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Verfasst: 27 Apr 2017, 12:59
von Cryptomeria
Das hängt ganz entscheidend natürlich vom Untergrund mit entsprechender Wasserzufuhr ab und von der Vegetationsdauer, aber 80 cm bis 1,20m sind keine Seltenheit. Genau gemessen habe ich aber nie.
VG Wolfgang
Verfasst: 27 Apr 2017, 15:50
von chrisstonycreek
Also ich glaube der hier wächst auch nicht sehr schnell. Das liegt aber sicher daran, dass wir hier sehr karge und auch steinige Erde haben und auch mal längere Trockenperioden. Jetzt wo ich das weiss, da werde ich ihn immer mal zusätzlich mit Wasser versorgen.
Wie sieht es denn mit düngen aus? Habe im Internet speziellen "Mammutbaumdünger" in Flaschen gefunden. Aber bestimmt gibt es da ja auch noch etwas anderes, was man ihm gutes tun kann, oder?
Und die roten Stellen? Schneidet man die raus oder nicht?
Verfasst: 27 Apr 2017, 16:49
von Cryptomeria
Die trockenen Äste sind abgestorben. Die schneidest du am Stamm ab. Trockene Nadeln hast du auch später. Die kannst du mit dicken Handschuhen herausstreifen.
Lass ihn langsam wachsen. Solange er eine grüne, normale Farbe hat und nicht gelb wird, brauchst du nicht düngen. Er sieht absolut top und gesund aus.In Trockenzeiten kannst du ihm mit Wasser etwas Gutes tun. Aber wenn er schon länger sitzt und so gesund aussieht, hat er seine Wurzeln schon so ausgestreckt, dass er gut zurecht kommt.
Und natürlich wächst er langsam, weil er in karger , Erde mit Trockenzeiten wächst.
VG wolfgang
Verfasst: 27 Apr 2017, 17:39
von Hessekopp
Hallo,
Bäume brauchen in aller Regel keinen Dünger, bestenfalls zur Pflanzung.
Mammutbaumdünger klingt für mich nach der selben Abzocke wie Rhododendrondünger oder ähnliches ... braucht kein Mensch und schon gar kein Baum/Strauch.
Wer was fürs gute Gewissen machen will, schmeißt da nen paar Hand voll Hornspäne richtung Baum, worüber sich der RASEN einige Wochen später dann auch freuen wird, ein Baum in der Größe wird davon kaum was mitbekommen.
Verfasst: 28 Apr 2017, 07:39
von Kiefernspezi

Guter Rasen setzt wiederum den Baum gut in Szene, also guter Tipp!
Kritische Phasen gibt es bei Bergmammuts im Wesentlichen 2: als Jungbaum in den ersten 3 Jahren und ca. mit 20-30 Jahren, wenn der Baum dann so groß ist und so viel Wasser benötigt, dass sich schlechte Standorte durch Schäden z.B. in der Spitze der Krone bemerkbar machen und der Baum schneller durch Pilze wie Hallimasch vernichtet werden kann.
Doch insgesamt ist der Bergmammutbaum überaus robust. Auch wegen seines überaus exzessiven Wurzelwachstums.
Viele Grüße