Superkompensation
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Superkompensation
Hallo !
Weiß jemand wie genau ein Baum seine Wasserversorgung regelt an einer Stelle im Stamm, an der ein Ast die Cambrium-Schicht unterbricht ?
Speziell bei 200 Jahre alten Buchen
und was geschehen würde, wenn die Schicht, durch einen Fremdkörper mit rundem Profil durchbrochen werden würde.
Vielen Dank schonmal
Weiß jemand wie genau ein Baum seine Wasserversorgung regelt an einer Stelle im Stamm, an der ein Ast die Cambrium-Schicht unterbricht ?
Speziell bei 200 Jahre alten Buchen
und was geschehen würde, wenn die Schicht, durch einen Fremdkörper mit rundem Profil durchbrochen werden würde.
Vielen Dank schonmal
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Cryptomeria
- Beiträge: 9538
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo Nico
Ich habe deinen Beitrag mindestens 10-mal gelesen und verstehe beide
Teile deiner Frage nicht richtig, auch wenn ich Cambrium durch Cambium ersetze. Frage bitte präziser.
Verzeih mir bitte den Gag von vorher, ich konnte einfach nicht widerste-hen. Man muss ja nicht immer tierisch ernst sein. Ich mache auch Tippppfehler.
Ich habe deinen Beitrag mindestens 10-mal gelesen und verstehe beide
Teile deiner Frage nicht richtig, auch wenn ich Cambrium durch Cambium ersetze. Frage bitte präziser.
Verzeih mir bitte den Gag von vorher, ich konnte einfach nicht widerste-hen. Man muss ja nicht immer tierisch ernst sein. Ich mache auch Tippppfehler.
guten morgen
ja danke schon mal für die Antworten.
Ich kann nicht so gut Deutsch, weil ich mich auf Englisch mit den Wissenschaften beschäftige.
Ich wollte wissen wie ein Baum darauf reagiert wenn ich z.b. einen 25mm Gewindestab durch sämtliche Schichten, bis in das Splintholz stecke. (Mit Vorbohren natürlich).
Es geht um den Bau eines Baumhauses und mich würde interessieren ob das mit einem natürlichen Ast vergleichbar ist, für dessen Kompensation der Baum ja Mechanismen vorhält.
Ok, vielen Dank nochmal

Ich kann nicht so gut Deutsch, weil ich mich auf Englisch mit den Wissenschaften beschäftige.
Ich wollte wissen wie ein Baum darauf reagiert wenn ich z.b. einen 25mm Gewindestab durch sämtliche Schichten, bis in das Splintholz stecke. (Mit Vorbohren natürlich).
Es geht um den Bau eines Baumhauses und mich würde interessieren ob das mit einem natürlichen Ast vergleichbar ist, für dessen Kompensation der Baum ja Mechanismen vorhält.
Ok, vielen Dank nochmal
Hallo Nico,
Jetzt ist mir deine Frage klar.
- Diese Bohrung hat nichts mit einem natürlichen Ast zu tun, es ist eine Verletzung.
- die Bohrung ist völlig unschädlich, wenn sie nicht zu gross ist und dadurch zu viele Leiterbahnen (vascular bundle) durchtrennt und die mechanische Festigkeit des Splintholzes gravierend herabsetzt. Man entnimmt z.B. Bäumen Bohrkerne, um wie bei Bohrungen im Eis und Sediment von Seen anhand der Jahresringe Alter und vergangene klimatische Bedingungen zu eruieren. Ich würde raten, auf sauberes Bohrwerkzeug zu achten, um keine Pilze und sonstige Krankheitserreger einzuschleppen. Die Wunde sollte anschliessend mit einem geeigneten Anstrich verschlossen werden.
- Falls du dich umfassender über den Aufbau eines Baumstammes informieren willst, lass es mich wissen oder besorge dir ein kleines Buch.
z.B. Wissen heute auf einen Blick, Botanik, ISB N 3-7043-1141-3, verlegt bei Kaiser. Es hat vor 15 Jahren 7 Schweizer Franken, also ca. 5 Euro gekostet.
Viel Spass mit dem Baumhaus!
Jetzt ist mir deine Frage klar.
- Diese Bohrung hat nichts mit einem natürlichen Ast zu tun, es ist eine Verletzung.
- die Bohrung ist völlig unschädlich, wenn sie nicht zu gross ist und dadurch zu viele Leiterbahnen (vascular bundle) durchtrennt und die mechanische Festigkeit des Splintholzes gravierend herabsetzt. Man entnimmt z.B. Bäumen Bohrkerne, um wie bei Bohrungen im Eis und Sediment von Seen anhand der Jahresringe Alter und vergangene klimatische Bedingungen zu eruieren. Ich würde raten, auf sauberes Bohrwerkzeug zu achten, um keine Pilze und sonstige Krankheitserreger einzuschleppen. Die Wunde sollte anschliessend mit einem geeigneten Anstrich verschlossen werden.
- Falls du dich umfassender über den Aufbau eines Baumstammes informieren willst, lass es mich wissen oder besorge dir ein kleines Buch.
z.B. Wissen heute auf einen Blick, Botanik, ISB N 3-7043-1141-3, verlegt bei Kaiser. Es hat vor 15 Jahren 7 Schweizer Franken, also ca. 5 Euro gekostet.
Viel Spass mit dem Baumhaus!
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Cryptomeria
- Beiträge: 9538
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo Nico
Schau mal, was die Spechte für große Höhlen in die Bäume schlagen, z.B. Schwarzspecht in alte Buchen, das schädigt die Bäume viel weniger, als eine Invasion 2mm großer Borkenkäfer, die die Leitungsbahnen anzapfen.
Ebenfalls viel Spaß beim Bau des Baumhauses.
Viele Grüße aus der Nähe von Marburg
Wolfgang
Schau mal, was die Spechte für große Höhlen in die Bäume schlagen, z.B. Schwarzspecht in alte Buchen, das schädigt die Bäume viel weniger, als eine Invasion 2mm großer Borkenkäfer, die die Leitungsbahnen anzapfen.
Ebenfalls viel Spaß beim Bau des Baumhauses.
Viele Grüße aus der Nähe von Marburg
Wolfgang
Hallo Nico,
noch eine Anmerkung: Eine Gewindestange von 2,5 cm Durchmesser trägt spielend einen Elefanten, sowohl auf Zug als auch auf Abscherung. Für die zulässige Belastung des Holzes habe ich leider keine Werte. Bei 4 Gewindestangen würde ich dir empfehlen, nicht mehr als 4 Elefanten gleichzeitig auf das Baumhaus zu lassen. P.S. Ich bin Maschinenbauingenieur.
noch eine Anmerkung: Eine Gewindestange von 2,5 cm Durchmesser trägt spielend einen Elefanten, sowohl auf Zug als auch auf Abscherung. Für die zulässige Belastung des Holzes habe ich leider keine Werte. Bei 4 Gewindestangen würde ich dir empfehlen, nicht mehr als 4 Elefanten gleichzeitig auf das Baumhaus zu lassen. P.S. Ich bin Maschinenbauingenieur.
klar
die Anker müssen deswegen so groß sein, weil sie sonst in das Holz stechen, denn die Druckfestigkeit senkrecht zur Faserrichtung ist in dem Fall der Schwachpunkt.
Das Baumhaus wird übrigens 9 Tonnen schwer und durch dynamische Belastung von außen und innen geknetet, deswegen wollte ich ausreichend große Anker setzen.
Vielen Dank für die Antworten. War zwar nicht was ich erwartet habe, aber dafür konnte ich es wenigsten verstehen
Das Baumhaus wird übrigens 9 Tonnen schwer und durch dynamische Belastung von außen und innen geknetet, deswegen wollte ich ausreichend große Anker setzen.
Vielen Dank für die Antworten. War zwar nicht was ich erwartet habe, aber dafür konnte ich es wenigsten verstehen