älteste, noch existierende Baumgattung?
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BenjaminXXL
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älteste, noch existierende Baumgattung?
Hy,
welches ist die ältste, noch existierende Baumgattung der Welt.
Es gibt ja eine Reihe solcher 'lebender Fossilien' (z.B Ginkgo, Urweltmammutbaum, Wollemie...), aber welche ist die älteste?
Grüße
Benjamin
welches ist die ältste, noch existierende Baumgattung der Welt.
Es gibt ja eine Reihe solcher 'lebender Fossilien' (z.B Ginkgo, Urweltmammutbaum, Wollemie...), aber welche ist die älteste?
Grüße
Benjamin
Hallo Benjamin,
der Ginkgo schlägt sie alle. Die Familie ist um 290 Millionen Jahre alt und die einzige überlebende Art, Ginkgo biloba, soll in etwa zwischen 205 - 250 Millionen Jahre alt sein.
Interessant ist auch, dass die Vorfahren unserer heutigen Schachtelhalme (sind wohl Sporenpflanzen wie Pilze und Farne???) im Carbon bis zu 30 m hohe "Bäume" waren. Man findet in Steinkohle oft fossile Überreste.
Frag mal Tante Google nach Paläobotanik. Interessant! Zum Beispiel, dass in Wuppertal die Küste verlief und dass es lange Zeit im Raum des heutigen Deutschland Bananen, Palmen und andere subtropische Gewächse gab.
Es soll ja auch in der Südpolregion ausgedehnte Regenwälder gegeben haben. Das kann ich mir nur so erklären, dass irgendwann durch äußere Einflüsse (z.B. Einschlag eines riesigen Meteors) der Winkel der Erdachse verändert wurde.
der Ginkgo schlägt sie alle. Die Familie ist um 290 Millionen Jahre alt und die einzige überlebende Art, Ginkgo biloba, soll in etwa zwischen 205 - 250 Millionen Jahre alt sein.
Interessant ist auch, dass die Vorfahren unserer heutigen Schachtelhalme (sind wohl Sporenpflanzen wie Pilze und Farne???) im Carbon bis zu 30 m hohe "Bäume" waren. Man findet in Steinkohle oft fossile Überreste.
Frag mal Tante Google nach Paläobotanik. Interessant! Zum Beispiel, dass in Wuppertal die Küste verlief und dass es lange Zeit im Raum des heutigen Deutschland Bananen, Palmen und andere subtropische Gewächse gab.
Es soll ja auch in der Südpolregion ausgedehnte Regenwälder gegeben haben. Das kann ich mir nur so erklären, dass irgendwann durch äußere Einflüsse (z.B. Einschlag eines riesigen Meteors) der Winkel der Erdachse verändert wurde.
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Cryptomeria
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Dass es hier früher( je nach Epoche) ein Süß- und Salzwassermeer gab, kann man an vielen Stellen noch sehen. Überall an den entsprechenden Stellen findet man maritime Versteinerungen. Während meines Studiums haben wir von Frankfurt aus im Mainzer Becken gehämmert und gegraben: Haifischzähne, versteinerte Seekuhrippen, jede Menge fossiler Schnecken - und Muschelgehäuse. Wahrscheinlich ist das heute auch noch so. Grube Messel bei Darmstadt ist diesbezüglich in Südhessen der bekannteste Ort.
Und an seinen Ufern flog dann auch irgendwann der 1./2./3. Archaeopteryx.
Viele Grüße
Wolfgang
Und an seinen Ufern flog dann auch irgendwann der 1./2./3. Archaeopteryx.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Das es auf dem Südpol Regenwälder gab, hängt damit zusammen, dass der Südpol damals nicht dort war wo er haute ist, sondern am Abdriften von Pangäa.
Schlag nach bei Plattentektonik
http://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik
Grüße,
Johann
Schlag nach bei Plattentektonik
http://de.wikipedia.org/wiki/Plattentektonik
Grüße,
Johann
Hallo Kurt,
habe jetzt ein wenig gesucht. Es stimmt also, dass es tropische bis subtropische Wälder gab und die Platte nach Süden abgedriftet ist. Deshalb hat man auch in der Antarktis solche Wälder nachgewiesen.
Hier ist ein Überblick über die Zeiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antarktis# ... ntwicklung
Das mit 300 Mio. Jahren Eiszeit wird da nicht bestätigt.
Gruß Frank
habe jetzt ein wenig gesucht. Es stimmt also, dass es tropische bis subtropische Wälder gab und die Platte nach Süden abgedriftet ist. Deshalb hat man auch in der Antarktis solche Wälder nachgewiesen.
Hier ist ein Überblick über die Zeiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antarktis# ... ntwicklung
Das mit 300 Mio. Jahren Eiszeit wird da nicht bestätigt.
Gruß Frank
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BenjaminXXL
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Kiefernspezi
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BenjaminXXL
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Hallo Kurt,
hier ist ein link (http://www.ucmp.berkeley.edu/geology/tectonics.html), der in animierten Karten die Kontinentaldrift zeigt.
Man kann erahnen, daß die Antarktis schon sehr lange an Ort und Stelle liegt, allerdings vor einigen Hundert Millionen Jahren auch mal woanders.
Im Zeitalter des Karbon - aus dem auch die Steinkohle im Ruhrgebiet stammt - lag sie wohl unvergletschert an wärmerer Stelle.
Gruß, Stefan
hier ist ein link (http://www.ucmp.berkeley.edu/geology/tectonics.html), der in animierten Karten die Kontinentaldrift zeigt.
Man kann erahnen, daß die Antarktis schon sehr lange an Ort und Stelle liegt, allerdings vor einigen Hundert Millionen Jahren auch mal woanders.
Im Zeitalter des Karbon - aus dem auch die Steinkohle im Ruhrgebiet stammt - lag sie wohl unvergletschert an wärmerer Stelle.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
(Rabindranath Tagore)
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Hallo Stefan
Im Unterkarbon, vor 360-325 Mio Jahren, lag Antarktika etwas südlich vom heutigen Australien, es herrschte eine "bedeutende Eiszeit". Im Oberkarbon vor 325-290 Mio Jahren um den Südpol herum, "weite Teile liegen unter Eis begraben". Angaben aus dem Buch "Die Chronik der Erde" von Felix R. Paturi, Ausgabe 1996. Die illustrierenden Abbildungen hast du ja gelöscht.
Gruss
Kurt
Im Unterkarbon, vor 360-325 Mio Jahren, lag Antarktika etwas südlich vom heutigen Australien, es herrschte eine "bedeutende Eiszeit". Im Oberkarbon vor 325-290 Mio Jahren um den Südpol herum, "weite Teile liegen unter Eis begraben". Angaben aus dem Buch "Die Chronik der Erde" von Felix R. Paturi, Ausgabe 1996. Die illustrierenden Abbildungen hast du ja gelöscht.
Gruss
Kurt