Wie lang können Samen "überleben"?
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Wie lang können Samen "überleben"?
Hallo
wie lang kann man Samen aufheben, bis sie keimunfähig sind?
Grüße Martin
wie lang kann man Samen aufheben, bis sie keimunfähig sind?
Grüße Martin
Auch ein kleiner Baum ziert einen großen Garten.
Wenn ich mich richtig erinnere, war das ein Samen der Dattelpalme (Phoenix dactylifera) den sie in einem Grab in Israel als Grabbeigabe entdeckt haben (Entdeckt haben sie eigentlich mehrere, aber nur einen haben sie zum Keimen gebracht). War aber sicher ein Ausnahmefall
normal bleiben die nicht solange keimfähig. Ausserdem haben sie den Samen mit Säure behandelt um ihn zu 'knacken' (aber das macht man ja öfter mit Samen)
Lg,
Matlan
Lg,
Matlan
Hallo,
etwa 1974 brachte ich aus dem Urlaub ein paar sehr schöne Pinienzapfen mit. Einen besonders großen hatte ich in ein Regal gestellt. 30 Jahre später fiel das gute Stück zu Boden und es flogen mehrere Pinienkerne heraus. Es war gerade keine Blumenerde zur Hand. Ich mischte noch warmen Kaffeesatz 50 : 50 mit Sand und füllte damit einige Yoghurtbecher. In jeden steckte ich einen Pinienkern. Etwas Klarsichtfolie drüber und nach einiger Zeit kamen kleine Pinien zum Vorschein. Sie wuchsen etwa bis zu einer Höhe von 20 cm und gingen dann leider ein. Irgendwas hatte ich falsch gemacht. Aber auf jeden Fall waren sie nach 30 Jahren noch voll keimfähig.
Viele Grüße
Frank
etwa 1974 brachte ich aus dem Urlaub ein paar sehr schöne Pinienzapfen mit. Einen besonders großen hatte ich in ein Regal gestellt. 30 Jahre später fiel das gute Stück zu Boden und es flogen mehrere Pinienkerne heraus. Es war gerade keine Blumenerde zur Hand. Ich mischte noch warmen Kaffeesatz 50 : 50 mit Sand und füllte damit einige Yoghurtbecher. In jeden steckte ich einen Pinienkern. Etwas Klarsichtfolie drüber und nach einiger Zeit kamen kleine Pinien zum Vorschein. Sie wuchsen etwa bis zu einer Höhe von 20 cm und gingen dann leider ein. Irgendwas hatte ich falsch gemacht. Aber auf jeden Fall waren sie nach 30 Jahren noch voll keimfähig.
Viele Grüße
Frank
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Cryptomeria
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- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Viele Samen muss man kühl lagern, am besten im Kühlschrank, manche auch eine längere Zeit bei 0 bis 5 Grad.
Aber, wie oben schon erwähnt, ist das bei den versch. Pflanzen sehr unterschiedlich. Das führt hier zu weit, da muss man sich die entsprechende Lit. besorgen.
Anja: im Fell der jedes Jahr in Sibirien auftauenden Mammuts hat man auch Samen ( von Gräsern usw. ) gefunden, die auch noch keimfähig waren. Aber Genaueres müsste ich irgendwo heraussuchen, im Moment weiß ich nicht wo.
Viele Grüße
Wolfgang
Aber, wie oben schon erwähnt, ist das bei den versch. Pflanzen sehr unterschiedlich. Das führt hier zu weit, da muss man sich die entsprechende Lit. besorgen.
Anja: im Fell der jedes Jahr in Sibirien auftauenden Mammuts hat man auch Samen ( von Gräsern usw. ) gefunden, die auch noch keimfähig waren. Aber Genaueres müsste ich irgendwo heraussuchen, im Moment weiß ich nicht wo.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
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Cryptomeria
- Beiträge: 9539
- Registriert: 25 Mai 2006, 21:45
- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Mir ging das genauso mit den Pinien, allerdings waren meine Samen nicht so alt,aber auch einige Jahre, sind auch nicht eingegangen ( sind eigentlich sehr robust, nicht sehr pilzanfällig) und gedeihen heute 30-jährig in der Vorderpfalz.
Sehr schön die blauen Jugendnadeln, die Aufucht lohnt sich und bei den heutigen Klimaveränderungen lohnt auch der Auspflanzversuch.
Viele Grüße
Wolfgang
Sehr schön die blauen Jugendnadeln, die Aufucht lohnt sich und bei den heutigen Klimaveränderungen lohnt auch der Auspflanzversuch.
Viele Grüße
Wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
jüngst hat man doch erst 200jahre alte samen zum keimen gebracht.
und als ich euch den artikel eben raussuchte, fand ich noch ein ähliches beispiel mit scheinbar noch älteren samen
ebenfalls interessant:
http://www.welt.de/wissenschaft/article ... gkeit.html
und als ich euch den artikel eben raussuchte, fand ich noch ein ähliches beispiel mit scheinbar noch älteren samen
ebenfalls interessant:
http://www.welt.de/wissenschaft/article ... gkeit.html
..damit sie viele Jahre, Jahrhunderte und gar Jahrtausende überdauern.
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Raimond Mesenbrink
- Beiträge: 918
- Registriert: 22 Okt 2005, 16:01
- Wohnort: Trier
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Hallo Brötchen,Brötchen hat geschrieben: ich lagere meine Samen bei ca. 18°C.
eine Lagerung der Samen bei 18° C ist schon recht warm. Will man die Samen länger lagern, sollte man sie, wie Wolfgang geschrieben hat, z. B. im Kühlschrank aufbewahren. Zumindest gilt das für die meisten Samen, wie immer, wird es auch hier Ausnahmen geben.
Auch wenn man das so nicht wahrnimmt, handelt es sich bei den Samen um lebende Objekte. Eingelagerte Speicherstoffe werden um so eher verbraucht, je ungünstiger die Lagerbedingungen sind.
Wasser, Wärme, Licht und Sauerstoff führen zum vorzeitigen Abbau dieser Reservestoffe. Dadurch werden Stoffwechselprodukte angesammelt. Wenn dann hierbei eine gewisse Grenze überschritten wird, sterben die Samen ab.
Viele Grüße
Raimond