Ich schiebe gleich noch eines nach. Diese Gebilde sind typisch für die Jahreszeit. Drei Fragen:
- Was ist das?
- Was ist das Ausgangsprodukt?
- Welche Baumgattung? (Art nicht notwendig)
Vorschläge wie immer per PN.
Gruß Frank
Herbsträtsel 03 ---> Galle an Eichel
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Herbsträtsel 03 ---> Galle an Eichel
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Zuletzt geändert von LCV am 23 Sep 2015, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
Nun wie versprochen zur Auflösung:
Was man auf den Bildern sieht, sind durch Gallwespen verursachte Missbildungen an Eicheln, vorzugsweise bei Quercus robur.
Nähere Infos werden z.B. in diesem Artikel beschrieben:
http://www.nabu-obertshausen.de/Merkbla ... icheln.pdf
Ich muss aber feststellen, dass sich in unserem Kurpark, wo ich diese Gallen in diesem Jahr zum ersten Mal und sehr zahlreich entdeckte, die missgebildeten Eicheln auch unter diversen anderen Eichen fanden.
Das Gebilde ist extrem hart, wegen der Form auch mit dem Messer ohne Verletzungsgefahr nicht zu knacken. Erst mit einer Rohrzange gelang dies. Im Inneren findet sich ein Ei (oder Puppe?) etwa in Form, Größe, Farbe wie die der Waldameisen, die von denen öfters ins Freie geschleppt werden. Es ist erstaunlich, wie sich das Tierchen dann aus dieser stabilen Hülle befreit, die bis dahin natürlich ein guter Schutz ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es weiter an Blätter der Zerr-Eiche und von da wieder an die Eicheln der Stiel-Eiche.
Die Gallen sind ein interessantes Thema und es entstehen oft bizarre Gebilde. Eine ernste Gefahr für die Bäume besteht nicht.
Danke fürs Mitmachen.
Gruß Frank
Was man auf den Bildern sieht, sind durch Gallwespen verursachte Missbildungen an Eicheln, vorzugsweise bei Quercus robur.
Nähere Infos werden z.B. in diesem Artikel beschrieben:
http://www.nabu-obertshausen.de/Merkbla ... icheln.pdf
Ich muss aber feststellen, dass sich in unserem Kurpark, wo ich diese Gallen in diesem Jahr zum ersten Mal und sehr zahlreich entdeckte, die missgebildeten Eicheln auch unter diversen anderen Eichen fanden.
Das Gebilde ist extrem hart, wegen der Form auch mit dem Messer ohne Verletzungsgefahr nicht zu knacken. Erst mit einer Rohrzange gelang dies. Im Inneren findet sich ein Ei (oder Puppe?) etwa in Form, Größe, Farbe wie die der Waldameisen, die von denen öfters ins Freie geschleppt werden. Es ist erstaunlich, wie sich das Tierchen dann aus dieser stabilen Hülle befreit, die bis dahin natürlich ein guter Schutz ist. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es weiter an Blätter der Zerr-Eiche und von da wieder an die Eicheln der Stiel-Eiche.
Die Gallen sind ein interessantes Thema und es entstehen oft bizarre Gebilde. Eine ernste Gefahr für die Bäume besteht nicht.
Danke fürs Mitmachen.
Gruß Frank