Seite 1 von 1

Tod durch Wachstum

Verfasst: 20 Feb 2010, 15:35
von wolfachim_roland
Auf den großen Farmen im südlichen Afrika werden große Rinder-Weiden oft von Dornbüschen "erobert". Sie wachsen zu und das Vieh findet nicht mehr genug Gras. Abschneiden hilft nur kurz. Mit dem Traktor rausreißen ist aufwendig. Deshalb greifen die Farmer neuerdings zu Wachstumshormonen, die, verdünnt im Gießwasser aufgebracht, das Wachstum z.B. von Akazien oder dem Sichelbusch (Dichrostachys) so stark anregen, daß die Sträucher bzw. Bäume sich übernehmen und dann absterben.
Giobt es solche Produkte auch in Deutschland, um unliebsame Bäume - z.B. Weiden - zu eliminieren?

Wolf

Verfasst: 20 Feb 2010, 15:45
von wolfram
Hallo Wolf,
von Gehölzen ist mir das nicht bekannt, aber von krautigen "Unkräutern". Selektive Herbizide wurden früher (ob heute noch weiß ich nicht) im Ackerbau eingesetzt, auch für den Garten gab es etwas gegen Löwenzahn, dessen Blütenständen sich zu Tode wuchsen. Die Methode jedenfalls war bekannt.

Verfasst: 20 Feb 2010, 16:04
von Andreas75
Hallo!
auch für den Garten gab es etwas gegen Löwenzahn, dessen Blütenständen sich zu Tode wuchsen.
Kleine Frage zum Verständnis: Zäumt man damit nicht das Pferd von hinten auf? Der Löwenzahn mag zwar irgendwann aufgrund der fortlaufenden Blütenproduktion zu Tode kommen, aber je mehr Blüten das gibt, desto exorbitant höher ist doch auch der Samenansatz und damit die exzessive Verbreitung des Löwenzahnes...

Kapiere ich da was jetzt nicht, oder wo liegt da der Sinn?

Grüße, Andreas

Verfasst: 20 Feb 2010, 16:41
von wolfram
Ich habe das Herbizid nicht erfunden, nur in meinem Garte angewandt. Das ist schon mindestens 15 Jahre her, ich weiß aber, daß die Blütenstände keine Früchte ausbildeten.

Verfasst: 20 Feb 2010, 19:06
von Harztroll
Moin,

wir hatten in der Baumschule ein Herbizid speziell für Disteln (zumindest haben wirs für diese angewandt). Nach der Behandlung haben sich diese quasi auch zu Tode gewachsen.