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Große Bäume mit kleinen Zapfen ---> Tsuga dumosa

Verfasst: 02 Sep 2010, 10:57
von Kiefernspezi
Ein weiterer sehr großer Nadelbaum ist mir aufgefallen, der aber nur kleine, bis etwas über 3 cm kleine Zapfen trägt, bzw. die nach dem Abfallen den ganzen Waldboden übersäen.
Der größte von uns nachgemessene Stammdurchmesser betrug 1,70 m, die Bäume waren etwa 35-45m hoch und von breitem Wuchs. Vorkommen ab 2300m bis ca. 2700m Höhe. Leider ließen sich aufgrund des intensiven Nebels und der Größe der Bäume keine vernünftigen Habitusbilder machen.

Da vermutlich einige den Baum kennen werden, der m.W. nach nicht in Deutschland zu finden ist, bitte antwort per pn.

Viele Grüße

Verfasst: 02 Sep 2010, 22:00
von Kiefernspezi
Gratulation an Cryptomeria, der souverän gelöst hat. 8)

Viele Grüße

Verfasst: 03 Sep 2010, 23:27
von Kiefernspezi
auch Durian hat die Lösung gefunden. Super! :P

Verfasst: 04 Sep 2010, 20:45
von Kiefernspezi
Ich verrate schon mal folgendes: Man könnte den Baum auch als Helmlocktanne des Himalayas bezeichnen.

Viele Grüße

Verfasst: 05 Sep 2010, 07:15
von Kiefernspezi
Bei einem so zaunernem Winkpfahl hat es auch Karola erkannt. Sehr schön! :P

Auflösung

Verfasst: 05 Sep 2010, 07:18
von Kiefernspezi
Es ist Tsuga dumosa, eine recht wenig bekannte und in Deutschland nicht kultivierte Art. Das sie hier nicht kultiviert wird, könnte auch einfach daran liegen, dass sie wegen ihrer geringen Verbreitung und der schlechten Erreichbarkeit nahezu unbekannt ist.
Einige wenige Samen zum Ausprobieren habe ich ja mitgenommen.

Viele Grüße

Tsuga aus Nepal

Verfasst: 05 Sep 2010, 10:54
von Durian
Hy. Der Name tsuga dumosa ist ja doch wunderlich angesichts eines so stattlichen Baumes. Dumosa = gebüschartig, strauchig. Namensgeber ist D.Don, den man mehrfach als Namens-Autor bei Himalaya-Gehölzen antrifft. Diese Tsuga kommt wohl auch oft in Sikkim (in extensiven Forsten bis in 3.300 m) und in Bhutan vor. vG Durian

nochmals Tsuga aus Nepal

Verfasst: 05 Sep 2010, 11:10
von Durian
Hallo. Soeben las ich, dass am natürlichen Standort (wo Kiefernspezi die Tsuga ""rückwärts" umarmte, der Baum bis 50 m erreicht, in Kultur jedoch nur relativ klein und buschig wächst. Möglicherweise war nach Kultivierung (und Namensgebung) die Herkunft dieses riesigen Baumes in Vergessenheit geraten.

Verfasst: 05 Sep 2010, 11:47
von Kiefernspezi
Das wäre eine gute Erklärung.