Pflanzzeit - Buche

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kurt
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Beitrag von kurt »

Hallo Dragan, Crypto
Nachstehend 2 nicht sehr gute Photos. Das eine soll das Schutzgitter (um ein Walnussbäumchen) demonstrieren, das zweite die Aufzucht von nicht winterharten Gehölzen (Orangen und Grapefruits),bei denen die Töpfe nicht perforiert und im Boden versenkt sind.

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

alles klar. Kurt

genauso wie bei deinem Walnussbäumchen sieht es bei mir auch aus . Ich mache noch je nachdem wie viel Mulchmaterial ich habe,um das Bäumchen eine kleine "Baumscheibe", damit sich möglichst lange die Feuchtigkeit hält. Nachteil: Die vielen Spanischen Wegschnecken sammeln sich darunter und fallen nachts über die Pflanzen her. So habe ich z.B. in den Anfangsjahren viele Magnolien- Sämlöinge verloren.
Mit den nicht winterharten in den Töpfen, das ist klar. Ich säe winterharte oft auch in Töpfe bis sie eine bestimmte Größe haben,deswegen gleiche Behandlung und pflanze erst aus , wenn eine gewisse Chance besteht, dass sie überleben. ( Du weißt, ich bin nicht ständig da, das verschärft das Pflanzen erheblich )


Viele Grüße ins Burgund

Wolfgang

kurt
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Beitrag von kurt »

Hallo Crypto,
Die Winterharten säe ich ins Freie, damit ich mir keine Sorgen um eine eventuell erforderliche Stratifikation machen muss. In perforierte Töpfe kommen sie nur, wenn ich sie vor Wühlmäusen und Maulwürfen schützen oder später verpflanzen will.
Grüss mir Angeln
Kurt

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Das ist o.k. bei dir.

Ich kann nicht ins Freiland aussäen, weil die Schnecken bis zu einer Höhe von 30 cm fast alles abfressen. Wenn denen etwas schmeckt und das ist ungeheuer viel, bleibt nichts übrig. In den letzten Jahren hast du manche Kartoffelfelder nicht erkannt, obwohl die Teile giftig sind. Die Bauern streuten letztes Jahr mit der Saat schon Schneckenkorn. Auf den Straßen hast du rechts und links ca. 1m vom Rand eine durchgehende Schleimspur von überfahrenen Schnecken. So war es in den letzten Jahren. Diese Jahr soll es nicht so schlimm sein. Ich werde sehen.

Danke für die Grüße

Wolfgang

kurt
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Beitrag von kurt »

Betr. Schneckenplage,
Vergiss nicht, dass dragan nur 1 Buche aufziehen will. Da gibt es ausreichend Möglichkeiten, die Schnecken fernzuhalten.

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

o.k. nicht vergessen

so schlimm wie im Norden habe ich es auch sonst nirgends erlebt. Aber . ich merke es dieses Jahr hier. Ich muss manchen Topf auch ständig woanders platzieren, weil es in den letzten Wochen enorm viele Gewitter mit Starkregen gab und enorm viele Nacktschnecken nicht nur im Garten, sondern sogar bis auf die Terrasse vordringen.Wenn ich jetzt wegfahre , werde ich das erste Mal einige Pflanzschalen mit Töpfen in den kühlen Keller stellen müssen, weil die Schnecken in meiner Abwesenheit nichts mehr übrig lassen würden.

Aber mit einer Buche bei Dragan sollte dies kein Problem sein.

Wolfgang

dragan_g
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Beitrag von dragan_g »

Wenn ich den Buchecker schon im Herbst pflanze dann wird er wahrscheinlich noch in diesem Jahr austreiben. Wie hoch ist dann die Überlebenschance?
Wie kann man Abhilfe schaffen?

Dragan

dragan_g
Beiträge: 10
Registriert: 09 Jul 2006, 09:22

Beitrag von dragan_g »

Nunn ists bald soweit. Werde mich langsam auf Buchekern-Suche begeben! :D
Da stellt sich die Frage: welche Topfgröße sollte ich zum Einpflanzen nehmen?
Und wie oft sollte man dann Umpflanzen wenn das Bäumchen größer wird?

Dragan

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

Hallo Dragan

du kannst es so machen, wie Kurt vorgeschlagen hat.
Ich nehme häufig viele Samen und säe in viele größere Töpfe (25/30 cm), lasse alles auflaufen und pikiere , wenn die Pflanzen ca. 5 cm groß sind. Habe ich nur einzelne Samen, säe ich einzeln in 10 er oder 15 er Töpfe.
Umgetopft wird bei mir, wenn die Wurzeln unter am Topf durch die Löcher herauswachsen.Und auch nur in den nächst größeren Topf.

Viel Erfolg bei der Suche. Bei meiner Rotbuche hängen die ganzen Früchte noch am Baum.

Viele Grüße

Wolfgang

kurt
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Beitrag von kurt »

Hallo Dragan,

Ich schlage dir vor, einen Topf von mindestens 34 cm Durchmesser zu nehmen. Nach 2 Jahren würde ich ihn aus dem Boden herausheben und schauen, ob die Wurzeln schon durch die Löcher nach unten heraustreiben.
Das Ergebnis zeigt dir dann, ob Umtopfen erforderlich ist oder nicht. Aber Dragan, ein bisschen eigene Phantasie und Mut zum Experimentieren solltest du schon aufbringen. Pflanze nach 5 verschiedenen Varianten und du wirst sehen, dass 4 davon überleben, wenn du einigermassen vernünftige gewählt hast. Ich würde zum Beispiel von Einbetonieren abraten.

Ein bisschen Experimentierfreudigkeit
wünscht dir

Kurt

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