mir ist aufgefallen, dass viele Mirabellen Bäume rotbraune Blätter tragen, diese Äste aber keine Früchte haben. Wenn der Bäume Früchte trägt, dann immer an Ästen mit grünen Blättern, auch wenn die anderen Blätter rotbraun sind.
Kann mir da einer von Euch was zu sagen?
vielen Dank
Mirabellen
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
jetzt habe ich mir den Baum noch mal näher angesehen, also es sind tatsächlich immer 2 Bäume gewesen, die sehr eng beieinader wuchsen und somit oft nicht erkennbar war (Gartenzaun). Interesant ist nur, dass ich die Mirabelle und besagten weiteren Baum sehr oft eng zusammen gefunden habe (vielleicht mögen sich die beiden Arten ja). Ich denke, der andere Baum ist auch Prunus, aber vielleicht weiß es ja einer von Euch besser. Hier das Bild
http://www.botanikus.de/DSC_9665.JPG
http://www.botanikus.de/DSC_9665.JPG
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Mirabelle - Blutpflaume
Hallo Botanikus
Ich hatte an meinem früheren Wohnort ebenfalls mal eine Blutpflaume, die hat zwar geblüht, aber keine Früchte angesetzt, obwohl im Garten auch eine Mirabelle stand.
Denke die Pflanze ist nur bedingt fruchtbar mit verwanden Arten und auch nicht so gut selbstfruchbar (polyploid ?).
Jedoch als die Pflanze wegen der Nachbarn stark gekürtzt wurde, entwickelten sich aus den Stümpfen zum Teil auch grüne Wildformtriebe, die dann alsbald Früchte trugen. Und siehe da, auch an den rotblättrigen Zweigen gab es später einige Früchte, jedoch in deutlich geringerem Umfang.
Die Früchte ob gelb oder rot schmeckten ausgezeichnet, viel besser als die Unmengen der etwas mehligen Mirabellen und konnten wegen der überschaubaren Menge dann auch zu herrlicher Marmelade verarbeitet werden, die fast wie Aprikosen schmeckte.
Bevor das Anwesen verkauft wurde, habe ich mir schnell noch im Spatsommer einen kleinen Wurzelspross gekascht, der zwar rasch alle Blätter verlor, aber im Frühjahr wieder schön ausgetrieben hat und in ein paar Jahren vom Gartenbeet auf meine Obstwiese umziehen darf.
Gruß Spinnich
Ich hatte an meinem früheren Wohnort ebenfalls mal eine Blutpflaume, die hat zwar geblüht, aber keine Früchte angesetzt, obwohl im Garten auch eine Mirabelle stand.
Denke die Pflanze ist nur bedingt fruchtbar mit verwanden Arten und auch nicht so gut selbstfruchbar (polyploid ?).
Jedoch als die Pflanze wegen der Nachbarn stark gekürtzt wurde, entwickelten sich aus den Stümpfen zum Teil auch grüne Wildformtriebe, die dann alsbald Früchte trugen. Und siehe da, auch an den rotblättrigen Zweigen gab es später einige Früchte, jedoch in deutlich geringerem Umfang.
Die Früchte ob gelb oder rot schmeckten ausgezeichnet, viel besser als die Unmengen der etwas mehligen Mirabellen und konnten wegen der überschaubaren Menge dann auch zu herrlicher Marmelade verarbeitet werden, die fast wie Aprikosen schmeckte.
Bevor das Anwesen verkauft wurde, habe ich mir schnell noch im Spatsommer einen kleinen Wurzelspross gekascht, der zwar rasch alle Blätter verlor, aber im Frühjahr wieder schön ausgetrieben hat und in ein paar Jahren vom Gartenbeet auf meine Obstwiese umziehen darf.
Gruß Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
- Georg Christoph Lichtenberg -