Thuja, aber welche (Sorte?) ---> Thuja occidentalis 'Smaragd'
Verfasst: 11 Apr 2017, 15:06
Hallo
Seit mindestens 20 Jahren stehen am Rande meiner Obstwiese 2 Koniferen, die ich notgedrungen dort an einen Trockenhang gepflanzt hatte. Die kleinen Bäumchen hatte mein Vater mir damals aufgenötigt (vermutlich gerettetes, aussortiertes Friedhofsgrün), zudem noch ein Hartriegelsträuchlein, welche ich sonst als Unkraut von dem Grundstück rode.
Die beiden Koniferen und selbst der Hartriegel leben jedenfalls noch heute und haben sich mit den zugewiesenen weniger fruchtbaren und extrem trockenen Standorten arrangiert.
Eine kleine schmale Säuleneibe hat jetzt etwa Körperhöhe erreicht, der breitere kegelförmige, gelbgrüne Nachbar doch schon etwa 2,5 m. Es geht also voran, wenn auch im Schneckentempo.
Welcher Art die kegelförmige Konifere ist, hatte ich mich bisher gar nicht gefragt und eher Chamaecyparis angenommen, weil ich Thuja eher als schnellwachsenden blaugrünen Vorgartenbaum kannte, der meist rasch zu groß und dann gerodet wird.
Dieser Tage habe ich mal Nadeln, die kleinen Zapfen etc. fotografiert und mit den möglichen Kandidaten und ihren Ansprüchen verglichen.
Der (aromatische) Geruch erinnert mich beim Zerreiben am ehesten an den mir widerwärtigen süßsauren Geruch von Zitronenbonbons mit unangenehm künstlichem Aroma. Die Zapfen sind maximal 1 cm lang, die äußeren Zapfenschuppen etwa 2-4 mm breit. Weißliche Färbungen konnte ich auch an der Zweigunterseite nirgends feststellen.
Kann jemand Hinweise zu der Sorte geben.
Vorstellen könnte ich mir auch ganz gut Thuja plicata x Thuja standishii:
http://www.pinetum.org/cones/THcones.htm
https://cms.uni-konstanz.de/doerken/kon ... eae/thuja/
http://conifersociety.org/conifers/coni ... een-giant/
Thuja standishii x plicata 'Green Giant'
Es soll auch ähnliche aber schwachwüchsigere Typen geben.
Liege ich zumindest mit Thuja occidentalis oder der etwaigen Hybride richtig?
LG Spinnich
Seit mindestens 20 Jahren stehen am Rande meiner Obstwiese 2 Koniferen, die ich notgedrungen dort an einen Trockenhang gepflanzt hatte. Die kleinen Bäumchen hatte mein Vater mir damals aufgenötigt (vermutlich gerettetes, aussortiertes Friedhofsgrün), zudem noch ein Hartriegelsträuchlein, welche ich sonst als Unkraut von dem Grundstück rode.
Die beiden Koniferen und selbst der Hartriegel leben jedenfalls noch heute und haben sich mit den zugewiesenen weniger fruchtbaren und extrem trockenen Standorten arrangiert.
Eine kleine schmale Säuleneibe hat jetzt etwa Körperhöhe erreicht, der breitere kegelförmige, gelbgrüne Nachbar doch schon etwa 2,5 m. Es geht also voran, wenn auch im Schneckentempo.
Welcher Art die kegelförmige Konifere ist, hatte ich mich bisher gar nicht gefragt und eher Chamaecyparis angenommen, weil ich Thuja eher als schnellwachsenden blaugrünen Vorgartenbaum kannte, der meist rasch zu groß und dann gerodet wird.
Dieser Tage habe ich mal Nadeln, die kleinen Zapfen etc. fotografiert und mit den möglichen Kandidaten und ihren Ansprüchen verglichen.
Der (aromatische) Geruch erinnert mich beim Zerreiben am ehesten an den mir widerwärtigen süßsauren Geruch von Zitronenbonbons mit unangenehm künstlichem Aroma. Die Zapfen sind maximal 1 cm lang, die äußeren Zapfenschuppen etwa 2-4 mm breit. Weißliche Färbungen konnte ich auch an der Zweigunterseite nirgends feststellen.
Kann jemand Hinweise zu der Sorte geben.
Vorstellen könnte ich mir auch ganz gut Thuja plicata x Thuja standishii:
http://www.pinetum.org/cones/THcones.htm
https://cms.uni-konstanz.de/doerken/kon ... eae/thuja/
http://conifersociety.org/conifers/coni ... een-giant/
Thuja standishii x plicata 'Green Giant'
Es soll auch ähnliche aber schwachwüchsigere Typen geben.
Liege ich zumindest mit Thuja occidentalis oder der etwaigen Hybride richtig?
LG Spinnich