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Sequoia sempervirens? ---> Cephalotaxus harringtonia

Verfasst: 28 Jun 2007, 22:37
von Roseo-Marginata
Liebe Baumfreunde,

ist das hier Sequoia sempervirens? Ich sollte es eigentlich wissen, habe den Baum im BG Bonn fotografiert. Bei den vielen Ästen und Schildern bin ich aber ins Schleudern geraten und kann es nicht mehr zuordnen.

Verfasst: 28 Jun 2007, 22:43
von tormi
Hallo,
könnte eine Nusseibe sein. Torreya nucifera. Was sagen die andern?
LG Nalis

Verfasst: 28 Jun 2007, 22:45
von Cryptomeria
Nein, Rose

der Küstenmammut sieht ganz anders aus, viel kürzere Nadeln.

Hier würde ich sagen eine Kopfeibe ( Cephalotaxus ) wahrscheinlich harringtonia, wenn die Nadeln weich sind. Sollten die Nadeln ganz spitz und sehr stechend sein, allerdings die Nadeln eigentlich wesentlich kürzer wäre es eine Nusseibenart Torreya...

Also Cephalotaxus harringtonia wird stimmen

Viele Grüße

Wolfgang

Verfasst: 28 Jun 2007, 22:48
von tormi
Vergiss Torreya, Wolfgangs Cephalotaxus stimmt. Er ist und bleibt der Koniferen-Spezialist :wink:

Verfasst: 28 Jun 2007, 23:08
von Piru
Also ich stimme bei Kopfeibe auch zu!!!

Verfasst: 29 Jun 2007, 21:00
von Roseo-Marginata
Danke schön! Stimmt genau, Wikipedia beschreibt es auch so:
Die Japanische Kopfeibe oder Japanische Pflaumeneibe (Cephalotaxus harringtonia) ist ein kleiner immergrüner Baum oder Strauch und wird bis zu maximal 10 m hoch. Die graue Borke schält sich in dünnen Längsstreifen ab. Die Zweige sind erst grün und später rötlich braun. Die Nadeln sind etwa 3 cm lang und 2 bis 3 mm breit.

Es ist eine zweihäusig getrenntgeschlechtige (diözische) Art. Sie blüht von März bis April und die Samen beginnen ab September des folgenden Jahres zu reifen. Die Samen werden etwa 2 cm lang. Die Samen sind von einem Samenmantel (Arillus) umgeben. Der Arillus ist hellbraun (nussbraun), er hat eine ovale Form und ist etwa 3 cm lang.

Verfasst: 29 Jun 2007, 21:34
von Cryptomeria
Hallo Rose,

alles o.k. , sehr viel häufiger als die Art findet man in Baumschulen, Gärten, Gartencentern die Säulenform Ceph. harringt." Fastigiata". Sieht von weitem ein bisschen wie eine Säuleneibe aus, hat aber längere Nadeln und wächst schwächer.

Sehr schönes Foto mit den Steinfrüchten. Es gibt pübrigens noch die nahe verwandte CHinesische Kopfeibe ( C. fortunei) mit etwas in die Länge gezogenen Früchten.

Viele Grüße

Wolfgang

Verfasst: 03 Jul 2007, 20:15
von Brötchen
Hallo
ich wäre zwar nicht auf die Kopfeibe gekommen, aber ich hätte Eibe getippt, weil ich ja selbst eine Eibe daheim habe.

Grüße Martin

Verfasst: 03 Jul 2007, 20:43
von Cryptomeria
Ja , Martin, schon gut getippt. Taxus hat nur wesentlich kürzere Nadeln und ganz andere Früchte. Die mit dem roten Mantel, das kennst du ja.

Wolfgang

Verfasst: 03 Jul 2007, 21:12
von Taxus
Die Nadeln meinerTorreya sind ebenso lang wie die meiner Cephalotaxus harringtonia.Die Nadeln sind auch etwa gleich gefärbt und angeordnet,jedoch sind die sie hart und pieksen unangenehm.Laut meiner Büchern (Koniferen Atlas) ist dies das einzig sichere und einfache Erkennungsmerkmal.Cephalotaxus hat immer weiche Nadeln.Die Abbildungen der Früchte hingegen gleichen sich sehr.Lediglich im Austrieb sind sie angenehm weich,frischgrün wie die von Cephalotaxus.Die Nadeln der Abbildungen sehen jedenfalls weich aus wie bei cephalotaxus.Sind sie's?

-Uli-

Verfasst: 03 Jul 2007, 23:19
von Roseo-Marginata
... man könnte doch die Gattung Cephalotaxus (Kopfeiben) mit in die Baumlisten aufnehmen? Wo die Eiben doch so wichtig sind...? Lieber Chrstian und Site Admin, kannst Du uns hören? :-) Ich würde auch meine Bilder spendieren, falls nötig.

Verfasst: 06 Jul 2007, 11:11
von Chris Gurk
Hallo Roseo,

ja natürlich, gerne. Sorry, dass ich mich diese Woche nicht gemeldet hatte, aber hier war arbeitstechnisch Land unter. Bitte schick mir Deine Bilder auf die E-Mail, die im Impressum steht.

Viele Grüße
Chris