Hallo
Mal ein ganz anderes Gebiet
Habt ihr schon mal versucht Fichten bzw.Douglasien selber zu ziehen?
Wenn ja, ward ihr erfolgreich, habt ihr besondere Erde für Jungpflanzen wie Kokusfaser oder Torferde verwendet und wie lande hat das ca. gedauert bis die ersten Keimlinge herauskamen.
Würd mich um Antworten sehr freuen
Anzucht von Fichten/Douglasien
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Hallo Teo,
also selbst gesät habe ich bisher nur P. pinea (und palmen)
Ich habe aber (wird nun bald 3 Jahre) mal einjährige Sämlinge von
p. ponderosa und Abies concolor teils ausgepflanzt, teils in Töpfen.
Dezember 08 kamen noch Douglasiensämlinge hinzu.
Zur Aussaat möchte ich sagen:
Wenn möglich unter den jahreszeitlich-günstigen und natürlichen (!!!) Bedingungen. Verhätscheln in Kokohum etc. pp. meiner Ansicht nach unnötig.
Gerade bei so 'Beinahe-heimischen' würde ich versuchen, möglichst naturnah vorzugehen.
Das ist im Freiland möglich, geht aber auch in Töpfen.
Bei strengem Frost & in Töpfen ist eine Schneedecke eine Gnade, Kahlfrost & Frosttrocknis können
das Aus bedeuten. Im Freiland besteht zwar auch die Gefahr, aber bei gut bewurzelten Sämlingen und Schneedecke weniger.
Unter optimalen, ich sag' mal professionell-ausgereizten Bedingungen, schaut das für Forstpflanzen so aus:
http://www.schlossangern.de/GutVergunst ... chule.html
Privat würde ich mich an den natürlichen Jahreszeiten orientieren.
Viele Grüße,
Nancy
also selbst gesät habe ich bisher nur P. pinea (und palmen)
Ich habe aber (wird nun bald 3 Jahre) mal einjährige Sämlinge von
p. ponderosa und Abies concolor teils ausgepflanzt, teils in Töpfen.
Dezember 08 kamen noch Douglasiensämlinge hinzu.
Zur Aussaat möchte ich sagen:
Wenn möglich unter den jahreszeitlich-günstigen und natürlichen (!!!) Bedingungen. Verhätscheln in Kokohum etc. pp. meiner Ansicht nach unnötig.
Gerade bei so 'Beinahe-heimischen' würde ich versuchen, möglichst naturnah vorzugehen.
Das ist im Freiland möglich, geht aber auch in Töpfen.
Bei strengem Frost & in Töpfen ist eine Schneedecke eine Gnade, Kahlfrost & Frosttrocknis können
das Aus bedeuten. Im Freiland besteht zwar auch die Gefahr, aber bei gut bewurzelten Sämlingen und Schneedecke weniger.
Unter optimalen, ich sag' mal professionell-ausgereizten Bedingungen, schaut das für Forstpflanzen so aus:
http://www.schlossangern.de/GutVergunst ... chule.html
Privat würde ich mich an den natürlichen Jahreszeiten orientieren.
Viele Grüße,
Nancy
'Warum ich?' fragte der Frosch.
'Reine Geschmackssache.' sagte der Storch.
'Reine Geschmackssache.' sagte der Storch.
Hallo Teo,
bei mir versäen sich Tanne und Eibe selbständig im Garten;
im Wald sieht man viele Fichten-Sämlinge.
Von daher scheint mir auch Nancys Empfehlung die plausibelste: einfach die natürlichen Verhältnisse nachahmen/nutzen:
Topf mit Gartenerde,
Aussaat im Herbst,
Überwinterung im Freien
Schutz vor Austrocknung und extremem (!) Frost.
Gruß, Stefan
bei mir versäen sich Tanne und Eibe selbständig im Garten;
im Wald sieht man viele Fichten-Sämlinge.
Von daher scheint mir auch Nancys Empfehlung die plausibelste: einfach die natürlichen Verhältnisse nachahmen/nutzen:
Topf mit Gartenerde,
Aussaat im Herbst,
Überwinterung im Freien
Schutz vor Austrocknung und extremem (!) Frost.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
Bei Kastanien ist die Vermehrung kein Problem.
Man legt einige Früchte im Herbst unter Büsche, bedeckt sie mit Laub(für sehr staken Frost) und warten bis in den Frühling.
Hat bei Castanea sativa und Aesculus hippocastanum immer sehr gut geklappt.
Bei Pinus pinea legt man einfach die Samen in angefeuchtigte sandige Erde und warten dann einige Zeit. Das ist das ganze Jahr über im Haus möglich.
Das probier ich jetzt auch mit einigen Fichten- und Douglasiensamen aus, die ich aus heruntergefallenen Zapfen gewonnen habe.
Danke für eure Antworten
Gruß Teo
Man legt einige Früchte im Herbst unter Büsche, bedeckt sie mit Laub(für sehr staken Frost) und warten bis in den Frühling.
Hat bei Castanea sativa und Aesculus hippocastanum immer sehr gut geklappt.
Bei Pinus pinea legt man einfach die Samen in angefeuchtigte sandige Erde und warten dann einige Zeit. Das ist das ganze Jahr über im Haus möglich.
Das probier ich jetzt auch mit einigen Fichten- und Douglasiensamen aus, die ich aus heruntergefallenen Zapfen gewonnen habe.
Danke für eure Antworten
Gruß Teo
Richtig - ganzjährig im Haus.Teo hat geschrieben: Bei Pinus pinea legt man einfach die Samen in angefeuchtigte sandige Erde und warten dann einige Zeit. Das ist das ganze Jahr über im Haus möglich.
Fakt ist, dass die Keimung eingeleitet wird, wenn nicht genügend Licht vorhanden ist, nützt alle Keimung nix
Deswegen wöllte ich jetzt den letzten Part mal widersprechen.
Pinien sind sicher leicht zum Keimen, aber auch schnell dem Umfalltod geweiht.
Imho sollte man Pinien stecken nach der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger werden. Da sie recht schnell keimen/auflaufen.
Ich hatte mal Anfang Oktober welche gesteckt - sind auch super aufgelaufen - aaaaber alle verendet. Abnehmende Sonne ist der total falsche Zeitpunkt.
Pinien sind Sonnenkinder, am besten Ende Jan um Lichtmess stecken und sobald draussen frostfrei - raus damit.
Naja - zumindest meine Erfahrung
lg Nancy
'Warum ich?' fragte der Frosch.
'Reine Geschmackssache.' sagte der Storch.
'Reine Geschmackssache.' sagte der Storch.