Kulturapfel in Oeversee, Register-Nr. 7517
Verfasst: 18 Feb 2021, 21:55
Hallo,
heute beim Wandern um den Sankelmarker See entdeckte ich beim Arnkielpark einen urigen knorrigen Apfelbaum. Der Arnkielpark ist eine archäologische Freilichtanlage mit Großsteingräbern und Megalithanlagen aus der Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit zwischen 3500 und 2800 v.u.Z.
Der Baum steht zusammen mit einem ungefähr gleichhohen Ilex in der Landschaft auf einem Rundhügel und ist von weitem zu sehen. Es sind wohl zwei nebeneinander wachsende Apfelbäume, denn es sieht nicht danach aus, dass ein dicker Stamm irgendwann entzweigebrochen ist. Die Baumkrone wirkt wie ein Einzelbaum. Unter dem Baum lag neben vielen faulen Früchten auch ein gut erhaltener Apfel, ca. 5cm Durchmesser.
Es dürfte sich um einen Kulturapfel (Malus domestica) handeln, genauer wird es wohl nicht gehen, siehe Forum hier.
Der westlich stehende Stamm teilt sich schon tief in zwei Hauptäste. Er hat einen Taillenumfang von 2,08m (entsprechend der Stammneigung schräg gemessen in 10-30cm Höhe), der östliche Stamm hat einen Taillenumfang von 2,25m (in ca. 40cm Höhe gemessen). Die Baumhöhe ist ca. 9,5m mit Laser gemessen.
Geokoordinaten: N54°43.0237' E9°26.8797'
Ich finde diesen Apfelbaum außergewöhnlich schön, er passt so richtig zur Steinzeit-Atmosphäre und könnte gut ins Baumregister. Apfelbäume sind dort kaum vertreten, nur 2 Kulturäpfel, 5 Wildäpfel und 1 Zierapfel.
Schöne Grüße, Jo
heute beim Wandern um den Sankelmarker See entdeckte ich beim Arnkielpark einen urigen knorrigen Apfelbaum. Der Arnkielpark ist eine archäologische Freilichtanlage mit Großsteingräbern und Megalithanlagen aus der Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit zwischen 3500 und 2800 v.u.Z.
Der Baum steht zusammen mit einem ungefähr gleichhohen Ilex in der Landschaft auf einem Rundhügel und ist von weitem zu sehen. Es sind wohl zwei nebeneinander wachsende Apfelbäume, denn es sieht nicht danach aus, dass ein dicker Stamm irgendwann entzweigebrochen ist. Die Baumkrone wirkt wie ein Einzelbaum. Unter dem Baum lag neben vielen faulen Früchten auch ein gut erhaltener Apfel, ca. 5cm Durchmesser.
Es dürfte sich um einen Kulturapfel (Malus domestica) handeln, genauer wird es wohl nicht gehen, siehe Forum hier.
Der westlich stehende Stamm teilt sich schon tief in zwei Hauptäste. Er hat einen Taillenumfang von 2,08m (entsprechend der Stammneigung schräg gemessen in 10-30cm Höhe), der östliche Stamm hat einen Taillenumfang von 2,25m (in ca. 40cm Höhe gemessen). Die Baumhöhe ist ca. 9,5m mit Laser gemessen.
Geokoordinaten: N54°43.0237' E9°26.8797'
Ich finde diesen Apfelbaum außergewöhnlich schön, er passt so richtig zur Steinzeit-Atmosphäre und könnte gut ins Baumregister. Apfelbäume sind dort kaum vertreten, nur 2 Kulturäpfel, 5 Wildäpfel und 1 Zierapfel.
Schöne Grüße, Jo