Was ist das für eine Baumart? ---> Juniperus squamata

Ihr habt einen Nadelbaum/ Strauch (Konifere) in Deutschland oder Europa gesehen, könnt ihn aber nicht bestimmen? Fragt hier einfach danach.

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Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Natürlich geht es hier auch um Geschmack. Der eine mag Holunder, der andere mag Wacholder. Der eine hat den Ergeiz diese Pflanze aufzupäppeln, der andere wirft ihn achtlos zur Seite.
Ob er sich zu einem schönen Baum im Auge des Betrachters entwickelt oder ob er letztendlich später eine skurile Krücke im Garten toll findet, auch das hängt mit Geschmack zusammen.

VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

@quellfelder: Warum sollte man keinen Wacholder haben wollen?

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Kiefernspezi hat geschrieben: Warum sollte man keinen Wacholder haben wollen?
In vielen Kleingartenanlagen sind Wacholder verboten, weil sie der Zwischenwirt des Birnengitterrostet sind. Steht meistens in der Satzung oder in einer Zusatzvereinbarung.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Hallo,

das ist mir bekannt. Allerdings ist das mal wieder eine Pauschalverurteilung einer ganzen Gattung. Wikipedia spricht von 50-70 Arten, und längst nicht alle sind anfällig für den Birnengitterrost. Dazu gehört auch die hier gezeigte Art.
Anders sieht es beim Chinesischen und dem Stinkwacholder aus.

Hier ein Beitrag dazu:
http://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanz ... mn96ErhBD8

Viele Grüße

AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

Das mit der Resistenz habe ich auch gelesen, aber ich habe auch gehört, dass manchmal selbst diese resistenten Sorten befallen werden. Hängt dann wohl von den Standort- und Umweltbedingungen ab. Selbst unser heimischer Wacholder soll mitunter Überträger sein, obwohl der eigentlich als resistent gilt.
Und wenn eine Baumschule sowas behauptet, muss es nicht zwangsläufig wahr sein.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Ich finde dieses Verbot ohnehin recht unsinnig, denn in jedem größeren Ort steht bestimmt irgendwo ein "fragwürdiger" Wacholder, also kann man durch ein Verbot den Befall durch Birnengitterrost sowieso nicht verhindern- da müsste man auch überall konsequent alles niedermachen, was wacholderig ist.
Zumal der Birnengitterrost ohnehin ein eher nur optischer Makel ist- ich hätte noch keinen Birnbaum gesehen, der davon wirklich ernsthaft in seiner Existenz gefährdet worden wäre.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Baumschulen wollen natürlich erstmal ihre Bäumchen loswerden. Mir ging es nicht speziell um bestimmte resistente Sorten, sondern darum, dass die Arten einer Gattung differenziert betrachtet und nicht pauschal abgeurteilt werden sollten.

quellfelder
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Beitrag von quellfelder »

Hallo,

mein Gott Frank, aus welcher Quelle hast Du denn Dein DDR-Wissen geschöpft!?

Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich liebe den Wacholder und nehme an, da er nicht im Trend liegt, dass er nicht so herzlich willkommen ist, zumal er ja erst entdeckt wurde. Vielleicht kann Holger ja einmal sein Alter berechnen und schlussfolgern wie lange man schon achtlos an ihm vorbei gegangen ist. Durch dieses Forum hat der Fragesteller erst erfahren, dass es ein Wacholder ist. Also, von Liebhaberei und Geschmack kann keine Rede sein.
Der Rest ist reine Gefühlsduselei.

Viele Grüße

quellfelder

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LCV
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Beitrag von LCV »

quellfelder hat geschrieben:Hallo,

mein Gott Frank, aus welcher Quelle hast Du denn Dein DDR-Wissen geschöpft!?
Da zu sehr OT, habe ich Dir eine PN geschickt.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hy!

Ich habe den Schrebergarten- OT mal abgeteilt und zur weiteren Erörterung das neue Thema in "Sonstiges" geparkt.

Ansonsten nochmals: Wenn der Themenersteller es probieren will, dann lass' ihn doch um Himmels Willen, quellfelder. Wem tut das denn weh?
Ich hasse es zwar, das zu sagen, aber Du machst Dir völlig überflüssige Gedanken und aus dem mickrigen Gestänge einen Mammutbaum.

Der wurde entdeckt, es wurde der Entschluss gefasst, es mal zu versuchen, ihn wieder auf die Beine zu bekommen, und gut ist es doch damit, oder? Wer stößt sich denn da jetzt so daran, dass das 'ne eigene Grundsatzdiskussion geben muss :roll: ?

Ich werd' mich dann jetzt erstmal beim Themenersteller entschuldigen, dass aus einer simplen Bestimmungsfrage ein solch bedeutsamer Scheideweg der Gefühle wurde :? ...

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ich gebe dir völlig recht , Andreas. Wenn der Fragende erfahren hat, es ist ein Wacholder und schreibt:" Ich wollte versuchen, ihn aufzupäppeln". dann sind in dieser Richtung Ratschläge produktiv als Hilfe .
Geben wir ihm eine Chance!
In diesem Sinne, viel Erfolg!

Vg Wolfgang
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Spinnich
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Was ist das für ein potentiell herrlicher Strauch

Beitrag von Spinnich »

Hallo Losinggrip,

es ist niemals ausichtslos und nie vorbei solannge ein Rest von Leben ist. Das gilt für Wacholder ebenso wie für Holunder.
Dieser Strauch lebt ja noch und soll noch 100 Jahre uns erfreuen, wenn ihm aber das Schicksal nicht hold ist, so wirst Du sicher seiner eingedenk alsbald einen würdigen Nachfolger pflanzen.

Gruß Spinnich
Zuletzt geändert von Spinnich am 12 Dez 2015, 04:01, insgesamt 1-mal geändert.
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Genau. Nur bitte keinen Chinesischen Wacholder, da sonst der böse Birnengitterrost kommt. :twisted:
Auf jeden Fall drücke ich die Daumen. Müßte ich Geld setzen, würde ich zwar darauf wetten, dass er eingeht. Aber vom Herzen her wünsche ich, dass er überlebt und uns Unken alle Lügen straft.

Viele Grüße

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