spektakuläre Trauerweide in Hamburg-Neustadt, Register-Nr.: 1878
Verfasst: 19 Jan 2021, 13:53
Eine spektakuläre Trauerweide möchte ich euch vorstellen:
Der besondere Baum mit viel Geschichte steht auf einer kleinen Verkehrsinsel in
Hamburg-Neustadt, An der Alster / Ferdinandstor / Kennedybrücke / Nähe Hotel ATLANTIC
Täglich brausen tausende KFZ an ihr vorbei.
Die Weide wurde 1905 gepflanzt, hat 2 Weltkriege überstanden und jede Menge Umweltbeeinträchtigungen und schwere Stürme ausgehalten.
Der Baum verdient eine Tapferkeitsmedaille.
Diese Trauerweide (Salix blanda) an der Außenalster ist ein seltenes Exemplar und eine merkwürdige Baumgestalt. Ein dicker Hauptstamm teilt sich in ca. 2 m Höhe in mehrere starke sich zickzackartig windende Äste. Der eine Starkast ist gebrochen, hängt aber weiter an der Bruchstelle fest und windet sich wie eine riesige Seeschlange von über 10 m Länge auf dem Boden entlang, dabei schlägt der Ast Wurzeln und Seitentriebe, die sich aufrichten und ihrerseits zu kleinen Bäumchen auswachsen.
Der Baum ist eine Kreuzung aus einer echten Trauerweide (Salix babylonica) und der Bruchweide (Salix fragilis).
Im März / April ist sie eine wahre Augenweide, denn unter den schön gewachsenen Trauerweiden breitet sich ein leuchtender Teppich von blühenden Krokussen aus.
BHU 3,11 m
Koordinaten: 53° 33' 25.51 N, 10° 0' 9.4 E
Die Bilder sprechen für sich.
Quellen:
Harald Vieth, Hamburger Bäume 2000, Bd. II S. 29/30
Hans-Helmut Poppendieck „Baumland“ (Mai 2020) S, 171/172
Der besondere Baum mit viel Geschichte steht auf einer kleinen Verkehrsinsel in
Hamburg-Neustadt, An der Alster / Ferdinandstor / Kennedybrücke / Nähe Hotel ATLANTIC
Täglich brausen tausende KFZ an ihr vorbei.
Die Weide wurde 1905 gepflanzt, hat 2 Weltkriege überstanden und jede Menge Umweltbeeinträchtigungen und schwere Stürme ausgehalten.
Der Baum verdient eine Tapferkeitsmedaille.
Diese Trauerweide (Salix blanda) an der Außenalster ist ein seltenes Exemplar und eine merkwürdige Baumgestalt. Ein dicker Hauptstamm teilt sich in ca. 2 m Höhe in mehrere starke sich zickzackartig windende Äste. Der eine Starkast ist gebrochen, hängt aber weiter an der Bruchstelle fest und windet sich wie eine riesige Seeschlange von über 10 m Länge auf dem Boden entlang, dabei schlägt der Ast Wurzeln und Seitentriebe, die sich aufrichten und ihrerseits zu kleinen Bäumchen auswachsen.
Der Baum ist eine Kreuzung aus einer echten Trauerweide (Salix babylonica) und der Bruchweide (Salix fragilis).
Im März / April ist sie eine wahre Augenweide, denn unter den schön gewachsenen Trauerweiden breitet sich ein leuchtender Teppich von blühenden Krokussen aus.
BHU 3,11 m
Koordinaten: 53° 33' 25.51 N, 10° 0' 9.4 E
Die Bilder sprechen für sich.
Quellen:
Harald Vieth, Hamburger Bäume 2000, Bd. II S. 29/30
Hans-Helmut Poppendieck „Baumland“ (Mai 2020) S, 171/172