hallo! vielleicht kann jemand helfen?
habe seit mai d.j. eine (wiethorst)kiefer
hat hitze u. regen überstanden aber jetzt gibt es viele gelbe nadeln an den astverzweigungen !vorweg keine staunässe u.ballentrockenheit.was ist los mit dem schönen teuren baum?
viele grüsse vom hochrhein
gelbe nadeln
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Hallo Günther!
Meiner Meinung nach brauchst du dir keine Sorgen zu machen, es sollte sich um den ganz normalen jährlichen Abstoß der ältesten Nadeljahrgänge handeln, der allgemein bei vielen Kiefernarten zu dieser Jahreszeit stattfindet!
Es sollten an jedem Ast inclusive der gelbwerdenden Nadeln vier aufeinanderfolgende Nadeljahrgänge sein, deren ältester, also der vierte, nun dem natürlichen "Laubabwurf" zum Opfer fällt!
Erst wenn nur 1-2 noch grüne Jahrestriebe übrig sein sollten, deutet es auf eine eventuelle Ungereimtheit hin, der dann auch Hitzestreß zugrunde liegen kann!
Solange der Baum zumindest 1-2 gesunde Jahrestriebe behält, steht einer guten Erholung nichts im Wege...
Ich hatte an einer Bergkiefer einen ähnlichen Fall.
Im Winter 1993, am Anfang meiner Lehre, von einer Baustelle gerettet, tat sie sich mit dem Umgewöhnen an die Verhältnisse in meinem Garten etwas schwer.
So trieb sie 1994 gar nicht aus, 1995 nur 2 cm, also auch nicht wirklich effektiv, und da wurde es dann auch langsam knapp, denn durch den Verlust der jeweils ältesten Nadeln hatte sie 1995 dann nur noch besagte 2 intakte Nadeljahrgänge, statt deren vier.
1996 aber hatte sie sich gefangen, und trieb richtig gut durch. Nun hat sie in den seitdem vergangenen zehn Jahren beinahe 180 cm an Höhe zugelegt, und ist vital und gesund, ich hatte sie auch nicht weiter besonders gepflegt, allenfalls das eine oder andere Mal zusätzlich gewässert...
Deshalb, es ist bei deiner auf jeden Fall zum Großteil der natürliche Nadelfall im Herbst, sollten mehrere Nadeljahrgänge betroffen sein, werte ich das als Reaktion auf die große Sommerhitze, die sich nun äußert! Solange sie aber wie gesagt 1- 2 intakte Jahrgänge an Nadeln behält, sollte alles wieder ins Lot kommen!
Grüße, Andreas
Meiner Meinung nach brauchst du dir keine Sorgen zu machen, es sollte sich um den ganz normalen jährlichen Abstoß der ältesten Nadeljahrgänge handeln, der allgemein bei vielen Kiefernarten zu dieser Jahreszeit stattfindet!
Es sollten an jedem Ast inclusive der gelbwerdenden Nadeln vier aufeinanderfolgende Nadeljahrgänge sein, deren ältester, also der vierte, nun dem natürlichen "Laubabwurf" zum Opfer fällt!
Erst wenn nur 1-2 noch grüne Jahrestriebe übrig sein sollten, deutet es auf eine eventuelle Ungereimtheit hin, der dann auch Hitzestreß zugrunde liegen kann!
Solange der Baum zumindest 1-2 gesunde Jahrestriebe behält, steht einer guten Erholung nichts im Wege...
Ich hatte an einer Bergkiefer einen ähnlichen Fall.
Im Winter 1993, am Anfang meiner Lehre, von einer Baustelle gerettet, tat sie sich mit dem Umgewöhnen an die Verhältnisse in meinem Garten etwas schwer.
So trieb sie 1994 gar nicht aus, 1995 nur 2 cm, also auch nicht wirklich effektiv, und da wurde es dann auch langsam knapp, denn durch den Verlust der jeweils ältesten Nadeln hatte sie 1995 dann nur noch besagte 2 intakte Nadeljahrgänge, statt deren vier.
1996 aber hatte sie sich gefangen, und trieb richtig gut durch. Nun hat sie in den seitdem vergangenen zehn Jahren beinahe 180 cm an Höhe zugelegt, und ist vital und gesund, ich hatte sie auch nicht weiter besonders gepflegt, allenfalls das eine oder andere Mal zusätzlich gewässert...
Deshalb, es ist bei deiner auf jeden Fall zum Großteil der natürliche Nadelfall im Herbst, sollten mehrere Nadeljahrgänge betroffen sein, werte ich das als Reaktion auf die große Sommerhitze, die sich nun äußert! Solange sie aber wie gesagt 1- 2 intakte Jahrgänge an Nadeln behält, sollte alles wieder ins Lot kommen!
Grüße, Andreas