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Elefanten zählen und Baobabs messen...
Verfasst: 30 Okt 2017, 23:57
von baumlaeufer
...so habe ich meine Reise im Spätsommer 2017 nach Botswana und Namibia im Vorhinein spasseshalber genannt. Tatsächlich , so war es auch, Baobabs bis 22 Meter Umfang aus drei Ländern und bis zu ca 500 Elefanten an einer Stelle im Kudumu NP in Namibia. Ein paar Bilder kann ich schon online zeigen-
siehe hier-. Eine grandiose Tierwelt traf ich an und den einen oder anderen Baobab, der seine eigene Geschichte hat- als Gefängnis oder Toilette zum Beispiel. So nach und nach werde ich einige hier mal vorstellen.
Ansonsten werde ich demnächst wieder im Forum und im Register die gewohnte Präsenz zeigen .. die Afrikanischen Bäume bleiben im Register allerdings außenvor.
Baumlaeufer
Verfasst: 31 Okt 2017, 00:10
von baumlaeufer
Beginnen möchte ich mit dem Baobab in Kasane, der Safarimetropole im Nordosten Botswanas. Lange der Ort ein solcher wurde, machte man sich Gedanken, wie man die Straffälligen sicherstellen konnte. Da kam der massive Baobab gerade recht . Ich habe ihn mit 1740 cm Umfang gemessen. Nun, etwas gezeichnet von seiner Vergangenheit als Zelle ist er schon. Und als solcher nicht mehr zu gebrauchen.
Als ich dem Polizeiofficer was von meiner Liebe zu alten Bäume erzählte, zeigte er mir den Weg zum dem wesentlich intakteteren Baobab hinter der Polizeidienststelle. Diesen habe ich mit 15,60 m Stammumfang vermessen.
Ich habe ihn mit 1740 cm Umfang gemessen
Verfasst: 31 Okt 2017, 10:34
von Klaus Heinemann
Hallo Wolfgang,
was die Elefanten bei den Tieren, sind wohl die Baobab bei den Bäumen in Afrika
Gruß Klaus
Verfasst: 31 Okt 2017, 22:48
von baumlaeufer
Ja, Klaus
im Süden Afrikas sind die weit verbreitet. Hatte schon mal im Bericht aus der
gleichnamigen Republik welche gezeigt !
Baumlaeufer
Verfasst: 01 Nov 2017, 06:59
von Ratatöskr
Hallo Wolfgang,
sehr interessant und für mich auch immer wieder eine Bereicherung für das Forum sind deine Reiseberichte

Zwei kleine Fragen dazu hätte ich- gibt es Hinweise oder Schätzungen zum Alter dieser Baobabs mit einem Umfang von mehr als 15 bis nahe 20 m und zweitens wie ist die Situation in Botswana, das ja vor Jahren einmal als das Land mit der prozentual gesehen höchsten HIV udn auch Aids- Rate in der Welt galt und in dem infolge dessen die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung bedeutend gesunken war- hat man die Situation , gerade die Neuinfektionen inzwischen im Griff ?
PS- toll dass du noch Zeuge solch beachtlicgher Elefantenpopulationen in Namibia geworden bist- hast du auch Nashörner zu Gesicht bekommen ?
Beste Grüße
André
Verfasst: 02 Nov 2017, 00:55
von baumlaeufer
Ratatöskr hat geschrieben:.....
PS- toll dass du noch Zeuge solch beachtlicgher Elefantenpopulationen in Namibia geworden bist- hast du auch Nashörner zu Gesicht bekommen ?
Beste Grüße
André
Nashörner gibt es in Botswana
nur hier zu sehen. Das war mir aber auch ziemlich egal, wenn diese an den grandiosen Tierbeobachtungen und den "Big 5" fehlen. In Südafrika hatte ich sie im St Lucia Wetland Park fast zum streicheln erlebt... soweit es Breitmaulnashörner waren ,
Andre
es grüßt der kleine Tierfreund
Baumlaeufer
Wetlands
Verfasst: 02 Nov 2017, 10:05
von wolfachim_roland
Wir waren im Januar 17 auch in Kasane und Umgebung. Die Wetlands am Grenzfluss Kwando (Cuando) sind sagenhaft reich an Tieren aller Art. Das beigefügte Foto zeigt einen Baobab bei der Ngoma-Brücke: Grenze zwischen Namibia und Botswana. Hier blicken wir von Botswana in die Ebene Richtung Namibia.
Die Tierwelt wird geschützt, indem die Touristen kräftig zur Kasse gebeten werden. Deshalb gibt es im Chobe NP keinen Massentourismus - obwohl immer noch viele Menschen kommen. Das Geld kommt auch den Dörfern zugute, die dann helfen, die Wilderei einzudämmen.
Verfasst: 03 Nov 2017, 01:45
von baumlaeufer
Hy WolfAchim,
welch` Überraschung !
dein fotografierter Baobab ist genau
auf dem ersten Foto meiner Bilderschau zu sehen, im Hintergrund des gekerbten Baobas !
Wir haben uns der Stelle von Namibia genähert, da fielen die kahlen Baobabs am leichten Hügel an der Grenze sehr auf ! Einen dort möchte ich noch vorstellen, weil der direkt an der Grenze auch als Gefängnis diente. Eine massive Öffnung lockte ins Innere, wo es allerdings bestialisch stank.
Wir haben ab Kasane eine große Runde um das Okavango Delta gefahren incl Abstecher in das Moremi Game Reserve und Rückfahrt über Caprivi-Strip in Namibia. Wie sah deine Tour dort aus ?
Es würde mich freuen, wenn wir hier uns noch ein wenig über unsere Reisen in 2017 austauschen könnten. Ich verspreche auch , nicht nur Bäume zu zeigen !
Baumlaeufer
Caprivi
Verfasst: 03 Nov 2017, 13:13
von wolfachim_roland
Nahe der Grenze wohnten wir in der Ngoma Safari Lodge. Von dort aus hatte man den Blick auf diesen Baobab am Rande der wetlands. Im Chobe NP fotografierten wir sehr viele Tiere vom Jeep oder vom Boot aus.
Hauptsächlich hielten wir uns jedoch im Caprivi-Strip auf (Hakusembe/Rundu; Divava/Divundu; Lianshulu und Namushasha/Eastern Caprivi am Kwando) und fotografierten dort Nachtfalter, die ich bei ispot (meine Fotos) bzw, bei Lepimap (Hannis Fotos) einstellte.
Einen kurzen Akazien-Bericht der Reise findet sich auf meiner website:
http://acacia-world.net/index.php/afric ... mibia-2017
Wolf
Re: Caprivi
Verfasst: 04 Nov 2017, 23:30
von baumlaeufer
wolfachim_roland hat geschrieben:.....
Hauptsächlich hielten wir uns jedoch im Caprivi-Strip auf (Hakusembe/Rundu; Divava/Divundu; Lianshulu und Namushasha/Eastern Caprivi am Kwando) und fotografierten dort Nachtfalter, die ich bei ispot (meine Fotos) bzw, bei Lepimap (Hannis Fotos) einstellte.
...
Wolf
Sie an , da hatten wir einiges gemeinsam,
WolfAchim:
Ein Woche Namibia war auch drin bei unserer Rundtour. Divava hatten wir auch erst als Quartier geplant, war aber überbucht - es wurde Ndovu Lodge um die Ecke-. In Namushasha haben wir 3 Nächte verbracht .
In Ndovu hatte ich den Schreck meines Urlaub ,als ich nachts wach wurde , weil ein Hippo direkt neben dem Safari-Zelt laut schmatzend Gras fraß.... Die Bootstour dort am nächsten Tag war grandios, besuchten wir doch eine Kolonie Beeeater und sahen diese Schlange.
Baumlaeufer
Verfasst: 06 Nov 2017, 08:24
von Ratatöskr
Hallo Wolfgang,
Verwandte dieser Spinte, die Bienenfresser, brüten inzwischen ja auch in wärmebegünstigten Gegenden in Deutschland- so etwa im Saaletal bei Jena.
Hast Du herausbekommen können um welche Art es sich bei der abgelichteten Schlange handelt ?
Viele Grüße
André
Chobe NP
Verfasst: 06 Nov 2017, 15:49
von wolfachim_roland
Tiere dieser Region werden in der Regel schnell von Leuten identifiziert, die auf den Plattformen ispot oder inaturalist mitmachen.
Hier noch 2 Fotos von Kolossen
Die Nilpferde grasen bei bedecktem Himmel auch tagsüber auf den Schilf- und Grasinseln. Vom Boot aus kann man sie gut beobachten.
Verfasst: 06 Nov 2017, 22:00
von baumlaeufer
Ratatöskr hat geschrieben:...
Hast Du herausbekommen können um welche Art es sich bei der abgelichteten Schlange handelt ?
Viele Grüße
André
Hy Andre
ich halte das für die female bomslang. Übrigens , zum Thema Aids müßtest du mal googeln. Zur Kriminalität kann ich nur sagen, daß ich mir in RSA deutlich mehr Gedanken machen mußte. Es hängt aber immer davon ab, wo du gerade bist. Ich bin 2013 mal Navigeleitet im Halbdunkeln in Joburg in ein ebensolches Viertel geraten::: OHA. In Botswana war ich sogar im Knast... besuchshalber !

Re: Chobe NP
Verfasst: 06 Nov 2017, 22:02
von baumlaeufer
wolfachim_roland hat geschrieben:...
Hier noch 2 Fotos von Kolossen
Die Nilpferde grasen bei bedecktem Himmel auch tagsüber auf den Schilf- und Grasinseln. Vom Boot aus kann man sie gut beobachten.
Ja, im Januar ist aufgrund des Regens alles schön grün,
WolfAchim
konntest du im ChobeNP auch alle Wege, auch die am Ufer, befahren ? Bist du selbst 4X4 gefahren ?
Baumlaeufer
Verfasst: 07 Nov 2017, 06:51
von Ratatöskr
Hallo Wolfgang,
ich bin kein Reptilienspezie aber deine Bestimmung kommt, denke ich, gut hin
Beste Grüße
André
PS- sehe gerade dass sich beim Flusspferdfoto auch ein Kuhreiher mit aufs Bikld gemogelt hat
