Hallo Kiefer
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Hallo Kiefer
Hallo
Als alter Naturschutzfan und Ozonlochgegner interessiere ich mich für dein Projekt Pioneerpflanzeninsel irgendwo in Berlin, das du früher einmal erwähnt hast. Nachdem das höchste deutsche Gericht nun entschieden hat, dass trotz des Mottos "Arm aber sexy" Berlin selbst für seine Schulden aufzukommen hat, hättest du vielleicht eine Chance, im berliner Senat deinen Vorschlag zur Uebernahme dieser defizitträchtigen Insel zum 1- Euro-Tarif durchzudrücken, vielleicht in Zusammenarbeit mit irgendwelchen Naturschutzorganisationen. Sind die Umstände gerade jetzt nicht günstig?
Gruss
Kurt
Als alter Naturschutzfan und Ozonlochgegner interessiere ich mich für dein Projekt Pioneerpflanzeninsel irgendwo in Berlin, das du früher einmal erwähnt hast. Nachdem das höchste deutsche Gericht nun entschieden hat, dass trotz des Mottos "Arm aber sexy" Berlin selbst für seine Schulden aufzukommen hat, hättest du vielleicht eine Chance, im berliner Senat deinen Vorschlag zur Uebernahme dieser defizitträchtigen Insel zum 1- Euro-Tarif durchzudrücken, vielleicht in Zusammenarbeit mit irgendwelchen Naturschutzorganisationen. Sind die Umstände gerade jetzt nicht günstig?
Gruss
Kurt
Zuletzt geändert von kurt am 25 Okt 2006, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo Kurt!
Ja, da hast du vollkommen recht, und ich habe in der Tat schon an den NABU geschrieben, und werde mich demnächst auch an die Bezirksbürgermeisterin wenden, denn auch das Amtsprojekt, den Ortsteil Tegel durch diverse Maßnahmen touristisch interessanter zu machen, ging relativ nach hinten los, bzw. brachte kaum spürbaren Erfolg, im Gegenteil erlahmt alles immer weiter, respektive verharrt im Stillstand!
Die besagte Insel wird schon heute und seit längerem gärtnerisch nicht mehr gepflegt, sprich Totholz bleibt da, ebenso wie die mittig gelegene Wiesenfläche nicht mehr gemäht wird, und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!
Ich werde gerne von eventuellen Fortschritten berichten =)!
Grüße, Andreas
Ja, da hast du vollkommen recht, und ich habe in der Tat schon an den NABU geschrieben, und werde mich demnächst auch an die Bezirksbürgermeisterin wenden, denn auch das Amtsprojekt, den Ortsteil Tegel durch diverse Maßnahmen touristisch interessanter zu machen, ging relativ nach hinten los, bzw. brachte kaum spürbaren Erfolg, im Gegenteil erlahmt alles immer weiter, respektive verharrt im Stillstand!
Die besagte Insel wird schon heute und seit längerem gärtnerisch nicht mehr gepflegt, sprich Totholz bleibt da, ebenso wie die mittig gelegene Wiesenfläche nicht mehr gemäht wird, und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!
Ich werde gerne von eventuellen Fortschritten berichten =)!
Grüße, Andreas
Hallo Kiefer,
Freut mich zu hören, dass du nicht resigniert hast.
Es gibt übrigens noch eine Möglichkeit, wenn die Gemeinde nicht verkaufen will. Ich habe mal in der Schweiz, ich habe dort fast 30 Jahre gelebt, in der Nähe des Zürich-Sees von einer Gemeinde einen Teich mit in der Region schon selten gewordenem Schilfbestand für 50 Jahre gepachtet, zu einem symbolischen Preis von ca. 50 Fr. pro Jahr. Gepflegt habe ich ihn mit Hilfe von Freiwilligen der örtlichen Sektion des Schweizerischen Naturschutzbundes. Hat wunderbar funktioniert. Vielleicht lässt sich sowas ähnliches auch im vorligenden Fall arrangieren, wenn sie nicht verkaufen wollen. Vielleicht geht`s auch auf 100 Jahre.
Nur ein Tip, der dir sicher auch bekannt ist.
Grüsse
Kurt
Freut mich zu hören, dass du nicht resigniert hast.
Es gibt übrigens noch eine Möglichkeit, wenn die Gemeinde nicht verkaufen will. Ich habe mal in der Schweiz, ich habe dort fast 30 Jahre gelebt, in der Nähe des Zürich-Sees von einer Gemeinde einen Teich mit in der Region schon selten gewordenem Schilfbestand für 50 Jahre gepachtet, zu einem symbolischen Preis von ca. 50 Fr. pro Jahr. Gepflegt habe ich ihn mit Hilfe von Freiwilligen der örtlichen Sektion des Schweizerischen Naturschutzbundes. Hat wunderbar funktioniert. Vielleicht lässt sich sowas ähnliches auch im vorligenden Fall arrangieren, wenn sie nicht verkaufen wollen. Vielleicht geht`s auch auf 100 Jahre.
Nur ein Tip, der dir sicher auch bekannt ist.
Grüsse
Kurt
Hallo,
ich hoffe meine Frage klingt nicht dumm, aber es interessiert mich mal und zwar apropose 'Totholz'
Wann wird Totholz zu Schadholz? Und in wiefern schadet es dann?
Und gibt es auch Totholz mit dem sich die Natur selber hilft,
dieses von Menschenhand zu entfernen wäre ja eigentlich ein Eingriff in die Kette/Kreislauf.
Würde also gerne mal wissen, wo hier der Unterschied ist, ich denke es müsste einen geben.
Vielleicht gleich mal noch eine Frage - Aufasten, also das absägen abgestorbener Äste,
wenn sagen wir mal 80% braun und nur die herausschauenden Spitzen noch grüne Nadeln haben ...
ich traue mich das nicht, weil ich Angst habe, ich tue dem Baum 'weh'.
Oder anders gefragt, wann kann ein Ast weg?
Naja, jedenfalls schonmal Danke für eine kleine Antwort auf meine seltsam klingenden Fragen;-)
viele Grüße,
Nancy
ich hoffe meine Frage klingt nicht dumm, aber es interessiert mich mal und zwar apropose 'Totholz'
Wann wird Totholz zu Schadholz? Und in wiefern schadet es dann?
Und gibt es auch Totholz mit dem sich die Natur selber hilft,
dieses von Menschenhand zu entfernen wäre ja eigentlich ein Eingriff in die Kette/Kreislauf.
Würde also gerne mal wissen, wo hier der Unterschied ist, ich denke es müsste einen geben.
Vielleicht gleich mal noch eine Frage - Aufasten, also das absägen abgestorbener Äste,
wenn sagen wir mal 80% braun und nur die herausschauenden Spitzen noch grüne Nadeln haben ...
ich traue mich das nicht, weil ich Angst habe, ich tue dem Baum 'weh'.
Oder anders gefragt, wann kann ein Ast weg?
Naja, jedenfalls schonmal Danke für eine kleine Antwort auf meine seltsam klingenden Fragen;-)
viele Grüße,
Nancy
Hy!
Totholz wird dann zum Schadholz, wenn andere dadurch zu Schaden kommen können... Nimm zB Baseballschläger
!
Nein, Scherz beiseite...
Schadholz ist es dann, wenn etwa der Straßenverkehr, Passanten oder Bauwerke durch das Totholz bedroht werden, bzw. vom Totholz daran Schaden verursacht werden kann...
An sich ist Totholz ökologisch was sehr wertvolles, und hat seinen Sinn und Zweck!
Was das Aufasten angeht, so kannst du die Äste immer rausnehmen, es tut dem Baum nicht die Spur weh...
Wenn du allerdings aufastest, lasse bitte nicht die üblichen "Kleiderhaken" stehen, sondern schneide auf Astring...
Will heißen, nehme den Ast dort ab, wo er nach dem kleinen Wulst am Stamm eine gleichmäßige Dicke annimmt...
Die Kleiderhaken hindern den Baum am Überwallen der Wundfläche, und neues Grün treibt außer bei zB Eiben an den Stümpfen auch nicht mehr, davon mal abgesehen, daß meterweise Stummel einfach nur häßlich aussehen...
Du brauchst die Schnittflächen auch nicht weiter zu behandeln, Koniferen versiegeln die Schnittstellen schnell mit ihrem Harz!
Grüße, Andreas
Totholz wird dann zum Schadholz, wenn andere dadurch zu Schaden kommen können... Nimm zB Baseballschläger
Nein, Scherz beiseite...
Schadholz ist es dann, wenn etwa der Straßenverkehr, Passanten oder Bauwerke durch das Totholz bedroht werden, bzw. vom Totholz daran Schaden verursacht werden kann...
An sich ist Totholz ökologisch was sehr wertvolles, und hat seinen Sinn und Zweck!
Was das Aufasten angeht, so kannst du die Äste immer rausnehmen, es tut dem Baum nicht die Spur weh...
Wenn du allerdings aufastest, lasse bitte nicht die üblichen "Kleiderhaken" stehen, sondern schneide auf Astring...
Will heißen, nehme den Ast dort ab, wo er nach dem kleinen Wulst am Stamm eine gleichmäßige Dicke annimmt...
Die Kleiderhaken hindern den Baum am Überwallen der Wundfläche, und neues Grün treibt außer bei zB Eiben an den Stümpfen auch nicht mehr, davon mal abgesehen, daß meterweise Stummel einfach nur häßlich aussehen...
Du brauchst die Schnittflächen auch nicht weiter zu behandeln, Koniferen versiegeln die Schnittstellen schnell mit ihrem Harz!
Grüße, Andreas
Andreas,
okay, deine Antwort leuchtet mir erstmal total ein;-)
Ich dachte aber eigentlich bei 'Schadholz' weniger an ahnungslose Passanten,
die über die Äste stolpern/fahren und sich den Hals brechen/Motorhaube verschrotten;;-))
Mir ging es eher um Pilze/Krankheiten udgl., die sich durch unbeseitigtes Totholz in
ökologisch im Ungleichgewicht befindenden Gebieten ausbreiten können.
Da wo die Natur noch Herr ihrer selbst ist, schaut das anders aus.
Vielleicht bissel schwierig zu Erklären, worauf ich hinauswill ...
... ich meine also wann Tothlolz zu Schadholz im Forstsinne wird/werden kann,
also eher weniger 'versicherungstechnisch' betrachtet, mehr naturbezogen;-)
Mit den 'Kleiderhaken' das ist gut, Danke, da habe ich wohl unbewusst schon einiges richtig gemacht im letzten Jahr, gibt mir ein bisssel ein gutes Gefühl grade;-)
liebe Grüße,
Nancy
--
[edit] weisst Du wo Wolfgang steckt?
14 Tage sind fast um und nix gehört /gelesen..., sorgt mich langsam[/edit]
okay, deine Antwort leuchtet mir erstmal total ein;-)
Ich dachte aber eigentlich bei 'Schadholz' weniger an ahnungslose Passanten,
die über die Äste stolpern/fahren und sich den Hals brechen/Motorhaube verschrotten;;-))
Mir ging es eher um Pilze/Krankheiten udgl., die sich durch unbeseitigtes Totholz in
ökologisch im Ungleichgewicht befindenden Gebieten ausbreiten können.
Da wo die Natur noch Herr ihrer selbst ist, schaut das anders aus.
Vielleicht bissel schwierig zu Erklären, worauf ich hinauswill ...
... ich meine also wann Tothlolz zu Schadholz im Forstsinne wird/werden kann,
also eher weniger 'versicherungstechnisch' betrachtet, mehr naturbezogen;-)
Mit den 'Kleiderhaken' das ist gut, Danke, da habe ich wohl unbewusst schon einiges richtig gemacht im letzten Jahr, gibt mir ein bisssel ein gutes Gefühl grade;-)
liebe Grüße,
Nancy
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[edit] weisst Du wo Wolfgang steckt?
14 Tage sind fast um und nix gehört /gelesen..., sorgt mich langsam[/edit]
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Miss Marple
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Arboretrix
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Hi Nancy,babayaga hat geschrieben:Vielleicht bissel schwierig zu Erklären, worauf ich hinauswill ...
... ich meine also wann Tothlolz zu Schadholz im Forstsinne wird/werden kann,
also eher weniger 'versicherungstechnisch' betrachtet, mehr naturbezogen;-)
hier mal ein Beispiel für die Sicht der Bundesregierung zum Thema "Wenn Totholz zum Schadholz im Forstsinne werden kann":
Daraus folgere ich, daß die Aufforstung/Wiederbewaldung strukturreicher Mischwälder unter diesem Aspekt eigentlich im Sinne der Forstwirtschaft sein dürfte.5. Wie bewertet die Bundesregierung Forderungen des Naturschutzes im Zusammenhang mit der so genannten „Guten fachlichen Praxis in der deutschen Forstwirtschaft“ in Anbetracht der Waldbrand- und Käfergefahr, den Anteil an stehendem und liegendem Totholz zu erhöhen?
Die verstärkte Integration von Totholz in den bewirtschafteten Wald unter Berücksichtigung von Arbeits- und Verkehrssicherheit wird von der Bundesregierung angestrebt. Dies ist unter anderem im Nationalen Waldprogramm Deutschland dokumentiert, dessen 2. Phase im September 2003 unter Beteiligung der Länder und vieler Verbände abgeschlossen wurde.
Totholz ist in strukturreichen Laub- oder Mischwäldern, wie sie bei der naturnahen Waldbewirtschaftung entstehen bzw. erhalten werden, i. d. R. von ökologischem Vorteil.
In bewirtschafteten strukturarmen Nadelwäldern jedoch kann der kurzfristige Anfall von Totholz, z. B. nach Sturmwurf, bei Hinzukommen weiterer begünstigender Faktoren, wie hoher Sommerwärme und Trockenheit, zu einer explosionsartigen Vermehrung von Borkenkäfern führen. Dann können auch gesunde Bäume befallen und zum Absterben gebracht werden. Absterbende Bäume müssen aus Sicht des Forstschutzes umgehend gefällt und aus demWald entfernt oder nach Möglichkeit entrindet werden, um die Massenvermehrung der Borkenkäfer nicht noch weiter zu vergrößern. Älteres Totholz jedoch, in dem sich keine Borkenkäferbrut mehr befindet, kann auch im Wald verbleiben.
http://dip.bundestag.de/btd/15/017/1501742.pdf
Man soll es ja nicht glauben, aber:
Unglaublich, aber wahr: Auch der Borkenkäfer hilft dem Wald. Unsere Bildergalerie zeigt, wie.
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... ynamik.xml

Interessantes Thema, ich selbst habe einen künstlich angelegten Totholzwall im Garten, welches gleichzeitig als Gestaltungselement wirkt...Lebensraum Totholz
Auf den Schneisen wachsen zunächst anspruchslose Hochsträucher (z. B. Himbeere, Weidenröschen, Hirschholunder, Faulbaum) und Pionier-Baumarten (Birke, Erle, Aspe, Vogelbeere, Weidenarten): allesamt schnell wachsende, aber kurzlebige Pflanzen. Im Halbschatten dieser "Vorhut" finden die Jungbäume der nächsten Waldgeneration ausreichend Schutz vor zu starker Besonnung, Trockenheit und Frost. Das Totholz ist außerdem eine Brutstätte für unterschiedliche Insekten (wie Wildbienen, Schwebfliegen, Bockkäfer), Mäuse und Spechte. Von Tieren, Pilzen und Bakterien wird das tote Holz im Laufe von etwa 20 Jahren zu Waldhumus abgebaut.
Grüße, Arboretrix
Natur, das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Gehalt bietet.
(Johann Wolfgang von Goethe)
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Zum Thema Totholz,
zu den vielen oben genannten Tieren, nicht vergessen, dass Igel, Molch und Kröte gerne darunter überwintern. Viele Laufkäfer, Asseln, Hundertfüssler......auch darunter leben und selbst manche Vogelarten wie Rotkehlchen, Zaunkönig,Bachstelze u.a. ihr Nest darin verstecken.
Sehr interessant sind auch die Schlupfwespen mit ihren superlangen Legestacheln, wenn sie im Sommer Larven im Holz suchen, um ihre Eier an diese zu legen und zuletzt sind die vielen solitär lebenden Wildbienenarten, die heute stark bedroht sind, schön zu beobachten, wie sie ihre Legeröhren ins Holz fressen, ihre Eier ablegen und die Röhren zudeckeln.
Man kann sogar ein bisschen nachhelfen und mit dem Holzbohrer in versch. Stärken Löcher ins Holz bohren und immer mal kontrollieren, wie viele verdeckelt sind.Sie sind übrigens völlig harmlos und friedlich und stechen nie. Zur Demonstration gehe ich in meinem Garten, wenn Kinder da sind, immer mit der Nase ans Bohrloch, wenn eine Wildbiene oder solitär lebende Wespe hineingeschlüpft ist. Die Biene wartet immer bis ich wieder weg bin, sie sticht nie um herauszukommen.
Das war ein ganz kurzer Abspann, er könnte wesentlich länger ausfallen, das ist ein sehr interessantes Thema. Man kann sogar Glasröhrchen ins Holz stecken und dann die Bienen beim Eierlegen und Pollen- oder Blätter- oder Raupeneintragen beobachten.
Viele Grüße
Wolfgang
zu den vielen oben genannten Tieren, nicht vergessen, dass Igel, Molch und Kröte gerne darunter überwintern. Viele Laufkäfer, Asseln, Hundertfüssler......auch darunter leben und selbst manche Vogelarten wie Rotkehlchen, Zaunkönig,Bachstelze u.a. ihr Nest darin verstecken.
Sehr interessant sind auch die Schlupfwespen mit ihren superlangen Legestacheln, wenn sie im Sommer Larven im Holz suchen, um ihre Eier an diese zu legen und zuletzt sind die vielen solitär lebenden Wildbienenarten, die heute stark bedroht sind, schön zu beobachten, wie sie ihre Legeröhren ins Holz fressen, ihre Eier ablegen und die Röhren zudeckeln.
Man kann sogar ein bisschen nachhelfen und mit dem Holzbohrer in versch. Stärken Löcher ins Holz bohren und immer mal kontrollieren, wie viele verdeckelt sind.Sie sind übrigens völlig harmlos und friedlich und stechen nie. Zur Demonstration gehe ich in meinem Garten, wenn Kinder da sind, immer mit der Nase ans Bohrloch, wenn eine Wildbiene oder solitär lebende Wespe hineingeschlüpft ist. Die Biene wartet immer bis ich wieder weg bin, sie sticht nie um herauszukommen.
Das war ein ganz kurzer Abspann, er könnte wesentlich länger ausfallen, das ist ein sehr interessantes Thema. Man kann sogar Glasröhrchen ins Holz stecken und dann die Bienen beim Eierlegen und Pollen- oder Blätter- oder Raupeneintragen beobachten.
Viele Grüße
Wolfgang
Hornissen
Hallo Wolfgang
Von wegen Insekten. Du erinnerst dich bestimmt noch an meine Hornissen. Ich sehe keine Aktivitäten mehr am Hornissennest. Sind sie tot? Ist noch eine Königin im Nest? Was mache ich am Gescheitesten mit dem Nest? Wird es, wenn ich es einfach so lasse, nächstes Jahr wieder bewohnt? Es stört uns nicht.
Was ist sinnvoll?
Gruss
Kurt
Von wegen Insekten. Du erinnerst dich bestimmt noch an meine Hornissen. Ich sehe keine Aktivitäten mehr am Hornissennest. Sind sie tot? Ist noch eine Königin im Nest? Was mache ich am Gescheitesten mit dem Nest? Wird es, wenn ich es einfach so lasse, nächstes Jahr wieder bewohnt? Es stört uns nicht.
Was ist sinnvoll?
Gruss
Kurt
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo kurt,
alle staatenbildenden Wespenarten ( auch Hornissen, aber vor allem auch die viel häufigeren , stets lästigen, die uns an der Terrasse im Spätsommer stören. Deutsche und Gewöhnliche Wespe ) sterben im Herbst ab, außer den befruchteten Königinnen, die irgendwo unter Rinde.....überwintern, also kann man alle Nester entfernen. Sie sammeln alle keinen Vorrat, im Gegensatz zu den Bienen, die Honig produzieren, damit sie im Winter davon leben können. Diese sterben deshalb nicht, sondern das Volk überlebt.Nicht dass jemand auf die Idee kommt, die Bienen machen den Honig für uns.Wir "klauen" uns den nur.
Viele Grüße ins Burgund, ich habe übrigens auch ein riesiges Hornissennest hier als Anschauungsmaterial.
Wolfgang
alle staatenbildenden Wespenarten ( auch Hornissen, aber vor allem auch die viel häufigeren , stets lästigen, die uns an der Terrasse im Spätsommer stören. Deutsche und Gewöhnliche Wespe ) sterben im Herbst ab, außer den befruchteten Königinnen, die irgendwo unter Rinde.....überwintern, also kann man alle Nester entfernen. Sie sammeln alle keinen Vorrat, im Gegensatz zu den Bienen, die Honig produzieren, damit sie im Winter davon leben können. Diese sterben deshalb nicht, sondern das Volk überlebt.Nicht dass jemand auf die Idee kommt, die Bienen machen den Honig für uns.Wir "klauen" uns den nur.
Viele Grüße ins Burgund, ich habe übrigens auch ein riesiges Hornissennest hier als Anschauungsmaterial.
Wolfgang
Hallo aus dem Burgund,
Diesen Sommer habe ich die Hornissen lieben gelernt. Sie sind so friedliebend (zumindest uns gegenüber) und einfach optisch und vom Verhalten her liebenswert und imposant. Kann ich die Königin irgendwie anlocken und ihr für das nächste Jahr ein standesgemässes Domizil vorbereiten?
Gruss
Kurt
Diesen Sommer habe ich die Hornissen lieben gelernt. Sie sind so friedliebend (zumindest uns gegenüber) und einfach optisch und vom Verhalten her liebenswert und imposant. Kann ich die Königin irgendwie anlocken und ihr für das nächste Jahr ein standesgemässes Domizil vorbereiten?
Gruss
Kurt