war heute im Botanischen Garten in Bayreuth und wollt mal gucken was die Hamamelis so treiben. Leider sind dort aber keine Sorten aufgepflanzt, so dass ich nur auf H. japonica gestoßen bin.
Was mir aber besonders auffiel, waren die Griechischen Tannen, die sehr vital aussahen. Und das, wo es doch so eisig war. Auch von Krankheiten oder Schneebruch keine Spur. Diese Art muss ziemlich widerstandsfähig sein.
Könnt ihr das bestätigen?
Angeblich soll sie winterhärter sein als man denkt. In Polen bei einem Freund ist auch eine ausgepflanzt, seit ein paar Jahren. Bei ihm sind die Spätfröste das größte Problem.
Griechenland - klar, da denkt der eine an Sonne, Sand und Meer...aber da wächst die Tanne natürlicherweise nicht.
Tannen sind Gebirgsbäume. Im Winter wird es auch da kalt und es kann mal Schnee und Eis geben.
@Kiefernspezi: Nein, denke ich nicht. Ich kenne die Topografie des Landes. Ich habe mich über die -20°C in den Baumlisten gewundert.
@Cryptomeria: Was heißt, du "hattest"? Ist sie durchgewachsen oder musste sie einfach weichen?
Weil du 'Meyer´s Dwarf' erwähnst, könnte man nicht in den Baumlisten unter "Wissenswertes" die besten/gängigsten Sorten der Art mit aufführen? Nur so als Vorschlag.
Kiefernspezi hat geschrieben:..aber da wächst die Tanne natürlicherweise nicht.
Tannen sind Gebirgsbäume.
Cephalonica ins neugriechische übersetzt heisst heute kefalonia und deutet auf die griechische Insel Kefalonia hin, wo sie auch heute noch ursprünglich wächst; ua auf dem Berg Aeonos 1600müM. Vielleicht kennst du den Film "Corellis Mandoline", dieser spielt auf dieser wunderschönen Insel...