Nadelgehölze in Parks - was spricht dagegen?

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frau_nolde
Beiträge: 2
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Nadelgehölze in Parks - was spricht dagegen?

Beitrag von frau_nolde »

Hallo ihr Lieben,

zuerst einmal frohe Weihnachten :) Dies ist mein erster Beitrag bei euch und wird sicherlich nicht mein letzter sein, denn Bäume sind eine mittelgroße Leidenschaft von mir :)

immer wieder höre ich, dass Nadelgehölze in (historischen) Parks "nichts zu suchen" haben und im Zuge einer landschaftsarchitektonischen Überholung abgeholzt werden soll(t)en. Jedoch kann mir keiner genau sagen, wieso.
Ich bin angehende Landschaftsarchitektin und Bäumeliebhaberin und bin der Auffassung, jeder standsichere Baum muss erhalten werden. Mir ist bewusst, dass ökologisch gesehen Laubbäume wervoller sind, da diese Möglichkeiten zum Nisten bieten. Trotzdem ist doch jeder Baum - Nadel- wie Laubbaum - ein wertvolles Habitat, oder?

Nun also meine Frage:
Was spricht gegen Nadelgehölze in Parks? Was sind ökologische Vor- und Nachteile? Wir gehen aus von gesunden Bäumen in "mittlerem Alter", also keine Jungbäume, aber auch keine Uralt-Exemplare.

Ich bin dankbar und gespannt über/auf eure Meinung.

Liebe Grüße,
Frau Nolde

wolfram
Beiträge: 3419
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Beitrag von wolfram »

Hallo Frau Nolde.
erstmal herzlich willkommen im Forum und dann noch zun Weihnachten :lol:

Ich finde als Nicht-Landschaftsgärtner, daß man erst mal klären müßte, was historische Parke in Deinem Sinne sind.
Noch nie habe ich derartige Forderung gehört und gebe auf solche Meinungen auch nichts. Wer keine Nadelbäume mag, der muß ja nicht in solchen Park gehen.
Sollten historische Parke aber solche sein, die vor der Einführung exotischer Nadelholzarten begründet wurden, dann könnte ich versetehen, daß man darauf verzichten sollte, denn nur Taxus baccata als geschnittene Hecke oder Figuren sind auch nicht gerade das Schönste.

Aber in jeden Landschaftspark, der auch exotische Baumarten besitzt, gehören nach meiner Meinung Nadelbäume.
Viele Grüße, Wolfram

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Es dürfte arg zu bezweifeln sein, dass Laubbäume ökologisch wertvoller sind.
Aber es muss halt alles in seinen Rahmen passen.
In englische Landschaftsgärten haben Nadelbäume ihren Stammplatz. In Gärten, die die heimische Flora wiederspiegeln, ist nur für wenige Nadelbäume Platz.
Allerdings muss man auch sagen, dass in Europa die Nadelbäume zwar stark verbreitet sind, aber mehr durch die öden Monokulturen auffallen, die aber künstlich erschaffen wurden.
Tatsächlich fehlt die Kenntnis über die ausgewogenen Mischwälder Asiens, Nord- und Südamerikas, in denen Nadelbäume oft die Leitbäume sind.
Wer zum Beispiel einen natürlichen Rhododendron-Kiefernwald vor Ort gesehen hat, der wird kein schlechtes Wort mehr über Nadelbäume verlieren und diese eher als Bereicherung erkennen, denn sie bilden die richtige Kulisse für die Farbenpracht des Rhododendron.

Viele Grüße

wolfachim_roland
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Beitrag von wolfachim_roland »

Die stattlichen Zedern sind eine Zierde jedes Parks - und deshalb auch oft anzutreffen.
Wolf Roland

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hallo!

Ich glaube, das hängt vor allem damit zusammen, dass zumindest hier in Berlin vor ein paar Jahren ja die Baumschutzverordnung kräftig überholt wurde, und im Zuge dessen bis auf Pinus sylvestris als standorttypische Nadelholzart quasi alle anderen Nadelhölzer (und Obstbäume) egal welcher Höhe oder welchen Alters vogelfrei wurden.
Ausnahmen gibt es eventuell bei Eiben, da die unter Naturschutz stehen.

Ansonsten wurde aber insbesondere in den ersten Monaten und Jahren nach der Erneuerung der Verordnung ein Nadelbaumkahlschlag in Gärten wie Parks veranstaltet, dass man sich lebhaft an Kahlschlagflächen in Wäldern erinnert fühlte.
Insbesondere in den Nachkriegsjahren wurden ja allenthalben Picea omorika und pungens mit ihren Formen, Schwarzkiefern, Scheinzypressen, Thujen, Douglasien etc. pipapo in die Parks und Gärten gepflanzt bis zum Geht nicht mehr, weil das in Vorkriegszeiten vorhandene Grün zu größten Teilen im Kriege verheizt oder zerbombt wurde.
Die Koniferen waren hübsch anzusehen, blickdicht und pflegearm und wuchsen schnell, ideal also, um das städtische Bild umgehend wieder dicht und grün zu bekommen.

Die Koniferen wuchsen also ihre Jahrzehnte vor sich hin, und waren irgendwann durch die Baumschutzverordnung geschützt, die ohne Ausnahmegenehmigung keine Fällung von Bäumen über 30 cm Umfang erlaubte.
So waren viele Hausbesitzer und Grünflächenämter ziemlich in den Hintern gekniffen, weil ihnen de Hände gebunden waren, und unmöglich jeder gerne gefällt gewusste Baum ein Sturmschaden sein konnte, der dann ja weg muss.
Auffallend war vor Inkrafttreten der Änderung denn auch, dass insbesondere nach Stürmen etc. auffallend viel Koniferenholz und -grün an den Straßenrändern lag, stammte also alles von "Sturmschäden" *hust* ;).
Nach der Änderung der Verordnung nun, wie gesagt, darf man jedweden Nadelbaum außer Pinus sylvestris hier in Berlin/ Brandenburg, egal wie alt und egal wie hoch, ohne weiteres fällen lassen, und davon wird ausgiebiger Gebrauch gemacht, weil man die "Sünden" der Nachkriegszeit beseitigen will und nun auch darf.
In der Nähe meiner alten Wohnung zB standen in den 80ern und 90ern quasi in jedem Garten mindestens 2- 5 Serbische oder Stechfichten, teils an die 20 m hoch, plus allerhand anderes Nadelholz, heutzutage aber ist davon mehr oder weniger nichts mehr übrig, über 20- 25 m hohe Stechfichten sind heute wirklich ein besonderer Anblick...

Kurzes Fazit: Die Welt, der Zeitgeist und damit der gartenbauliche Geschmack haben sich weiter gedreht, und darum die heutige Maxime "Wech mit dem Schmott der 50er, 60er und 70er Jahre..."!

Grüße, Landschaftsgärtner Andreas

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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo,

hier in Südbaden habe ich von derartigen Forderungen noch nie gehört. Die umliegenden Parks sind z.T. ziemlich alt (Schloss- und Kurpark Badenweiler feierten vor Kurzem den 250. Geburtstag) und bieten eine große Vielfalt an Laub- und Nadelgehölzen. Man findet viele Exoten wie Mammutbäume, Sumpfzypressen, seltene Abies-, Picea- und Larixarten, auch Araucaria usw. Die Ausgewogenheit und bunte Mischung macht solche Parks auch unempfindlicher gegen Schädlinge, kein Vergleich zu Monokulturen à la Wirtschaftswald.

Ich kann mir nur vorstellen, wenn ein ziemlich alter Park in seiner ursprünglichen Form erhalten werden soll, dass man nicht nachträglich Koniferen pflanzt bzw. später gepflanzte wieder entnimmt, um das historische Erscheinungsbild wieder herzustellen.

Gerade durch die Mischung erhält man ja auch jede Menge Grün über den Winter, weil man ja nicht nur immergrüne Laubgehölze pflanzen kann.

Gruß Frank

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Ein ganz wichtiger Aspekt ist das "Grün" im Winter, wie Frank schon sagt.

Ökologisch gesehen nutzen diese Nadelbäume im Winter immer vielen Vögeln als Schlafplatz, auch einigen Säugern wie Eichhörnchen.
Im Frühjahr nutzen sehr viele Freibrüter zumindest für die Erstbrut die immergünen Nadelbäume , weil sie ganz früh Blickschutz bieten. Einige Vögel sind gänzlich auf Nadelbäume fixiert. Und nicht zuletzt nutzen natürlich auch einige Vögel die Zapfen als Nahrungsquelle. Meisen, Fichtenkreuzschnäbel, Buntspechte, Kleiber u.a. , aber auch wieder Eichhörnchen zerlegen die Zapfen auf der Suche nach Samen. Und natürlich gibt es auch die an die Nadelbäume gebundenen Insekten.
Aber hier muss man natürlich auch, wenn es um Nahrungsquellen geht, die Arten im Einzelnen bewerten.

Für mich ist das in erster Linie ein ästhetischer Anblick. Eine gemischte Pflanzung wirkt für mich einfach viel schöner. Es ist nicht so kahl im Winter.
Wie Wolf schon sagt, eine alte Zeder, ein 100-jähriger Mammutbaum, eine Gruppe alter verschneiter Tannen usw. gehören zu einem attraktiven Park.
Aber das ist subjektiv.

Viele Grüße

Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

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stefan
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Re: Nadelgehölze in Parks - was spricht dagegen?

Beitrag von stefan »

Hallo Frau Nolde
frau_nolde hat geschrieben:... dass Nadelgehölze in (historischen) Parks "nichts zu suchen" haben und im Zuge einer landschaftsarchitektonischen Überholung abgeholzt werden soll(t)en. Jedoch kann mir keiner genau sagen, wieso....
.
Meines Erachtens spielen hier zwei Aspekte eine Rolle:
In Deutschland gibt es nur sehr wenige heimische Nadelhölzer, und auch die sind nur in wenigen Regionen wirklich natürlich verbreitet (Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, Eibe - 5 Gattungen mit je einer Art). Aus Sicht des Naturschutzes oder eines am Naturschutz orientierten Landschafts- und Gartenbaus sind Nadelbäume meistens standortfremd und werden möglicherweise deshalb generell abgelehnt.
Der andere Aspekt ist der der historischen Gartenanlage: inwieweit hat es ursprünglich, nach dem Konzept des Parkplaners, dort Nadelbäume gegeben. Ich bin mir nicht so sicher, ob z.B. Fürst Pückler, Fürst Franz (?) von Anhalt-Dessau, Peter Josef Lenné Nadelbäume verwendet haben. Letztlich ist es für jeden einzelnen Park zu prüfen, aber durchaus wahrscheinlich, daß in vielen berühmten historischen Parks Nadelbäume spätere Ergänzungen sind. Diese sind dann natürlich den Parkpflegern und -rekonstruktreuren ein Dorn im Auge!
Gruß, Stefan
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Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Sehr gute Erklärung, was den historischen Teil betrifft. Übrigens gibt es sogar 6 heimische Gattungen in Deutschland, wenn man den z.b. in NRW heimischen Wacholder noch hinzuzählt.
Wie bei den Klamotten gab es auch bei der Wahl der Bäume Modeerscheinungen.
D meisten Gartenfürsten ließen sich dabei von den englischen Landschaftsgärten inspirieren. In diesen wiederum hat es eine Fülle von Nadelgehölzen gegeben und man hat mit extrem vielen Nadelbäumen aus Nordamerika experimentiert. Deshalb findet man oft in den Archiven Hinweise auf Nadelgehölze, die aber eingegangen sind und nicht ersetzt wurden. Und zwar aus klimatischen Gründen.
Da die Mode mit den Nadelgehölzen erst um 1800 einsetzte, kann es natürlich sein, dass ältere Gärten diese nicht beinhalteten und diese nachgepflanzt wurden. Und um den Garten wieder herzustellen, wie er ganz ursprünglich geplant war, muss man alle Nadelgehölze, oder zumindest die Nichteinheimischen beseitigen.
Da toben heute noch Auseinandersetzungen. Während jede deutsche Eiche schnell als schützenswert eingestuft wird, werden extrem wertvolle Selektionen ausländischer Arten dieses Previleg nie erhalten. Ob das richtig ist oder nicht und wie "gesunde Vielfalt" definiert werden sollte (Denn historisch gesehen ist Deutschland ein Artenarmes! Land), kann jeder mit sich selbst ausmachen.

Viele Grüße

frau_nolde
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Beitrag von frau_nolde »

Vielen Dank für die zahlreichen und vor allem schnellen Antworten, und das über die Feiertage!

Es freut mich, dass eure Meinungen meine wiederspiegeln und es allen Grund gibt, Nadelgehölze zu erhalten bzw. es keinen Grund gibt, sie abzuholen ;) Der historische Aspekt leuchtet mir jedoch ein. Ich habe eine Parkanlage im Sinn, die um 1850 errichtet wurde. Über die damals fest eingeplanten Bäume weiss ich leider nichts. Dennoch wäre dieser Aspekt ja ein rein konzeptioneller, sprich: will ich den historischen Zustand wieder herstellen oder "akzeptiere" ich die Gegebenheiten.
Modeerscheinungen sind ja eher negativ behaftet und kein Grund, Nadelbäume rauszuhauen.

Dass Nadelbäume ökologisch gesehen derart wertvoll sind, wusste ich nicht, danke für diesen wichtigen Hinweis! (Da sieht man, was uns an der Hochschule vermittelt wird...die pochen aber wie schon erwähnt auf dein heimischen Aspekt).

Also kann man gar nicht objektiv darüber urteilen, ob nicht-heimische Gehölze ihre "Daseinsberechtigung" haben oder nicht? Es ist ja auch der Lauf der Dinge, dass sich Flora und Fauna veränderen, oder? Das ist wohl eine Grundsatzdiskussion, ob man diesen Prozess mit "Gewalt" verhindern oder einfach zulassen soll.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Die Problematik der heimischen Gehölze liegt darin, dass bei einer fortschreitenden Klimawandlung genau diese überdacht werden müssen. Aus diesem Grunde sind Versuchspflanzungen mit fremdländischen Gehölzen sehr wichtig.

Viele Grüße

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stefan
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Beitrag von stefan »

Hallo Kiefernspezi,
Kiefernspezi hat geschrieben:...Übrigens gibt es sogar 6 heimische Gattungen in Deutschland, wenn man den z.b. in NRW heimischen Wacholder noch hinzuzählt. ...
Juniperus war mir mittlerweile auch noch eingefallen, den hatte ich vergessen :cry: - Danke!
Gruß, Stefan
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Mahaleb
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Beitrag von Mahaleb »

Kiefernspezi hat geschrieben:Es dürfte arg zu bezweifeln sein, dass Laubbäume ökologisch wertvoller sind.
Laubbäume haben wie Nadelbäume ihre Lebensbereiche, wobei zahlreiche Nadelbäume auf Standorte zurückgedrängt wurden, in denen sie den Laubbäumen aufgrund ihrer Lebenszyklen bezogen auf den Standort überlegen sind.
Ökologisch gesehen ist der Laubbaum in der Regel im Vorteil, bietet er tatsächlich mehr Organismen Lebensraum und Nahrung als die Nadelbäume, er ist vielfach konkurrenzstärker und kann flexibler auf Stress reagieren als Nadelbäume.
Eiche (423) vs Kiefer (173) ist ein typisches Beispiel für die Heranziehung des betroffenen Baumes als Lebensraum, Feld-Ahorn (51) vs. Lärche (43) schon angeglichen, krass hingegen Robinie (2) vs. Eibe (6) die Sache sieht hier schon anders aus [Nach einer Studie von Kovarik 1989 bezogen auf Großbritannien].

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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo Mahaleb,

als Amateur frage ich den Profi: Was bedeuten die Zahlen in Klammern zu den einzelnen Bäumen?

Gruß Frank

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ich glaube, solche Vergleiche hinken. Letztendlich ist es so, dass sich die Bäume ihre Lebensräume gesucht haben und dort alle auf ihre Weise wertvoll sind.
Aber nur als Relektfamilie würde ich die Koniferen nicht bezeichnen:
Nadelbäume besitzen je Art ein durchschnittlich wesentlich größeres Verbreitungsgebiet als die Laubbäume.
Pinus sylvestris dürfte die Art mit dem unvergleichlich größten natürlichen Verbreitungsgebiet aller Bäume sein.

Und bei den beachtenswerten Baumrekorden?

Ältester Baum: Pinus longaeva 4.800 Jahre (Nadelbaum)
höchster Baum: Sequoia sempervirens 115,55 m (Nadelbaum)
mächtigster Baum: Sequoiadendron giganteum 1489 Kubik-M. (Nadelbaum)
dickster Baum: Taxodium mucronatum 11,42 M Stammd. (Nadelbaum)

Es gibt zwar Gerüchte, dass es mal riesige Eukalyptusbäume gegeben haben sollte, die sogar noch höher gewesen sein sollen, aber irgendwie sind die verschwundibus.
Dafür ist der belegt größte gefällte Baum mit über 130 m Länge eine Douglasie gewesen (Nadelbaum)

Jetzt könnte ich mir mal den Spass machen, und die deutsche Eiche mit diesen Gehölzen in den genannten Kategorien vergleichen. :lol:

Viele Grüße

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