Kraniche gesehen?
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Roseo-Marginata
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Kraniche gesehen?
Liebe Baumfreunde,
bitte erlaubt nochmal einen kurzen Abschweifer zur Vogelkunde. Heute früh sah ich auf dem Weg zur Arbeit einen Schwarm Vögel. Sie flogen in V förmiger Formation, und zwar exakt nach Westen. Sie waren sehr groß, anders, als ich sie sonst am Himmel sehe. Sie hatten einen ausgeprägten langen Hals, große Flügel, die schön sanft rhythmisch schwangen. Es waren ca. 30 bis 40 Vögel, evtl mehr. Ich habe mir die Augen ausgeschaut, um mir das Bild einzuprägen. Ob das Kraniche gewesen sein können? Um diese Zeit? Über Düsseldorf? Ein WDR Beitrag dazu beschreibt, dass diese Tiere genau über NRW ziehen. Aber ich dachte, sie wären schon durch...? Oder liege ich ganz daneben?
bitte erlaubt nochmal einen kurzen Abschweifer zur Vogelkunde. Heute früh sah ich auf dem Weg zur Arbeit einen Schwarm Vögel. Sie flogen in V förmiger Formation, und zwar exakt nach Westen. Sie waren sehr groß, anders, als ich sie sonst am Himmel sehe. Sie hatten einen ausgeprägten langen Hals, große Flügel, die schön sanft rhythmisch schwangen. Es waren ca. 30 bis 40 Vögel, evtl mehr. Ich habe mir die Augen ausgeschaut, um mir das Bild einzuprägen. Ob das Kraniche gewesen sein können? Um diese Zeit? Über Düsseldorf? Ein WDR Beitrag dazu beschreibt, dass diese Tiere genau über NRW ziehen. Aber ich dachte, sie wären schon durch...? Oder liege ich ganz daneben?
LG Roseo
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campoverde
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Hallo,
langer Hals, lange Beine, Trompeten: Kraniche.
Zeitpunkt so spät: Scheint nicht so ungewöhnlich: z.B.
http://www.anthus.de/blog/2008/11/16/1233/
(liegt doch in NRW, oder?)
langer Hals, lange Beine, Trompeten: Kraniche.
Zeitpunkt so spät: Scheint nicht so ungewöhnlich: z.B.
http://www.anthus.de/blog/2008/11/16/1233/
(liegt doch in NRW, oder?)
Hallo Roseo,
entscheidend ist: gestreckter Hals und V-Formation: Kranich.
Reiher fliegen mit S-förmig "angezogenem" Hals und sind hier heimisch und eher nicht als Schwarm unterwegs. Störche hätte man gut unterscheiden können und ansonsten könnte ich mir bestenfalls noch Graugänse vorstellen. Die fliegen auch in V-Formation. Ob die aber den Zug nach Westen haben? Die gehen eher in südwestlicher Richtung nach Spanien.
Gruß Frank
entscheidend ist: gestreckter Hals und V-Formation: Kranich.
Reiher fliegen mit S-förmig "angezogenem" Hals und sind hier heimisch und eher nicht als Schwarm unterwegs. Störche hätte man gut unterscheiden können und ansonsten könnte ich mir bestenfalls noch Graugänse vorstellen. Die fliegen auch in V-Formation. Ob die aber den Zug nach Westen haben? Die gehen eher in südwestlicher Richtung nach Spanien.
Gruß Frank
Hallo Roseo,
ob es Kraniche gewesen sein können, kann ich Dir nicht sagen, aber hier bei uns am Niederrhein fliegen viele kleinere Gänseschwärme!
Das sind z.T. Wintergäste aus dem hohen Norden und z.T. Gänse, die das ganze Jahr hier verbringen.
Gruß, Stefan
ob es Kraniche gewesen sein können, kann ich Dir nicht sagen, aber hier bei uns am Niederrhein fliegen viele kleinere Gänseschwärme!
Das sind z.T. Wintergäste aus dem hohen Norden und z.T. Gänse, die das ganze Jahr hier verbringen.
Gruß, Stefan
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
(Rabindranath Tagore)
https://baum-des-tages.blogspot.de/
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Cryptomeria
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"Sehr groß", das waren sicher Kraniche. Wir liegen direkt auf der Vogelfluglinie und beobachten Tausende im Herbst und Frühjahr.Wir hatten den Herbstzug ( z.B. 2002) bis 26.12. und der Frühjahrszug begann ab 27.1.
Also alles völlig normal.Ein eher sehr kleiner Trupp.
Viele Grüße
Wolfgang
Also alles völlig normal.Ein eher sehr kleiner Trupp.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Roseo-Marginata
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Kraniche !!
Hallo Vogelkundler, ich weiß ja nicht wann Roseo zur Arbeit gefahren ist, ich habe heute hier gegen 14.30 gleiches am Himmel gesehen, gleiche Richtung, die dürften dann zur Dunkelheit noch am Rhein eingetroffen sein.
Wolfgang
Wolfgang
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt (Khalil Gibran)
www.na-tour-denkmal.de
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Hallo Kranichfreunde,
ich glaube auch, welche gesehen zu haben, vor einigen Tagen (ca. 1 Woche) über dem Kölner Westen. Sie sind mir aufgefallen, weil es plötzlich einen "Höllenlärm" gab, so ein "quietschendes Getröte". Sie flogen mehr oder weniger in V-Formation, die sich aber immer wieder anders aufstellte. "Meine" Kraniche flogen in südwestlicher Richtung.
ich glaube auch, welche gesehen zu haben, vor einigen Tagen (ca. 1 Woche) über dem Kölner Westen. Sie sind mir aufgefallen, weil es plötzlich einen "Höllenlärm" gab, so ein "quietschendes Getröte". Sie flogen mehr oder weniger in V-Formation, die sich aber immer wieder anders aufstellte. "Meine" Kraniche flogen in südwestlicher Richtung.
Caoba
Hallo,
hier an der Elbe sind die Kraniche in diesem Jahr wieder zu tausenden geflogen. Die Zugrichtung ist nicht immer ausschlaggebend, da kommt es auf die Tageszeit und den Standort an. Wenn sie (v.a. abends) auf der Suche nach Rastplätzen sind, weichen sie schon einmal von ihrer Hauptflugrichtung ab. Das Gleiche beim Start oder wenn sie Barrieren wie Windparks ausweichen müssen oder wenn sie einfach die Flughöhe wechseln um in den Bereich besserer Luftströmungen zu gelangen (sie "schrauben" sich in die Höhe, die ganze Gruppe fliegt mehr oder weniger geordnet im Kreis).
Unterscheidungsmerkmale:
- Kraniche mit langen Beinen
- Gänse ohne sichtbare Beine
- Kraniche unüberhörbar trompetend (meist schon wenn man sie noch gar nicht sieht)
- Gänse halt wie Gänse rufend, teilweise schnatternd
Mal gucken/hören, obs funktioniert:
Graugans
einzelne Kraniche
Hier kann man die Stimmen sehr gut vergleichen (ein bissl runterleiern).
- Der Kranichhals ist lang, schlank, storchenähnlich.
- Der Gänsehals nicht ganz so lang und schlank.
- Ziehende Kranichtrupps sind meist viel größer.
Ein kleiner Ausschnitt eines ziehenden Trupps von diesem Herbst: an der Spitze das (älteste) erfahrenste Tier, innerhalb des "V" die jüngsten Tiere im Windschatten:



Im Vergleich dazu ein paar graue Gänse (welche Art genau, kann ich hier nicht sagen):

Viele Grüße
hier an der Elbe sind die Kraniche in diesem Jahr wieder zu tausenden geflogen. Die Zugrichtung ist nicht immer ausschlaggebend, da kommt es auf die Tageszeit und den Standort an. Wenn sie (v.a. abends) auf der Suche nach Rastplätzen sind, weichen sie schon einmal von ihrer Hauptflugrichtung ab. Das Gleiche beim Start oder wenn sie Barrieren wie Windparks ausweichen müssen oder wenn sie einfach die Flughöhe wechseln um in den Bereich besserer Luftströmungen zu gelangen (sie "schrauben" sich in die Höhe, die ganze Gruppe fliegt mehr oder weniger geordnet im Kreis).
Unterscheidungsmerkmale:
- Kraniche mit langen Beinen
- Gänse ohne sichtbare Beine
- Kraniche unüberhörbar trompetend (meist schon wenn man sie noch gar nicht sieht)
- Gänse halt wie Gänse rufend, teilweise schnatternd
Mal gucken/hören, obs funktioniert:
Graugans
einzelne Kraniche
Hier kann man die Stimmen sehr gut vergleichen (ein bissl runterleiern).
- Der Kranichhals ist lang, schlank, storchenähnlich.
- Der Gänsehals nicht ganz so lang und schlank.
- Ziehende Kranichtrupps sind meist viel größer.
Ein kleiner Ausschnitt eines ziehenden Trupps von diesem Herbst: an der Spitze das (älteste) erfahrenste Tier, innerhalb des "V" die jüngsten Tiere im Windschatten:



Im Vergleich dazu ein paar graue Gänse (welche Art genau, kann ich hier nicht sagen):

Viele Grüße
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
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Hallo Harztroll,
danke für die Fotos, sehr eindrucksvoll.
Bei uns in Mittelhessen fliegen keine Gänse mehr. Alles was höher und in großer Formation fliegt sind Kraniche. Bei uns rasten sie auch nicht ( oder nur in sehr seltenen Ausnahmen ). Sie fliegen tags , wie nachts ( dann an den lauten Rufen zu erkennen). Die Richtung ist natürlich fast immer südwestlich, aber es gibt selbstverständlich Ausnahmen. Manchmal sind sie irritiert, wollen möglicherweise doch rasten usw.Dann kreisen sie, bevor sie sich geeinigt haben, wie es weiter geht.
Interessant ist, dass in unserer Gegend keiner weiß, dass es Kraniche sind. Seit Uromas Zeiten heißt es bei uns immer:" Die Schneegänse ziehen weg, es wird bald Winter. " Selbst die vielen Schüler , die schon bei mir waren, reichen nicht aus, diese Mär zu beenden.
Übrigens: Wenn ihr die Trupps beobachtet, ihr seht immer, wie sich das erste Tier nach einer bestimmten Zeit nach rechts oder links ausklingt und etwas weiter hinten wieder einreiht. So fliegt man im Windschatten und spart Kräfte. Siehe Radrennfahrer. Der Erste lässt sich also immer ablösen.
Einige fliegen bis nach Südfrankreich, andere nach Südspanien. Nicht wie die Störche ( ehemals) nach Afrika.
Viele Grüße
Wolfgang
danke für die Fotos, sehr eindrucksvoll.
Bei uns in Mittelhessen fliegen keine Gänse mehr. Alles was höher und in großer Formation fliegt sind Kraniche. Bei uns rasten sie auch nicht ( oder nur in sehr seltenen Ausnahmen ). Sie fliegen tags , wie nachts ( dann an den lauten Rufen zu erkennen). Die Richtung ist natürlich fast immer südwestlich, aber es gibt selbstverständlich Ausnahmen. Manchmal sind sie irritiert, wollen möglicherweise doch rasten usw.Dann kreisen sie, bevor sie sich geeinigt haben, wie es weiter geht.
Interessant ist, dass in unserer Gegend keiner weiß, dass es Kraniche sind. Seit Uromas Zeiten heißt es bei uns immer:" Die Schneegänse ziehen weg, es wird bald Winter. " Selbst die vielen Schüler , die schon bei mir waren, reichen nicht aus, diese Mär zu beenden.
Übrigens: Wenn ihr die Trupps beobachtet, ihr seht immer, wie sich das erste Tier nach einer bestimmten Zeit nach rechts oder links ausklingt und etwas weiter hinten wieder einreiht. So fliegt man im Windschatten und spart Kräfte. Siehe Radrennfahrer. Der Erste lässt sich also immer ablösen.
Einige fliegen bis nach Südfrankreich, andere nach Südspanien. Nicht wie die Störche ( ehemals) nach Afrika.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Roseo-Marginata
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- Wohnort: Düsseldorf
Hallo, guten Abend! Ich bin entzückt über die Fotos und die Informationen! Vielen Dank an Hartztroll! Diese Vergleichsfotos sind grandios. Und für mich die Antwort klar: Es waren Kraniche. Da bin ich noch im Nachhinein sprachlos. Ich wohne ziemlich im Zentrum von Düsseldorf und gesehen habe ich diesen Trupp in der Nähe des Flughafens. Ich habe ja meinen Augen kaum getraut, habe auch so etwas noch NIE gesehen, obwohl ich doch regelmäßig zum Himmel schaue. Nun gut - dank Eurer Antworten und der guten Vergleichsbilder weiß ich, was es für Vögel waren. Was für eine Bereicherung.
LG Roseo
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Cryptomeria
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- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Hallo Roseo,
bei uns sind sie einfach nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören. Sowohl beim Herbst- als auch beim Frühjahrszug.. Wahrscheinlich ein sehr schmaler Korridor. Wir schätzen manchmal Trupps von einigen Tausend Kranichen. Das ist ein Spektakel am Himmel, unglaublich!
Viele Grüße
Wolfgang
bei uns sind sie einfach nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören. Sowohl beim Herbst- als auch beim Frühjahrszug.. Wahrscheinlich ein sehr schmaler Korridor. Wir schätzen manchmal Trupps von einigen Tausend Kranichen. Das ist ein Spektakel am Himmel, unglaublich!
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Gänse sind hier den ganzen Winter über zu hören - die Bauern freuen sich. Stellen schon extra Anhänger auf ihre Äcker, weil diese dann nicht als Rast-/Futterplatz angenommen werden. Und ein paar Gänse sind auch ganzjährig hier (etwa 6 Stück) und brüten an einem alten Elbarm, der an einem Auwaldstück angrenzt. Die Tiere sind noch kilometerweit zu hören. Glücklicherweise aber noch keine Nielgänse.
Irgendwo in der Nähe brüten auch 1 - 2 Kranichpaare.
Und diesen Sommer tauchten über mir plötzlich 4 Schwarzstörche auf, zogen ein paar Kreise und verschwanden wieder im Nichts. Keine Ahnung wo die herkamen. Fotos sind irgendwo, nur nicht hier... Wolfgang, weißt du, ob die mitten im Sommer längere Reisen unternehmen? Das nächste Brutvorkommen ist eigentlich der Drömling, der ist aber 50 km weg.
Viele Grüße
Irgendwo in der Nähe brüten auch 1 - 2 Kranichpaare.
Und diesen Sommer tauchten über mir plötzlich 4 Schwarzstörche auf, zogen ein paar Kreise und verschwanden wieder im Nichts. Keine Ahnung wo die herkamen. Fotos sind irgendwo, nur nicht hier... Wolfgang, weißt du, ob die mitten im Sommer längere Reisen unternehmen? Das nächste Brutvorkommen ist eigentlich der Drömling, der ist aber 50 km weg.
Viele Grüße
Zuletzt geändert von Harztroll am 27 Nov 2008, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -
Hallo,
Kraniche habe ich hier in Südbaden noch nie gesehen. Ich vermute, es liegt an der Konstellation der Gebirge. Sie werden wohl westlich der Vogesen einen direkteren Weg nehmen und möglicherweise bei Biarritz durchkommen, da ja die Pyrenäen auch im Weg sind.
Störche sind bei uns kaum noch unterwegs. Die bleiben hier und ich habe gehört, dass die Bestände in Südbaden und im Elsass nicht mehr zu den Wildstörchen dazugezählt würden. Hier sieht man sehr viele Graureiher, die aber fast immer einzeln unterwegs sind. Wie schon o.e., erkennt man die am S-förmig angezogenen Hals. Auf dem Landstreifen zwischen Altrhein und Kanal kann man hin und wieder Seidenreiher entdecken. Die sind aber zu weit weg für ein gutes Foto. Da müsste man so ein Riesenteleobjektiv haben. Natürlich gibt es Möwen en masse und auch seit ein paar Jahren Kiebitze. Manchmal sieht man 20 - 30 auf einem Acker.
Natürlich sind auf dem Altrhein auch relativ viele Schwäne zu finden. In einigen Kurparks haben sich sogar Schwarzschwäne niedergelassen. Waren plötzlich da.
Gruß Frank
Kraniche habe ich hier in Südbaden noch nie gesehen. Ich vermute, es liegt an der Konstellation der Gebirge. Sie werden wohl westlich der Vogesen einen direkteren Weg nehmen und möglicherweise bei Biarritz durchkommen, da ja die Pyrenäen auch im Weg sind.
Störche sind bei uns kaum noch unterwegs. Die bleiben hier und ich habe gehört, dass die Bestände in Südbaden und im Elsass nicht mehr zu den Wildstörchen dazugezählt würden. Hier sieht man sehr viele Graureiher, die aber fast immer einzeln unterwegs sind. Wie schon o.e., erkennt man die am S-förmig angezogenen Hals. Auf dem Landstreifen zwischen Altrhein und Kanal kann man hin und wieder Seidenreiher entdecken. Die sind aber zu weit weg für ein gutes Foto. Da müsste man so ein Riesenteleobjektiv haben. Natürlich gibt es Möwen en masse und auch seit ein paar Jahren Kiebitze. Manchmal sieht man 20 - 30 auf einem Acker.
Natürlich sind auf dem Altrhein auch relativ viele Schwäne zu finden. In einigen Kurparks haben sich sogar Schwarzschwäne niedergelassen. Waren plötzlich da.
Gruß Frank
Hier mal ein ganz aktueller Kranichbericht:
Am Samstagmittag fuhren Piru und ich auf der A38 durch die Goldene Aue und genossen den Blick auf den Harz zur linken und auf den Kyffhäuser zur rechten, als etwa 50 - 100 Kraniche auf einem Acker keine 50 m von der Autobahn entfernt auftauchten. Und das zusätzlich noch in ziemlicher Nähe zu einigen Windenergieanlagen. Damit wurde innerhalb von Sekunden so ziemlich jedes avifaunistische Gutachten widerlegt, das ich in Bezug auf Kraniche gelesen hab ("Kraniche halten zu häufig befahrenen Straßen sowie zu Windenergieanlagen Abstände von mehreren hundert Metern ein"). Damit kann man nämlich sagen, daß sich Kraniche ihre Rast- und Äsungsplätze nach dem Futterangebot aussuchen und bei einem entsprechenden Angebot auch Störungen tolerieren.
Schade, daß man auf so einer Autobahn nicht einfach mal anhalten kann...
Viele Grüße
Am Samstagmittag fuhren Piru und ich auf der A38 durch die Goldene Aue und genossen den Blick auf den Harz zur linken und auf den Kyffhäuser zur rechten, als etwa 50 - 100 Kraniche auf einem Acker keine 50 m von der Autobahn entfernt auftauchten. Und das zusätzlich noch in ziemlicher Nähe zu einigen Windenergieanlagen. Damit wurde innerhalb von Sekunden so ziemlich jedes avifaunistische Gutachten widerlegt, das ich in Bezug auf Kraniche gelesen hab ("Kraniche halten zu häufig befahrenen Straßen sowie zu Windenergieanlagen Abstände von mehreren hundert Metern ein"). Damit kann man nämlich sagen, daß sich Kraniche ihre Rast- und Äsungsplätze nach dem Futterangebot aussuchen und bei einem entsprechenden Angebot auch Störungen tolerieren.
Schade, daß man auf so einer Autobahn nicht einfach mal anhalten kann...
Viele Grüße
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -