Pinus im Rioja 01 ---> Pinus halepensis
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Pinus im Rioja 01 ---> Pinus halepensis
Hallo,
in den Weinbergen des Riojagebietes findet man sehr viele dieser ca. 4 - 5 m hohen Kiefern. Wahrscheinlich nichts besonderes oder vielleicht doch eine regionaltypische Art? Würde mich über einen Bestimmungsversuch der Kiefernspezies und -profis freuen. Falls das Bild nicht reicht, kann ich noch weitere Fotos liefern.
Gruß Frank
PS. Kein Rätsel, sondern Frage.
in den Weinbergen des Riojagebietes findet man sehr viele dieser ca. 4 - 5 m hohen Kiefern. Wahrscheinlich nichts besonderes oder vielleicht doch eine regionaltypische Art? Würde mich über einen Bestimmungsversuch der Kiefernspezies und -profis freuen. Falls das Bild nicht reicht, kann ich noch weitere Fotos liefern.
Gruß Frank
PS. Kein Rätsel, sondern Frage.
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Cryptomeria
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Cryptomeria
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Du hast völlig Recht. Halepensis stimmt. Die Zapfen sind eindeutig. Ich war vorhin zu schnell und wollte halepensis schreiben und habe beide beim Tippen verwechselt.
Viele Grüße
Wolfgang
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Kiefernspezi
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Zumindest auf dem Foto wirkt der Querkiel erstaunlich ausgeprägt für Pinus halepensis, was dann sicher eine regionale Besonderheit wäre.
Leider kann ich den Nabel nicht deutlich erkennen, der bei Pinus halepensis eingedrückt wirkt, bei Pinus pinaster eine stumpfe Spitze bildet.
Zapfenspitzen weisen meist stammwärts, könnte man hier so interpretieren, silbern schimmernde Äste und der männliche kompaktere Blütenstand - ich denke auch, dass es sich um Pinus halepensis handelt.
Ein Habitusfoto wäre aber schön.
Einfach zu unterscheiden sind die geöffneten Zapfen: Bei Pinus pinaster ist die Schuppenunterseite schwarz, bei Pinus halepensis gleicht die Unterseite der Oberseite (hell-rötlichbraun).
viele Grüße
Kiefernspezi
Leider kann ich den Nabel nicht deutlich erkennen, der bei Pinus halepensis eingedrückt wirkt, bei Pinus pinaster eine stumpfe Spitze bildet.
Zapfenspitzen weisen meist stammwärts, könnte man hier so interpretieren, silbern schimmernde Äste und der männliche kompaktere Blütenstand - ich denke auch, dass es sich um Pinus halepensis handelt.
Ein Habitusfoto wäre aber schön.
Einfach zu unterscheiden sind die geöffneten Zapfen: Bei Pinus pinaster ist die Schuppenunterseite schwarz, bei Pinus halepensis gleicht die Unterseite der Oberseite (hell-rötlichbraun).
viele Grüße
Kiefernspezi
Hallo,
danke für die Bestimmungsversuche.
Offene Zapfen habe ich nicht gesehen. Die Bäume standen in einem Hang aus lockerem Grund. Da konnte man nicht herumklettern, ohne abzurutschen. Hier noch ein Bild vom Habitus, leider etwas dunkel.
Gruß Frank
danke für die Bestimmungsversuche.
Offene Zapfen habe ich nicht gesehen. Die Bäume standen in einem Hang aus lockerem Grund. Da konnte man nicht herumklettern, ohne abzurutschen. Hier noch ein Bild vom Habitus, leider etwas dunkel.
Gruß Frank
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Kiefernspezi
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Kiefernspezi hat geschrieben: Schön auch zu sehen: die leuchtend silbergraue Rinde.
Die silbergraue Rinde haben aber nur junge Bäume. Bei älteren wird sie rissig und rötlich-braun.
Hier nochmal ein junger Baum, 10 Jahre ca.

Ich habe in einem Pflanzenführer von hier gelesen, dass die Aleppokiefer sich besonders auf Kalkböden ausgebreitet hat und damit Räume besiedelte, die früher von Steineichen bewachsen waren.
Diese Aleppo - Kiefer wird jedes Frühjahr in grossen Pflanzaktionen zu Tausenden gepflanzt. Dank ihrer Anspruchslosigkeit breitet sie sich dann allein weiter aus und bildet ganze Wälder.
Saludos
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Kiefernspezi
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Die silberne Rinde ist an jungen Bäumen auch am Stamm zu finden, bei den älteren Bäumen bleibt sie auch typisch - da aber an den jüngeren Zweigen in der Krone, da die Rinde - wie Gata richtig eingewandt hat - später dunkler und rissig wird.
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- dicker Stamm einer alten Aleppokiefer aus Lecce/Süditalien
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