kommt.
Sofern es dir nur um die Art geht, wäre eine generative Vermehrung sicherlich unproblematischer. Wie es der Zufall will, steht diese Art auch noch auf meiner diesjährigen Aussaat-Liste. Ich habe Früchte gesammelt, leider aber kein Foto davon aufgenommen. Lediglich ein paar Blätter habe ich gescannt (und das auch noch ohne Maßstab...), aber ich bin mir ziemlich sicher, daß meine Bestimmung zutrifft. Könnte dir ein paar Samen schicken, falls Interesse daran besteht. Kannst ggf. ja eine PN schicken.
Viele Grüße,
Markus
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Scharlach-Weißdorn
Scharlach-Weißdorn
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Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Danke, Markus :)!

Der Mutterstrauch steht/ stand hier im Dorf, an den Glascontainern, auch fruchtend bis zu dessen Ratzekahlschnitt vor zwei Jahren...

Aussaat hatte ich immer mal wieder versucht- klappte aber in normalem Erdsubstrat nie.

Die Samen scheinen es eher sehr mineralisch zu mögen, da ja in unserer Mauer einer keimte- quasi im schieren Beton nur mit etwas Erdmulm aus Anflug. Könnte nun aussäen, aber da dauert es ja mindestens wieder drei Jahre, bis die Pflanze was her macht.
Daher möchte ich lieber den Mauerständling- ja, kann man quasi abmoosen nennen, stimmt- abzunehmen versuchen. Der ist zwar so gesehen nichts besonderes, aber schon direkt vor Ort, und den einfach so totschneiden will ich nicht, wo er 's als so ziemlich einziger von hunderten Samen seines Mutterstrauchs in ausgerechnet unserer Mauer geschafft hat :).

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