Sturmfund - 32 cm lang --->Pinus ayacahuite
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Kiefernspezi
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Sturmfund - 32 cm lang --->Pinus ayacahuite
Der starke Sturm vom letzten Sonntag hat doch recht heftige Spuren hinterlassen. Allerdings hat er für Sammler von Zapfen und Früchten immer den Vorteil, dass die sonst hoch hängenden Dinge am Boden zu finden sind - was natürlich bequemer ist, als auf den Bäumen herumzuklettern.
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- Habitus (Baum rechts)
- 100_4490.JPG (46.4 KiB) 2561 mal betrachtet
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- Knospe
- DSC08316.JPG (52.2 KiB) 2560 mal betrachtet
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- männliche Blüten
- 100_4488.JPG (55.59 KiB) 2559 mal betrachtet
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- unreife weibliche Zapfen
- 100_4484.JPG (57.22 KiB) 2558 mal betrachtet
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- reife Zapfen am Baum
- DSC08314.JPG (52.84 KiB) 2557 mal betrachtet
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- Rinde
- 100_4485.JPG (53.7 KiB) 2556 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Kiefernspezi am 10 Apr 2010, 00:24, insgesamt 5-mal geändert.
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Kiefernspezi
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Kiefernspezi
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Hi, das wäre toll. Leider habe ich in Deutschland noch keinen Baum gesehen, der sicher Pinus lambertiana ist.
Ich war ja vor einer Woche im Yosemite National Park. Da habe ich mit Ach und Krach trotz Schnee die Zuckerkiefer-Anhöhen erreicht.
Tatsächlich sehen sie nicht viel anders aus als normale Stroben und sind am leichtesten durch die sehr großen Zapfen zu unterscheiden.
Leider waren auch die ersten Astansätze so hoch, dass ich keine Detailaufnahmen von den Zweigen machen konnte.
Diese Kiefer hier ist winterhart und hat sehr spitz zulaufende Zapfenschuppen.
Ich war ja vor einer Woche im Yosemite National Park. Da habe ich mit Ach und Krach trotz Schnee die Zuckerkiefer-Anhöhen erreicht.
Tatsächlich sehen sie nicht viel anders aus als normale Stroben und sind am leichtesten durch die sehr großen Zapfen zu unterscheiden.
Leider waren auch die ersten Astansätze so hoch, dass ich keine Detailaufnahmen von den Zweigen machen konnte.
Diese Kiefer hier ist winterhart und hat sehr spitz zulaufende Zapfenschuppen.
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- links Pinus lambertiana, rechts fraglicher Zapfen mit spitzen, leicht zurückgeschlagenen Zapfenschuppen
- DSC09939.JPG (47.77 KiB) 2541 mal betrachtet
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Cryptomeria
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@Cryptomeria: Ich habe Bilder und Zapfen des Baumes einem Spezialisten in Berlin gezeigt. Der war der Meinung, das vom Habitus sowohl des Baumes als auch der Zapfen keine Anteile von Pinus wallichiana erkennbar seien.
Seiner Ansicht nach handelt es sich um eine reine Pinus ayacahuite!
Das wäre natürlich erstaunlich, da die Art als frostempfindlich eingestuft wird.
Andererseits ist die Herkunft unklar. Der forstbotanische Garten hat lediglich eine einmal vorgenommene Bestimmung vermerkt und nicht wieder hinterfragt (ich hatte diesbezüglich auch schon mal nachgefragt).
Deutliche Merkmale sind neben den Zapfenschuppen die verhältnismäßig kurzen Stiele, die angeblich auch bei Pinus holfordiana so nicht zu finden sind. Das Original aus England besitzt sowieso mehr Ähnlichkeit mit der Tränenkiefer. Ein originaler Zapfen ist in der Ausstellung in Wuppertal zu sehen. Einen Zapfen desselben Baumes habe ich auch in Berlin gesehen.
Leider ist mir der Standort einer weiteren "Holfordkiefer" in Deutschland nicht bekannt, so dass ich keine Vergleiche ziehen kann.
Seiner Ansicht nach handelt es sich um eine reine Pinus ayacahuite!
Das wäre natürlich erstaunlich, da die Art als frostempfindlich eingestuft wird.
Andererseits ist die Herkunft unklar. Der forstbotanische Garten hat lediglich eine einmal vorgenommene Bestimmung vermerkt und nicht wieder hinterfragt (ich hatte diesbezüglich auch schon mal nachgefragt).
Deutliche Merkmale sind neben den Zapfenschuppen die verhältnismäßig kurzen Stiele, die angeblich auch bei Pinus holfordiana so nicht zu finden sind. Das Original aus England besitzt sowieso mehr Ähnlichkeit mit der Tränenkiefer. Ein originaler Zapfen ist in der Ausstellung in Wuppertal zu sehen. Einen Zapfen desselben Baumes habe ich auch in Berlin gesehen.
Leider ist mir der Standort einer weiteren "Holfordkiefer" in Deutschland nicht bekannt, so dass ich keine Vergleiche ziehen kann.
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Kiefernspezi
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Jetzt ist es wohl sicher: Bei der Umsortierung des Magazins der Zapfensammlung Wuppertal ist mir zufällig ein Zapfen aus dem Pinetum Blijdenstein in die Hände gefallen. Es handelt sich um Pinus ayacahuite.
Ich habe mit dem fraglichen Zapfen aus dem forstbotanischen Garten Köln verglichen und - na, seht selbst - es gibt faktisch keine Unterschiede.
Ich habe mit dem fraglichen Zapfen aus dem forstbotanischen Garten Köln verglichen und - na, seht selbst - es gibt faktisch keine Unterschiede.
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- links Zapfen aus Blijdenstein - rechts aus dem forstbot. Garten Köln
- DSC00115.JPG (40.66 KiB) 2396 mal betrachtet