Quasimodo und Esmeralda

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Harztroll
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Beitrag von Harztroll »

Bild Oh, Esmeralda ist ja wunderhübsch Bild
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ja, die zwei mögen sich, so dicht wie die in dem großen Topf zusammengedrängt stehen. Ein hübsches Pärchen. :P
Werde es kaum übers Herz bringen, die beiden voneinander zu trennen. Die sind bestimmt schon miteinander verwurzelt. :wink:

biloba
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Beitrag von biloba »

Lässt sich auch aus Kiefern ein solches Exemplar anfertigen? Ein Versuch könnte lohnenswert sein.

viewtopic.php?t=5215

Ich wünsche dir viel Spaß mit den beiden?

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Wenn ich verstanden hätte, wie das bei der Buche funktioniert hat, könnte ich´s ja mal versuchen. :P
Mit dem Namen "Quasimodo" könnte der Baum das ganz alleine schaffen. :wink:

Kiefernspezi
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Neues von "Quasimodo und Esmeralda"

Beitrag von Kiefernspezi »

Wie man sieht, geht es den beiden blendend - wie dem Unkraut drum herum auch. Das muss ich wohl mal entfernen.
Mal schauen, wann sich die erste Knospe bildet.
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DSC07520.JPG
DSC07520.JPG (42.11 KiB) 2244 mal betrachtet

Harztroll
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Beitrag von Harztroll »

Hach, die beiden sind doch traumhaft süß ... da möchte man doch glatt Kiefer sein ... :roll:
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Das beste spielt sich unter der Erde ab. :shock: :lol:

Myricaria
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Beitrag von Myricaria »

Jaja, es ist schon eine Freude jungen Kiefern beim Wachsen zuzusehen. Die sehen (zumindest jetzt noch) genauso aus wie meine kleinen Pinus nigra, die allerdings schon alle solo sind... :wink:
Die grazilsten Nadelbaumsämlinge, die ich zurzeit habe, sind die drei Thuja plicata, zwei davon kratzen gerademal an der 3cm-Grenze, sind schon mehr als ein halbes Jahr alt- im Haus habe ich ihnen laienhaft die ungünstigste Stelle gegeben, jetzt im Freien kommt endlich ein bisschen frisches Wachstum.

LG.
Johannes

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ja, "leider" schießen die Bäume ab einem Alter von 1 Jahr geradezu in die Höhe und sehen den Keimlingen gar nicht mehr ähnlich.
Auch kann man nicht mehr so eigenartige Kombinationen erstellen wie auf dem Bild unten zu sehen.
Aber groß wirken die Bäume natürlich mehr.
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Bodendecker und kleine Coulterkiefer
Bodendecker und kleine Coulterkiefer
100_4535.JPG (44.92 KiB) 2155 mal betrachtet

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Hallo =)!

Och, ich muß sagen, ich bin ganz froh, wenn sie dann größer sind ^^...

So hat meine Strobe (Jahrgang 2003) dies Jahr endlich einen schönen Habitus und augenfreundliche Fülle bekommen.
Und auch meine drei überlebenden Picea omorika- Sämlinge (von 2004) machen sich ganz prima, eine davon scheint sogar irgendwie eine Hängeform bilden zu wollen, gehe ich von den im Vergleich gerade gewachsenen Geschwistern aus. Ihre Terminale geht deutlich seitlich ab, und ihre Seitenzweige hängen auch bereits stärker als die der anderen beiden...
Fotos sind hoffentlich im Anhang =)!

Als so kleine Keimlinge und Sämlinge haben sie klar was niedliches, aber die Kinderkrankheiten sind doch arg gemein. So verlor ich dies Jahr meinen ersten Cedrus atlantica 'Glauca'- Sämling durch die #*&§ Trauermücken, als er bereits die Erstlingsnadeln bildete. Hätte heulen können...
Und deswegen ist es mir ganz lieb, wenn sie schnell aus dieser Phase raus sind *schnüff*.

Grüße, Andreas

PS: Ups, Beschriftungen sind verrutscht *schäm*...
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Pinus strobus
Pinus strobus
DSCF1922a.jpg (294.6 KiB) 2146 mal betrachtet
Picea omorika
Picea omorika
DSCF1920a.jpg (243.54 KiB) 2146 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Andreas75 am 12 Jul 2009, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Die Beschreibung der Bilder ist in verkehrter Reihenfolge passiert, schau noch mal nach.

Grundsätzlich gebe ich Dir vollkommen recht. Die Sterblichkeit bei Keimlingen ist sehr hoch. Zumals es bei mir persönlich so ist, dass sie mit den vorhandenen Bedingungen klar kommen müssen und ich mich de facto kaum um die kümmere, außer alle paar Wochen mal Unkraut beseitigen oder bei Bedarf Umtopfen.
Gießen ist aufgrund der hohen Niederschlagsmengen nicht erforderlich. Eher stelle ich die Pflanzen zeitweise unter.

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Beschriftung korrigiert... Da ist man fast fünf Jahre im Forum nun, und ich weiß noch nicht mal, das man die Bildbeschriftung auch editieren kann, auweia ^^...

Ja, ich habe ja Balkonkultur, und muß da deshalb wässern.
Vielleicht hätte ich es beim Cedrus- Sämling nicht so "normal" handhaben sollen mit dem Wässern, nächstes Mal bin ich schlauer.

In was säst Du denn immer aus? Spezielles Aussaatsubstrat?

Grüße, Andreas

Myricaria
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Beitrag von Myricaria »

Hallo Andreas,
Ich bin zwar nicht gefragt, gebe aber trotzdem meinen Senf ab :wink: :
Sehr gut funktioniert oft ein durchlässig-sandiges Substrat, das man selbst herstellt, z.B. feingesiebte Gartenerde im Verhältnis 2:1 mit Sand oder sogar 1:1. Ist dann zwar noch nicht besonders nährstoffhaltig, man bekommt jedoch robustere Pflanzen, bei zu humoser Erde besteht die Gefahr, dass die Pflanzen "weichen" Wuchs entwickeln.
Bei Kiefern ist ein sandiges Substrat ohnehin von Vorteil, da viele Pinus-Arten Pioniergehölze offener, sonniger Flächen sind.
Fast alle meine Jung-Pflanzen müssen sich mit einer relativ mageren Erde zufrieden geben, wachsen aber trotzdem schön und robust bzw. verholzen recht schnell.

Man kann die fertig gemischte Erde vorsichtshalber im Backofen bei ca. 150-200 Grad sterilisieren, um etwaige Trauermückeneier oder auch Schimmelpilz-Sporen abzutöten.

LG.
Johannes

Andreas75
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Beitrag von Andreas75 »

Ja, vielen Dank für den Senf ^^!
Ich habe Cocohum genommen, aber das war wohl ein wenig zu humos, und weil die Trauermücken*piiiiep* darin halt nichts zu beißen fanden, werden sie die Wurzeln von meinem schönen Sämling genommen haben *grrr*...

Naja, dann werde ich mal auch mit Sand strecken bei den nächsten Aussaaten, ich habe ja zum Glück eine alte Kiesgrube vor der Nase, wo noch ein hübscher Berg der Körnung 0- 5 mm rumsteht...

Grüße, Andreas

Kiefernspezi
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Beitrag von Kiefernspezi »

Ich mische die hiesige lehmhaltige Erde mit Sand und Gartenerdeanteilen je nach Bedarf. Bei Pinus pinea und coulteri ist lehmige Erde mit Kies- oder nSandgehalt angesagt, bei Pinus maximartinezii eher Blumenerde und Sand, bei Pinus montezumae alle drei Komponenten.
Aber das mache ich ohne Litermass, sondern Pi mal Daumen.
Also die Richtung, die ulmenfan beschrieben hat, ist sehr richtig.

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