Hallo,
in dem folgenden Artikel wird eine Methode zur Wachstumsverringerung und überproportionaler Zapfenbildung beschrieben. Ich frage mich, ob man diese Methode bedenkenlos anwenden sollte, oder ob der Baum doch Schaden nehmen könnte...
http://www.general-anzeiger-bonn.de/rat ... 49396.html
Viele Grüße
Heftige Methode zur Wachstumsreduzierung und Zapfenbildung
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Kiefernspezi
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Etwas ähnliches ist mir bekannt, um nach starkem Rückschnitt den Neuaustrieb in Grenzen zu halten, da wird aber nicht DERART massiv abgestochen.
Andersherum mache ich es gerade bei vielen durch den Sturm teilentwurzelten Bäumen, wo der Kunde einen Rettungsversuch wünscht ... die Wurzeln sind zum Großteil weg, also muß die Krone massiv reduziert werden und der Rest bekommt nen Dreibein..
Ich halte allerdings eine derart massive Wurzelverkrüppelung, daß es zur Ausbildung von Angstzapfen (Notblüte) kommt, für ein Spiel mit dem Feuer. Ich kann mir vorstellen, daß das spätestens nach mehrmaliger Anwendung durchaus zum Ende des Baumes führen kann ... Früchte kosten schließlich Kraft.
Andersherum mache ich es gerade bei vielen durch den Sturm teilentwurzelten Bäumen, wo der Kunde einen Rettungsversuch wünscht ... die Wurzeln sind zum Großteil weg, also muß die Krone massiv reduziert werden und der Rest bekommt nen Dreibein..
Ich halte allerdings eine derart massive Wurzelverkrüppelung, daß es zur Ausbildung von Angstzapfen (Notblüte) kommt, für ein Spiel mit dem Feuer. Ich kann mir vorstellen, daß das spätestens nach mehrmaliger Anwendung durchaus zum Ende des Baumes führen kann ... Früchte kosten schließlich Kraft.
Re: Heftige Methode zur Wachstumsreduzierung und Zapfenbildung
Das frage ich mich auch. Es ist von Koniferen die Rede. Soweit mir bekannt ist, handelt es sich bei Kiefern um Pfahlwurzler. Da dürfte die Arbeit für die Katz sein.Kiefernspezi hat geschrieben:Ich frage mich, ob man diese Methode bedenkenlos anwenden sollte, oder ob der Baum doch Schaden nehmen könnte...
Fichten hingegen haben einen Wurzelteller, der ihnen Halt gibt. Mag sein, dass diese Mehtode tatsächlich zu mehr Zapfen führt. Aber nur dann, wenn der Zapfenbildung nicht ein Sturm wie kürzlich in NRW das Wachstum jäh unterbricht.
Grüße!
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Kiefernspezi
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Cryptomeria
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Für mich ist das überhaupt kein praktikabler Ansatz. Auf trockenem Standort kann der evtl. noch junge Baum nach der Maßnahme eingehen , auf feuchtem Standort macht er den Verlust eh mit der anderen Seite wett.
Und die Frage der Standfestigkeit bei Fichten hat biloba schon angedeutet.
Viel besser ist doch Interessenten zu empfehlen Bäume mit früher Zapfenbildung zu pflanzen. Hier gibt es mittlerweile sehr schöne Selektionen für kleine oder normale Gärten. Die normalen Arten werden bis sie Zapfen tragen doch eh viel zu groß und die Zapfen sind meist so hoch, dass man sie gar nicht vordergründig wahrnimmt.
VG Wolfgang
Und die Frage der Standfestigkeit bei Fichten hat biloba schon angedeutet.
Viel besser ist doch Interessenten zu empfehlen Bäume mit früher Zapfenbildung zu pflanzen. Hier gibt es mittlerweile sehr schöne Selektionen für kleine oder normale Gärten. Die normalen Arten werden bis sie Zapfen tragen doch eh viel zu groß und die Zapfen sind meist so hoch, dass man sie gar nicht vordergründig wahrnimmt.
VG Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Kiefernspezi
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