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Verfasst: 22 Apr 2013, 07:36
von Karola
Blütenknospen und jüngerer Austrieb
Verfasst: 22 Apr 2013, 12:13
von Karola
Blätter aus der Nähe betrachtet
Verfasst: 22 Apr 2013, 21:53
von Karola
Die Auflösung: Viburnum tinus.
Vielen Dank fürs Miträtseln.
Viele Grüße
Karola
Verfasst: 27 Apr 2013, 08:39
von wolfachim_roland
Hallo Karola:
ich hatte versucht, den Schneeball nach dem Schlüssel im R/B zu bestimmen. Danach zeigt V. tinus 5-strahlige Trugdolden. Bei Deinem Foto sind sie aber 6-7 (?)-strahlig. So hatte ich dies Gehölz nicht in Betracht gezogen.
Erstaunlicherweise ist V. tinus in meinem alten Fitschen (1959) nicht aufgeführt.
Wolf
Verfasst: 27 Apr 2013, 10:23
von Karola
Hallo Wolf,
bei allen meinen Knospenbildern, die auch die Struktur der Trugdolden erkennen lassen, scheinen es sieben Strahlen zu sein: sechs ungefähr in der Ebene angeordnet, der siebte nach oben (schlecht zu erkennen). Könnte der Aufbau variabel sein, eventuell auch abhängig von der Unterart (hirtulum / lucidum / tinus)?
Viele Grüße
Karola
Verfasst: 27 Apr 2013, 10:34
von wolfachim_roland
Auch
hier wird V. tinus mit 6 Strahlen gezeigt. Vermutlich ist die Angabe im R/B nicht ganz korrekt.
Gruss, Wolf
Verfasst: 27 Apr 2013, 19:30
von bee
Hallo Wolf,
auch im Fitschen 12. Auflage steht etwas von 5-strahlig, das ist allerdings dort kein Schlüsselmerkmal, sondern kommt nur in der Beschreibung vor.
Meine Bilder von Viburnum tinus in Deutschland sehen aus wie die von Karola, 6+1 Strahlen, sofern man das erkennen kann.
In den Internetbeschreibungen findet man keine Angaben zur Anzahl der Strahlen.
Ich möchte hier noch ein paar Bilder von Viburnum tinus vom Naturstandort ergänzen.
Leider habe ich kein gutes Habitusbild (eben ein Strauch neben vielen anderen).
Wie genau dort der Fruchtstand aufgebaut ist, kann ich auch nicht erkennen.
Aufgefallen sind mir damals die relativ großen, sehr glänzenden und dunklen Blätter (dunkel vermutlich wegen des schattigen Standortes, in D wird der Strauch ja meist vollsonnig angepflanzt. Da sehen die Blätter meiner Meinung nach oft viel heller aus.)
Standort:
Spanien, Sierra Norte de Sevilla, bei San Nicolas del Puerto, Tal des Río Hueznar, an einer kleinen Straße durch das Tal, Juli 2011.
Das ist auch im Hochsommer eine relativ grüne Ecke, obwohl der Fluss nicht soviel Wasser hat wie auf den Bildern, die man im Web findet.