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'richtige' Säge?

Verfasst: 29 Okt 2006, 20:29
von babayaga
'N Abend miteinander,

ich hab mal was zu Sägen auf dem Herzen.
Im Garten habe ich zwei Sägen mit so einem Bügel darüber,
mit der einen säge ich gerne, vermute aber mal die ist nimmer die schärfste.
Letztlich erntete ich aber ungläubige Blicke mit was für Antiquitäten ich arbeite;-)

Hab zwar auch einen sogenannten Fuchsschwanz mit Plastikgriff, aber das ist so ein gemeiner 'Kriepel' ;;-))

Tja, lange Rede usw ... ich möchte mir eine (Hand)säge kaufen, weiss allerdings nicht, was für eine. Soll hauptsächlich zum Aufasten gedacht sein, oder mal für Obstbäume.
Könnt ihr mir da nen Tip geben, was für eine Säge ich kaufen sollte?

Achja und mal noch eine Frage, wie schärft man denn so eine Säge?

Viele Grüße,
Nancy

Verfasst: 29 Okt 2006, 20:55
von Cryptomeria
Hallo Nancy,

ich habe auch div. Bügelsägen, da kannst du doch ganz leicht das Sägeblatt austauschen und dann ist sie wieder scharf. In manchen Geschäften haben sie auch einen Schärfservice.
Für mich unerlässlich ist auch eine Teleskopsäge. Ich habe einen ausziehbarenStiel , daran kommt eine kleine Säge , ähnlich Fuchsschwanz, damit säge ich in für mich schwindelnder Höhe ( ich kann nicht gut auf einer Leiter arbeiten, werde nach wenigen Metern schwindlig) dünnere Äste ab.
Ich habe jahrelang mit den kleinen Bügelsägen alles kleingesägt und anschließend gespalten und im Kaminofen verheizt. Heute arbeite ich mit Motorsäge und elektr. Tischsäge und hydr.Spalter, aber man muss sehr viel mehr aufpassen und es ist viel teurer.

Viele Grüße

Wolfgang

Verfasst: 29 Okt 2006, 21:24
von babayaga
Hallo Wolfgang,

> ich habe auch div. Bügelsägen, da kannst du doch ganz leicht das Sägeblatt austauschen [...]

Sind die genormt? Ich dachte immer, ich finde da eh' nix was ranpasst, deswegen hab ich da auch nicht besonders danach geschaut. In Baumärkten finde ich meist wenig, was mir zusagt, zumindest 'werkzeugtechnisch';-)
Ich dachte eher an so ein Universalteil, aber mal ohne Bügel, ist schon oft 'verbügelt' gefangen gewesen;-)
Also schon etwas Richtung Fuchsschwanz ... weiss keinen besseren Ausdruck, leider.

Zu Werkzeugen habe ich eine recht komische Einstellung, ich will damit hantieren können
und das möglichst gut und dauerhaft. Das darf auch mal paar Euros mehr kosten,
auch wenn ich sonst eher zu den bescheideneren Menschen gehöre;-)
Eben was solides, bodenständiges;-)

Bodenständig - womit wir beim Thema Leitern wären ..., arghh ich hab's auch nicht mit den Dingern, viel zu klapperig das Ganze. An die Höhe gewöhnt man sich aber recht schnell, aber dann lieber irgendwo 'fest' irgendwie.
Musste mal ein eingerüstetes 7 stöckiges Haus abkehren, also das Gerüst ... hab Blut und Wasser geschwitzt,
aber irgendwann gings. Jahre später auf'm Matterhorn war ähnlich, paar Tage Gewöhnung, dann geht das.

Aber Leitern ... neeeee, hasse ich wie die Pest. Man hat keinen richtigen Stand, deswegen fühlt man sich unsicher,
deswegen verkrampft man, deswegen .... passiert vielleicht auch zu viel.
Dann lieber hochklettern, ist mir symphatischer an starken Ästen als auf so ner Sch**ssleiter;-)

Aber nochmal zurück zum Thema Säge, gibt's da nicht so eine klassische Säge, die jeder, der über sagen wir mal 20 Bäume hat, haben sollte?

Grüße Nancy

Verfasst: 29 Okt 2006, 21:33
von Cryptomeria
Also die Bügelsägen sind das Beste, sieht man von Motorsägen natürlich ab. Und genormt sind die auch. Nimm die Säge einfach mit in den Baumarkt und halte das Sägeblatt an die Säge oder lass dir helfen. Bei ganz vielen Bäumen brauchst du eine Motorsäge, bei dünneren, bis ca. 20 Jahre kommst du mit ner Bügelsäge und neuem Blatt gut hin. Manches Holz ist wie Butter, an manchem beißt du dir die Zähne aus. Dafür ist die Verletzungsgefahr und der Lärm viel geringer. Alles hat Vor- und Nachteile.

Viele liebe Grüße

Wolfgang

Verfasst: 29 Okt 2006, 22:10
von babayaga
Gut Danke, dann halte ich mal Ausschau nach Sägeblättern am Objekt selbst.

Mit den versch. Holzarten hatte ich auch schon zu kämpfen, Birken sind imho sehr hart,
an Essig hab ich mir auch schon nen Wolf gesägt.

Ich finde/denke mal da muss man auch unterscheiden zwischen 'in Saft stehendem' und totem Holz.
Das saftige geht leichter, das tote weniger leicht.

Wenn ich mir die Holzstapel zum Spalten anschaue wird's mir auch etwas mulmig,
die Stammscheiben, wenn sie denn lange liegen, werden auch nicht gerade einfacher zu spalten.
Spaltmaschine hatte ich mal eine ausgeliehen, der Preis ging noch,
aber die Ochserei, kannste nur mit Hänger transportieren von A nach B, mordschweres Gerät,
aber einmal 'eingerichtet' macht man auch einiges durch am Tag.
So ein Dingens ... das wär was Feines;-)

Motorsäge - sind andre Welten/Dimensionen,
ich denke man braucht drei Arten von Sägen, eine (gute) Handsäge, eine Kettensäge und eine Kreissäge zum Glücklichsein,
andrerseits will ich mal garnicht dran denken, wie man das in Klösterzeiten und bis vor paar 'zig Jahren gemacht hat.

Iregndwie muss ich da Respekt zollen;-)

liebe Grüße,
Nancy

Verfasst: 30 Okt 2006, 08:05
von Harztroll
Moin moin,

also wir haben damals bei uns in der Baumschule sehr gute Erfahrungen mit den felco-Sägen gemacht (genau wie mit den Scheren), die waren dort quasi im Dauereinsatz. Weiß allerdings nicht, ob es die auch im Baumarkt gibt, glaubs eher nicht.

http://www.swissbrands.de/felcoshop/felco_saegen.htm

http://www.swissbrands.de/felcoshop/

Viele Grüße

Verfasst: 30 Okt 2006, 19:14
von Cryptomeria
Stimmt,

die einklappbare habe ich auch mal geschenkt bekommen. Für nicht zu dicke Äste ist sie o.k.

Viele Grüße

Wolfgang

Verfasst: 30 Okt 2006, 20:37
von babayaga
Hallöle,

... geht recht quälend heute ..., aber nun

Danke für den Link und eure Erfahrungswerte damit.
Die 33'er sieht gut aus, werde ich wohl mal antesten.

Viele Grüße,
Nancy

Verfasst: 30 Okt 2006, 20:46
von Cryptomeria
Hallo Nancy,

recht quälend ist sehr geschönt, von 18.00 bis 2o.3o ging eigentlich nichts. Das macht keinen Spaß mehr, aber wie ich gelesen habe, soll es doch bald anders werden.

Viele Grüße

Wolfgang

Verfasst: 20 Nov 2017, 15:44
von Meniak
Also wenn es elektrisch wird, dann nutze ich im Garten vorallem die Säbelsäge. Mit dem passendem Sägeblatt lassen sich mit ihr grobe sowie feine schnitte machen. Ich habe eine mit Akku so das ich auch nicht Kabelgebunden bin. Beim zusägen von Geäst finde ich sie einfach super. Ansonsten eignet sich natürlich auch ein einfacher Fuchsschwanz. Mit den Modellen von Swissbrand kann ich alleridngs nicht so viel Anfangen. HAtte vor etlichen Jahren mal eine solche Klappbare, die fand ich vom handling aber eher umständlich. Ist allerdings schon eine ganze Weile her. Wie die neueren Sägen sind kann ich nicht beurteilen