Korrekte Baumpflanzug ?

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werner
Beiträge: 45
Registriert: 27 Feb 2006, 09:36
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Korrekte Baumpflanzug ?

Beitrag von werner »

Hallo,

gestern habe ich einige Fotos von unseren Radweg gemacht, im Herbst wurden dort Eschen Eichen und Erlen angepflanzt, aber die Art wie sie eingesetzt wurden gibt mir Rätsel auf.
Wie gesagt die Bäume wurden im Herbst gesetzt und gleich nach der Pflanzung wurde der Wurzelraum mit Rindenmulch abgedeckt, soweit so gut. Im Frühjahr kam dann auch bei uns das Hochwasser und machte auch vor den Radweg kein halt, ca. 1 Woche blieb das Wasser, dann ging es langsam zurück und mit ihm auch der aufgeschüttete Rindenmulch. Was übrig blieb waren Bäume auf „Stelzen“ wie man sie aus den Mangroven kennt, der Wurzelhals befand sich ca. 20cm über den Erdboden. Zwar wurde sofort wieder mit Rindenmulch angehäufelt, aber ich bin mir nicht Sicher, ob dies nun der Weisheit letzter Schluss ist. Auf den Fotos sieht man recht gut, dass die Erde nicht weggeschwemmt wurde, sondern die Bäume schon so „hoch“ gepflanzt wurden. Ist dies nun die neue Pflanzweise und wenn ja worin soll dabei der Vorteil liegen? Die Pflanzung wurden von einer Baumschule durchgeführt und ich hoffe die haben sich dabei etwas gedacht, aber was? Die Fotos sind zwar nicht die Besten, aber man erkennt glaube ich wo die Wurzeln abgehen.
Vielleicht kann mich ja jemand Aufklären.

Mit freundlichen Grüßen

Werner
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falke
Beiträge: 9
Registriert: 12 Apr 2006, 04:23

Beitrag von falke »

Hallo Werner

Ich kenne mich zwar nicht aus, aber so etwas ist glaube ich normal. Die muessen ca. 2 m hoch sein, stimmt das ?
Da muessten der komplette Wurzelstock doch auch recht tief sitzen.

Raimond Mesenbrink
Beiträge: 918
Registriert: 22 Okt 2005, 16:01
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Beitrag von Raimond Mesenbrink »

Hallo Werner,

die Bäume sind viel zu hoch gepflanzt. Die Wurzelanläufe müssen sich zwar nach der Pflanzung über dem Boden befinden, aber nicht in dieser Höhe.
Wie bereits in anderen Beiträgen des Forums beschrieben, muss die Pflanzgrube mindestens 1,5 mal größer ausgehoben werden als der Ballen/die Wurzel. Wasserundurchlässige Schichten an der Sohle der Pflanzgrube müssen zur Vermeidung von Staunässe durchbrochen werden, oder das Stauwasser ist durch eine Dränage abzuführen. Und die Wurzeln so mit Rindenmulch einzupacken, entspricht auch nicht der fachlichen Praxis. Ein Vorteil ist aus dieser Art der Pflanzung zumindest für die Bäume nicht ersichtlich.

Viele Grüße aus Trier

Raimond Mesenbrink

werner
Beiträge: 45
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Beitrag von werner »

Hallo Herr Mesenbrink,

ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Bäume trotz der recht eigenwilligen Pflanzweise gut anwachsen, denn ich befürchte Ersatzpflanzungen für ausgefallene Bäume wird es wohl in naher Zukunft nicht geben.

Mit freundlichen Grüßen

Werner

Harztroll
Beiträge: 681
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Beitrag von Harztroll »

Wenn diese Bäume von einer Baumschule gepflanzt wurden, ist das einfach nur peinlich...
Als Auftraggeber hätte ich diese Pflanzung wohl nicht abgenommen.

Viele Grüße

echsi
Beiträge: 41
Registriert: 17 Apr 2006, 09:35

Beitrag von echsi »

hallo,

Die einzige Erklärung wäre, daß diese Leute entweder zu faul waren eine
Grube zu graben ,oder das sie auf einen Betonsockel gestossen sind und daher diese armen Bäume dermassen falsch gesetzt haben.

mfg echsi

werner
Beiträge: 45
Registriert: 27 Feb 2006, 09:36
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Beitrag von werner »

Hallo,

an die Betonsockeltheorie mag ich nicht so recht glauben, 30 Betonsockel mitten in der Wiese, einfach so, ist dann doch ein ganz klein wenig unwahrscheinlich. Bleiben dann noch die anderen Theorien warum man einen Baum so pflanzt.

Mit freundlichen Grüßen

Werner

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