Zitterpappeln
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Zitterpappeln
Hallo, Ich wünsche allen Lesern ein gutes neues Jahr!
Ich habe in meinen Wald ein paar schöne , große Zitterpappeln stehen, muss sie aber wegschneiden.
Wie kann man Zitterpappeln vermarkten bzw. sind sie überhaupt etwas wert?
Danke für eure Antworten!
Ich habe in meinen Wald ein paar schöne , große Zitterpappeln stehen, muss sie aber wegschneiden.
Wie kann man Zitterpappeln vermarkten bzw. sind sie überhaupt etwas wert?
Danke für eure Antworten!
Hallo Stefan,
ich hab zwar auch keine Erfahrung mit der Holzvermarktung. Das einzige was ich mal gehört habe ist, dass man auch Zitterpappeln oft Streichhölzer macht. Vielleicht kannst Du Dich in die Richtung ja mal umhören. Ich weiß aber leider auch nicht, wie dafür die Vertriebswege sind und ab welcher Menge sich Streichholzhersteller dafür interessieren.
mfg
Kadl
ich hab zwar auch keine Erfahrung mit der Holzvermarktung. Das einzige was ich mal gehört habe ist, dass man auch Zitterpappeln oft Streichhölzer macht. Vielleicht kannst Du Dich in die Richtung ja mal umhören. Ich weiß aber leider auch nicht, wie dafür die Vertriebswege sind und ab welcher Menge sich Streichholzhersteller dafür interessieren.
mfg
Kadl
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)
Hallo Stefan16
Hier in meiner näheren Umgebung werden Zitterpappeln plantagenmässig angebaut. Die Stämme müssen aber pfeifengerade sein. Die knorrigen Gestalten in der freien Natur sind meines Wissens kaum verkaufbar. Werde mich erkundigen. Am besten erkundigst du dich mal bei eurem Förster, der weiss bestimmt was.
Gruss
Kurt
Hier in meiner näheren Umgebung werden Zitterpappeln plantagenmässig angebaut. Die Stämme müssen aber pfeifengerade sein. Die knorrigen Gestalten in der freien Natur sind meines Wissens kaum verkaufbar. Werde mich erkundigen. Am besten erkundigst du dich mal bei eurem Förster, der weiss bestimmt was.
Gruss
Kurt
Hallo Stefan16
Ich habe in Google das Stichwort "Zitterpappel" eingegeben. Schon der oberste Beitrag war ein Treffer. Wikipdia. Hier eine Kopie des Textes "Nutzung".
"Die Zitterpappel enthält Verbindungen von Salicylsäure. Deshalb soll sie schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken. Hierfür verwendet man die Rinde, die Blätter und die Triebspitzen.
Pappelholz ist ein sehr beliebter Rohstoff. Das Holz findet besonders in preiswerten und leichten Sperrholzplatten, Tischtennisschlägern, Zahnstochern, Streichhölzern und vielen anderen Produkten Verwendung. Des Weiteren wird es zu Papier verarbeitet und findet als Biomasse zur Energieproduktion Verwendung.
Die Zitterpappel wird in Mittel-, Ost- und Nordeuropa häufig als Forstbaum angepflanzt."
Gruss
Kurt
Ich habe in Google das Stichwort "Zitterpappel" eingegeben. Schon der oberste Beitrag war ein Treffer. Wikipdia. Hier eine Kopie des Textes "Nutzung".
"Die Zitterpappel enthält Verbindungen von Salicylsäure. Deshalb soll sie schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken. Hierfür verwendet man die Rinde, die Blätter und die Triebspitzen.
Pappelholz ist ein sehr beliebter Rohstoff. Das Holz findet besonders in preiswerten und leichten Sperrholzplatten, Tischtennisschlägern, Zahnstochern, Streichhölzern und vielen anderen Produkten Verwendung. Des Weiteren wird es zu Papier verarbeitet und findet als Biomasse zur Energieproduktion Verwendung.
Die Zitterpappel wird in Mittel-, Ost- und Nordeuropa häufig als Forstbaum angepflanzt."
Gruss
Kurt
Hallo Kurt und Brötchen,
vor ca. 40 Jahren habe ich im Zuge meiner Ausbildung eine Papierfabrik in Neustadt im Schwarzwald besichtigt. Ich erinnere mich, dass zur Zelluloseherstellung in erster Linie Nadelhölzer verwendet werden, weil die Fasern länger sind. Man kann aber kürzere Fasern zu einem bestimmten Prozentsatz beimischen, z. B. aus geschreddertem Altpapier oder von Laubbäumen. Bei diesen bevorzugt man weiche Hölzer. Neben Birken gehören da auch Pappeln dazu. Heutzutage LEIDER (!!!) auch Eukalyptus. Leider, weil dies wie Birke, Pappel & Co. ein schnellwachsender Baum ist und irgendwelche Mafiosi in Spanien/Portugal alte Pinien- und Korkeichenwälder durch Brandstiftung vernichten, um industriemäßig Eukalyptus-Monokulturen aufzuziehen. Ich bin kein Holzfachmann, glaube aber, dass schnellwachsendes Holz weicher und brüchiger ist als langsam wachsendes. Deshalb steht Venedig auf Eichenpfählen und nicht auf Pappel oder Birke. Wenn Pappeln aber grundsätzlich zur Zellulosegewinnung taugen, könnten andere Gründe verantwortlich sein, wenn man dies nicht oder nur selten tut. Sicher spielen Preis und Logistik eine Rolle. Auch muss der Anfahrtsweg und die komplette Auslastung des Langholzwagens stimmen. Aber grundsätzlich ist Pappel durchaus für die Papierherstellung tauglich.
Viele Grüße
Frank
vor ca. 40 Jahren habe ich im Zuge meiner Ausbildung eine Papierfabrik in Neustadt im Schwarzwald besichtigt. Ich erinnere mich, dass zur Zelluloseherstellung in erster Linie Nadelhölzer verwendet werden, weil die Fasern länger sind. Man kann aber kürzere Fasern zu einem bestimmten Prozentsatz beimischen, z. B. aus geschreddertem Altpapier oder von Laubbäumen. Bei diesen bevorzugt man weiche Hölzer. Neben Birken gehören da auch Pappeln dazu. Heutzutage LEIDER (!!!) auch Eukalyptus. Leider, weil dies wie Birke, Pappel & Co. ein schnellwachsender Baum ist und irgendwelche Mafiosi in Spanien/Portugal alte Pinien- und Korkeichenwälder durch Brandstiftung vernichten, um industriemäßig Eukalyptus-Monokulturen aufzuziehen. Ich bin kein Holzfachmann, glaube aber, dass schnellwachsendes Holz weicher und brüchiger ist als langsam wachsendes. Deshalb steht Venedig auf Eichenpfählen und nicht auf Pappel oder Birke. Wenn Pappeln aber grundsätzlich zur Zellulosegewinnung taugen, könnten andere Gründe verantwortlich sein, wenn man dies nicht oder nur selten tut. Sicher spielen Preis und Logistik eine Rolle. Auch muss der Anfahrtsweg und die komplette Auslastung des Langholzwagens stimmen. Aber grundsätzlich ist Pappel durchaus für die Papierherstellung tauglich.
Viele Grüße
Frank