im Mai war ich bei dieser Eiche. Leider hat sie in den letzten Jahren ein paar Äste verloren. Mit den breiten Wurzelansätzen macht sie aber noch immer eine gute Figur. Der BHU beträgt 7,25 m. Wolfgang hatte letztes Jahr 7,15 m gemessen. Ich habe demnach wohl etwas tiefer als Wolfgang gemessen. Aber bei diesem Stammansatz liegen die Werte meine ich noch im Rahmen der Messtolleranz. Die Höhe beträgt 21 m. Die Eiche wird als Flehmüllereiche bezeichnet. Der Name kommt von einer Sage her. An der Zorge hatte früher ein Müller eine Gipsmühle betrieben. Bei nahenden Hochwasser flüchtete der Bauer jedes mal auf den Liethberg, um dort Gott anzuflehen, dass das Hochwasser seine Familie und seine Mühle verschont. In Krimderode wurde der Bauer dann schon bald Flehmüller genannt. Die Mühle wurde nie durch Hochwasser zerstört, so dass der Bauer aus Dankbarkeit hier die Eiche gepflanzt hat.
Viele Grüße,
Rainer
PS: Damit ich vom Wolfgang nicht wieder ein paar auf den Deckel bekomme, habe ich diesmal nur zwei Bilder ins Register gestellt