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FrüRä-20160217 : Symphoricarpos x chenaultii
Verfasst: 17 Feb 2016, 15:05
von pgs
Liebe Rätselfreunde,
rote Früchte, die noch spät im Winter am Zweig hängen sind mir heute ganz in der Nähe aufgefallen. Wer erkennt das Gehölz an diesen Früchten?
Lösungsvorschläge bitte per PN.
Verfasst: 18 Feb 2016, 05:11
von pgs
Rolf/rolf7 und Dieter/Spinnich haben heute kurz nach Mitternacht schon die richtige Gattung erkannt und eine Art, bzw. noch zwei andere mögliche Arten genannt. Bravo!
Ich warte noch auf weitere Antworten um meine eigene, noch etwas unsichere Art-Bestimmung zu überprüfen.
Verfasst: 18 Feb 2016, 08:37
von pgs
Lonicera,
Euonymus und
Cornus sind es nicht.
Verfasst: 19 Feb 2016, 13:54
von pgs
Nur an den Früchten ist das gesuchte Gehölz sicher sehr schwer zu bestimmen, deshalb hier zwei weitere Fotos.
Verfasst: 19 Feb 2016, 18:15
von pgs
Frank hat die Lösung gefunden. Gratuliere!
Verfasst: 20 Feb 2016, 10:10
von pgs
Ein weiteres Foto vom selben Platz zeigt, dass der Strauch nicht nur aufrecht wachsend bis zu 1,5 m oder etwas höher wird, sondern sich auch, mit dem Efeu darunter als Bodendecker flach ausbreitet.
Verfasst: 20 Feb 2016, 11:30
von pgs
Bee gilt mein nächster Glückwunsch! Gelöst.
Verfasst: 22 Feb 2016, 09:44
von pgs
Bis heute abend 20 Uhr darf noch weitergerätselt werden. Hinweise gab es jetzt schon genügend, also auf zum Endspurt!
Verfasst: 22 Feb 2016, 20:32
von pgs
AUFLÖSUNG: Die Gattung Symphoricarpos ("die eng zusammenstehende Beeren Tragende"), oder Schneebeeren, zu der ja die hierzulande sehr bekannte S. albus, die Gemeine Schneebeere, oder der Knallerbsen-Strauch mit seinen typischen weißen Beeren zählt, war mir schnell klar. Als Art hatte ich dann zunächst S. orbiculatus, die Korallenbeere mit roten Früchten und Blättern von 1,5 - 4 cm bestimmt, bis Rolf seinen Lösungsvorschlag Symphoricarpos x chenaultii, eine Hybride S. microphyllus x S. orbiculatus, sandte. Früchte lichtseitig rot, schattenseitig weißlich mit rötlichen Punkten, Blätter bis 2 cm lang.
Auf Nachfrage beim hiesigen GBA-Leiter Helmut Kern erhielt ich die Auskunft, dass es wohl die Sorte Hancock dieser Hybride sein müsste, die häufig hier als niedrige Hecke und als Bodendecker verwendet wird.
Ich habe dann sowohl S. orbiculatus als auch S. x chenaultii gelten lassen, meist wurden ohnehin beide genannt.
Tatsächlich sind die Blätter hier z. Teil auch etwas länger als 2 cm,
bis zu 2,5 oder gar 3 cm in Einzelfällen. Aber solche absoluten Längenangaben nehme ich inzwischen nicht mehr so ernst.
Habe schon öfter festgestellt, dass manche sicher bestimmten Pflanzen hier größere Blätter zeigten als in der Bestimmungs-literatur angegeben. Das regionale Klima könnte dafür verantwortlich sein.
Danke an alle, die mitgespielt haben!!
Verfasst: 22 Feb 2016, 21:13
von pgs
Was mich zunächst sogar noch an der Gattung zweifeln ließ ist hier in diesen Fotos zu sehen. Es sieht so aus als gäbe es zumindest an einer Stelle Nebenblätter (Stipeln). Die soll es aber bei dieser Gattung (z. B. nach R/B4) NICHT geben!
Mit Rolf korrespondierte ich darüber per Email und wir haben Vermutungen über die Natur dieser Blättchen angestellt:
Sind es schon Jungaustriebe neuer Blätter?
Oder Austriebe von Beiknospen?