Zuckerhutfichte
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Zuckerhutfichte
Wie verhält sich das Wachstum, wenn die Spitze einer Zuckerhutfichte fehlt? Wird diese Mutation dann aus mehreren Seitentrieben gleichzeitig neue Spitzen bilden (und damit ihren Charakter einbüßen)?
Meine zweite Frage ist: es gibt doch Rückmutationen der Zuckerhutfichte zu einer normalen Weißfichte. Welche Faktoren fördern diese Entwicklung?
Man kann ab und zu Zuckerhutfichten sehen, die bestimmt 10-15 Jahre typisch konisch wuchsen und dann plötzlich wächst eine "richtige" Fichte heraus mit normalen Trieben.
Danke für Antworten
Meine zweite Frage ist: es gibt doch Rückmutationen der Zuckerhutfichte zu einer normalen Weißfichte. Welche Faktoren fördern diese Entwicklung?
Man kann ab und zu Zuckerhutfichten sehen, die bestimmt 10-15 Jahre typisch konisch wuchsen und dann plötzlich wächst eine "richtige" Fichte heraus mit normalen Trieben.
Danke für Antworten
-
Raimond Mesenbrink
- Beiträge: 918
- Registriert: 22 Okt 2005, 16:01
- Wohnort: Trier
- Kontaktdaten:
Hallo Omorika,
wie die Zuckerhutfichte auf den Verlust ihrer Spitze reagiert kann ich so nicht sagen, aber prinzipiell übernimmt der am höchsten stehende Seitentrieb die Funktion einer neuen Spitze, darunter liegende Knospen werden hormonell unterdrückt. Man kann also wahrscheinlich davon ausgehen, dass im Laufe der Zeit die konische Form wieder beiwächst. Stehen Triebe zu dicht, so das keiner ganz klar vorn ist, kann man etwas nachhelfen, in dem man den obersten Trieb vorsichtig senkrecht stellt und mit einem Bambusstab stützt.
Eine Rückmutation kann wie eine Mutation auch, durch z. b. starkes UV-Licht, Temperaturschock, radioaktive Strahlen oder diverse Chemikalien verursacht werden.
Viele Grüße aus Trier
Raimond Mesenbrink
wie die Zuckerhutfichte auf den Verlust ihrer Spitze reagiert kann ich so nicht sagen, aber prinzipiell übernimmt der am höchsten stehende Seitentrieb die Funktion einer neuen Spitze, darunter liegende Knospen werden hormonell unterdrückt. Man kann also wahrscheinlich davon ausgehen, dass im Laufe der Zeit die konische Form wieder beiwächst. Stehen Triebe zu dicht, so das keiner ganz klar vorn ist, kann man etwas nachhelfen, in dem man den obersten Trieb vorsichtig senkrecht stellt und mit einem Bambusstab stützt.
Eine Rückmutation kann wie eine Mutation auch, durch z. b. starkes UV-Licht, Temperaturschock, radioaktive Strahlen oder diverse Chemikalien verursacht werden.
Viele Grüße aus Trier
Raimond Mesenbrink
Zwei Zuckerhutfichten habe ich provisorisch auf meiner Fensterbank im Wohnzimmer gehalten (klingt seltsam, ist aber so und e sist sicherlich nicht artgerecht und ideal), bis ich sie zu meinen Eltern beim nächsten Mal mitnehmen und in den dortigen Garten pflanzen kann. Nun ist folgendes:
Diese Fichten haben schon getrieben (sie fühlen sich wohl zu wohl) und es sind bis zu 10 cm lange Triebe (!). Dieser Wert ist nicht übertrieben.
Was hat dies noch mit einer Zuckerhutfichte zutun? Zuckerhutfichten haben doch ganz geringes Wachstum.
Beide Pflanzen wirken eher wie ganz gewöhnliche junge Fichten, aber es sollen definitiv Zuckerhutfichten sein.
Falls es nämlich eher normale Fichten sind, so sollten sie lieber an einen Platz gepflanzt werden, wo sie ausreichen Platz haben und nicht in einem Vorgartenbeet innerhalb weniger Jahre den ganzen Platz einnehmen.
Danke für eine Antwort
Diese Fichten haben schon getrieben (sie fühlen sich wohl zu wohl) und es sind bis zu 10 cm lange Triebe (!). Dieser Wert ist nicht übertrieben.
Was hat dies noch mit einer Zuckerhutfichte zutun? Zuckerhutfichten haben doch ganz geringes Wachstum.
Beide Pflanzen wirken eher wie ganz gewöhnliche junge Fichten, aber es sollen definitiv Zuckerhutfichten sein.
Falls es nämlich eher normale Fichten sind, so sollten sie lieber an einen Platz gepflanzt werden, wo sie ausreichen Platz haben und nicht in einem Vorgartenbeet innerhalb weniger Jahre den ganzen Platz einnehmen.
Danke für eine Antwort
-
Raimond Mesenbrink
- Beiträge: 918
- Registriert: 22 Okt 2005, 16:01
- Wohnort: Trier
- Kontaktdaten:
-
Raimond Mesenbrink
- Beiträge: 918
- Registriert: 22 Okt 2005, 16:01
- Wohnort: Trier
- Kontaktdaten:
Hallo Omorika,
bei optimalem Licht liegt die Aubeute hinter der Fensterscheibe bei 90-92 %. Weitere lichtmindernde Faktoren sind angelaufene oder verschmutzte Scheiben (will ich natürlich nicht unterstellen), tiefe Fensternischen, Fensterkreuze, Einfallwinkel des Lichtes, usw.
Aus dem Gewächshausbau liegen Erkenntnisse vor, das die Lichtverluste gegenüber der Aussenstrahlung bis zu 50 % betragen können.
Ich habe z.B. vor ca. 4 Wochen Basilikum ausgesät. Die Sämlinge die alle am gleichen Fenster stehen, wachsen trotzdem sehr unterschiedlich. Die, die ca. 1-1,5 Stunden früher in den Genuss der Sonne kommen (wenn sie denn scheint), hatten früher die ersten Laubblätter gebildet als jene, die weniger 'Licht' bekommen.
Viele Grüße aus Trier
Raimond Mesenbrink
bei optimalem Licht liegt die Aubeute hinter der Fensterscheibe bei 90-92 %. Weitere lichtmindernde Faktoren sind angelaufene oder verschmutzte Scheiben (will ich natürlich nicht unterstellen), tiefe Fensternischen, Fensterkreuze, Einfallwinkel des Lichtes, usw.
Aus dem Gewächshausbau liegen Erkenntnisse vor, das die Lichtverluste gegenüber der Aussenstrahlung bis zu 50 % betragen können.
Ich habe z.B. vor ca. 4 Wochen Basilikum ausgesät. Die Sämlinge die alle am gleichen Fenster stehen, wachsen trotzdem sehr unterschiedlich. Die, die ca. 1-1,5 Stunden früher in den Genuss der Sonne kommen (wenn sie denn scheint), hatten früher die ersten Laubblätter gebildet als jene, die weniger 'Licht' bekommen.
Viele Grüße aus Trier
Raimond Mesenbrink