"Achselbehaarung" verlässliches Bestimmungsmerkmal? Quercus
Verfasst: 13 Mär 2014, 00:46
Hallo,
ich hätte nun doch mal eine interessierte Frage.
Und zwar waren wir ja vorletztes Wochenende beim Karnevalsumzug in einem nahen Ort, und gingen vorher etwas an der Sieg spazieren. Dort standen zwei eher selten gepflanzte amerikanische Roteichen.
Von der ersten dachte ich, es wäre so die häufigst gepflanzte neben Q. rubra, eine Q. palustris.
Stamm war recht frei, ohne viel Trockenholz etc., was mich hinsichtlich der Q. palustris schon zweifeln ließ. Dann inspizierte ich die Blätter, und fand sie ohne Behaarung in den Aderachseln auf der Blattunterseite.
Gingen also weiter die Sieg entlang und entdeckten unmittelbar am Ufer eine weitere solche Eiche, diesmal aber mit viel Trocken- und Reiserholz am Stamm, was für mich die Q. palustris schon nahezu sicher machte. Die inspizierten Blätter ergaben deutliche Achselbehaarung, wie ich es auch von Q. palustris kannte.
Eicheln fand ich bei beiden Bäumen leider keine, und so möchte ich von den genannten Merkmalen ausgehend fragen: Kann ich somit annehmen, dass der erste, nicht achselbärtige Baum ohne großartig Reiser- und Trockenholz am Stamm eine Q. coccinea war?
Laubformen passen zu beiden genannten Arten, mir geht es hier wirklich nur um die Bärte in den Aderachseln.
Danke und Grüße,
Andreas
PS: Laubmaterial habe ich nicht mitgenommen, das wenige, was noch da lag, war bereits ziemlich zerfallen/ bröselig.
ich hätte nun doch mal eine interessierte Frage.
Und zwar waren wir ja vorletztes Wochenende beim Karnevalsumzug in einem nahen Ort, und gingen vorher etwas an der Sieg spazieren. Dort standen zwei eher selten gepflanzte amerikanische Roteichen.
Von der ersten dachte ich, es wäre so die häufigst gepflanzte neben Q. rubra, eine Q. palustris.
Stamm war recht frei, ohne viel Trockenholz etc., was mich hinsichtlich der Q. palustris schon zweifeln ließ. Dann inspizierte ich die Blätter, und fand sie ohne Behaarung in den Aderachseln auf der Blattunterseite.
Gingen also weiter die Sieg entlang und entdeckten unmittelbar am Ufer eine weitere solche Eiche, diesmal aber mit viel Trocken- und Reiserholz am Stamm, was für mich die Q. palustris schon nahezu sicher machte. Die inspizierten Blätter ergaben deutliche Achselbehaarung, wie ich es auch von Q. palustris kannte.
Eicheln fand ich bei beiden Bäumen leider keine, und so möchte ich von den genannten Merkmalen ausgehend fragen: Kann ich somit annehmen, dass der erste, nicht achselbärtige Baum ohne großartig Reiser- und Trockenholz am Stamm eine Q. coccinea war?
Laubformen passen zu beiden genannten Arten, mir geht es hier wirklich nur um die Bärte in den Aderachseln.
Danke und Grüße,
Andreas
PS: Laubmaterial habe ich nicht mitgenommen, das wenige, was noch da lag, war bereits ziemlich zerfallen/ bröselig.