Markante Tiere, die Nadelbäume als Behausung, Nahrung oder sonstiges nutzen
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
-
Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
- Wohnort: Velbert
- Kontaktdaten:
Markante Tiere, die Nadelbäume als Behausung, Nahrung oder sonstiges nutzen
Für eine Ausstellung "Nadelbäume aus aller Welt" werden alle tangierenden Themenbereiche aufbereitet. Gerne darf sich jeder interessierte einbringen oder ein Themengebiet verantwortlich bearbeiten. Die Namen werden bei der Ausstellung ausgeschildert.
Welche markanten Tiere nutzen speziell Nadelbäume?
Wer hat interessante Informationen oder Storys zu diesem Thema?
Welche markanten Tiere nutzen speziell Nadelbäume?
Wer hat interessante Informationen oder Storys zu diesem Thema?
Auf Anhieb fallen mir Tannenhäher und die diversen Kreuzschnäbel, auch Pestvögel genannt, ein. Pestvögel deshalb, weil die Kreuzschnäbel im Gebirge lebend, den Flachlandmenschen völlig unbekannt waren. Und wenn diese nun in sehr strengen Wintern aus Nahrungsmangel in Scharen in die tieferen Gefilde zogen, und die Menschen die Vögel mit ihren gekreuzten Schnäbeln, hier insbesondere die roten Männchen sahen, bekamen sie es mit der Angst, denn sie meinten die Vögelchen wären Vorboten großen Unheils, wie es eben die Pest war.
Die Sache mit den Tannenhähern und den vergrabenen Zirbensamenvorratslagern dürfte ja bekannt sein.
Die Sache mit den Tannenhähern und den vergrabenen Zirbensamenvorratslagern dürfte ja bekannt sein.
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
Hallo Kiefernspezi
Um das Thema möglichst umfassend und repräsentativ darzustellen, solltest du eine zahlenmässig grosse Population nicht vergessen, Buchdrucker und Kupferstecher. Da kann sicher ein einheimischer "Forstsachverständiger" mit eigener Erfahrung für die Präsentation gewonnen werden. Bildmaterial sollte ja ausreichend vorhanden sein. (Beim Thema Eichen würde ich auch den Eichenprozessionsspinner vorstellen). Dabei muss der Schwerpunkt nicht auf seine (vom Menschen so gesehene) Rolle als Schädling gelegt werden, sondern auf eine ganz wertneutrale Präsentation.
Gruss
Kurt
Um das Thema möglichst umfassend und repräsentativ darzustellen, solltest du eine zahlenmässig grosse Population nicht vergessen, Buchdrucker und Kupferstecher. Da kann sicher ein einheimischer "Forstsachverständiger" mit eigener Erfahrung für die Präsentation gewonnen werden. Bildmaterial sollte ja ausreichend vorhanden sein. (Beim Thema Eichen würde ich auch den Eichenprozessionsspinner vorstellen). Dabei muss der Schwerpunkt nicht auf seine (vom Menschen so gesehene) Rolle als Schädling gelegt werden, sondern auf eine ganz wertneutrale Präsentation.
Gruss
Kurt
Hallo Kiefernspezi
Um das Thema möglichst umfassend und repräsentativ darzustellen, solltest du eine zahlenmässig grosse Population nicht vergessen, Buchdrucker und Kupferstecher. Da kann sicher ein einheimischer "Forstsachverständiger" mit eigener Erfahrung für die Präsentation gewonnen werden. Bildmaterial sollte ja ausreichend vorhanden sein. (Beim Thema Eichen würde ich auch den Eichenprozessionsspinner vorstellen). Dabei muss der Schwerpunkt nicht auf seine (vom Menschen so gesehene) Rolle als Schädling gelegt werden, sondern auf eine ganz wertneutrale Präsentation.
Gruss
Kurt
Um das Thema möglichst umfassend und repräsentativ darzustellen, solltest du eine zahlenmässig grosse Population nicht vergessen, Buchdrucker und Kupferstecher. Da kann sicher ein einheimischer "Forstsachverständiger" mit eigener Erfahrung für die Präsentation gewonnen werden. Bildmaterial sollte ja ausreichend vorhanden sein. (Beim Thema Eichen würde ich auch den Eichenprozessionsspinner vorstellen). Dabei muss der Schwerpunkt nicht auf seine (vom Menschen so gesehene) Rolle als Schädling gelegt werden, sondern auf eine ganz wertneutrale Präsentation.
Gruss
Kurt
Hallo Kiefernspezi,
dann gehören auch die Blattläuse und Bienen dazu, die gemeinsam für den Tannenhonig (und allgemeiner für den Waldhonig) zuständig sind!
Gruß, Stefan
dann gehören auch die Blattläuse und Bienen dazu, die gemeinsam für den Tannenhonig (und allgemeiner für den Waldhonig) zuständig sind!
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
-
campoverde
- Beiträge: 1185
- Registriert: 25 Okt 2008, 17:28
- Wohnort: Bremen
apropos Homo sapiens:
auch wenn man sicher menschliche Nutzung als Bau- und Brennholz o.ä. nicht berücksichtigt, die Nutzung als Lebensmittel von Piniensamen - und vielleicht auch noch anderen - ist ja vielleicht schon relevant.
Gruß, Stefan
auch wenn man sicher menschliche Nutzung als Bau- und Brennholz o.ä. nicht berücksichtigt, die Nutzung als Lebensmittel von Piniensamen - und vielleicht auch noch anderen - ist ja vielleicht schon relevant.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
-
Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
- Wohnort: Velbert
- Kontaktdaten:
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Es gibt ganz viele Vögel, die in den verschiedensten Nadelbäumen brüten. aber gelegentlich brüten sie natürlich auch in Laubbäumen. Ist das auch gefragt??
Und wie sieht es mit der Nahrung aus: Die Samen werden von ganz vielen Tieren gefressen: Alle Kreuzschnäbel,Buntspecht,Eichhörnchen,Wildschwein,Mäuse usw.
Die Liste würde sehr lang. Oder nimmst du nur die Nahrungsspezialisten.
Viele Grüße
Wolfgang
Und wie sieht es mit der Nahrung aus: Die Samen werden von ganz vielen Tieren gefressen: Alle Kreuzschnäbel,Buntspecht,Eichhörnchen,Wildschwein,Mäuse usw.
Die Liste würde sehr lang. Oder nimmst du nur die Nahrungsspezialisten.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
-
Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
- Wohnort: Velbert
- Kontaktdaten:
Mich interessieren vor allem Story´s.
So wird z.B. vom White headed Woodpeaker erzählt, dass die männlichen Vögel sich auf die Samen von Zapfen spezialisiert haben, während die Weibchen überwiegend Insekten sammeln.
Oder die bekannte Geschichte mit den Eichhörnchen: Dass man an den Fraßspuren Rechts- und Linkshänder unterscheiden kann.
Außerdem gelten die Samen als ganzjährig verfügbare Nahrungsreserve für viele Tierarten.
Zapfen können aber auch als klimatisierte Wohnräume für Insekten dienen. So schließen sich die Zapfen bei Regen etc.
So wird z.B. vom White headed Woodpeaker erzählt, dass die männlichen Vögel sich auf die Samen von Zapfen spezialisiert haben, während die Weibchen überwiegend Insekten sammeln.
Oder die bekannte Geschichte mit den Eichhörnchen: Dass man an den Fraßspuren Rechts- und Linkshänder unterscheiden kann.
Außerdem gelten die Samen als ganzjährig verfügbare Nahrungsreserve für viele Tierarten.
Zapfen können aber auch als klimatisierte Wohnräume für Insekten dienen. So schließen sich die Zapfen bei Regen etc.
-
Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Bei mir gab es letztes Jahr eine nette Story. Ein Schwanzmeisenpärchen baute sein Nest in 10m Höhe in einem Sequoiadendron gig."Pendulum". ER ist so schmal, dass die Elstern sich vergeblich abmüten, dort zu landen. Die Schwanzmeisen schlüpften unter den Nadelvorhang und zogen erfolgreich ihre Jungen groß. Keine Chance für Nesträuber.
Viele Grüße
Wolfgang
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
-
Kiefernspezi
- Beiträge: 8539
- Registriert: 12 Jan 2009, 10:08
- Wohnort: Velbert
- Kontaktdaten: