welcher baum ist der richige?

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Doro
Beiträge: 3
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Beitrag von Doro »

hallo an alle,

tja, jetzt bin ich doch tatsächlich verunsichert mit meiner Hainbuche...
Ja, der Geldbeutel spielt schon eine Rolle, da wir wie gesagt auch einen größeren Baum pflanzen wollen. Aber einen Fehler will ich natürlich auch nicht machen....

Doro

Roseo-Marginata
Beiträge: 997
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Beitrag von Roseo-Marginata »

tormi hat geschrieben: Picrasma quassioides hat unpaarig gefiederte Blätter die wechselständig stehen.
Hallo Tormi, danke für die Erklärung. Ich hatte Blätter mit Blättchen verwechselt. Die Blättchen am gefiederten Blatt stehen akkuart gegenständig.
LG Roseo

Roseo-Marginata
Beiträge: 997
Registriert: 22 Mai 2007, 22:14
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag von Roseo-Marginata »

Hallo Doro,

ich würde mich nicht verunsichern lassen. Wir haben nur ein paar Anregungen gemacht. Es liegt doch ganz bei Euch zu entscheiden. Das ist ein großes Glück und keine Sorge. Ich würde mir die Bäume anschauen und zugreifen. Einer der Aspekte kann der Preis sein, die anderen kommen hinzu. Einfach schauen, was man am besten findet - das ist doch prima, oder?
LG Roseo

Cryptomeria
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Beitrag von Cryptomeria »

So sehe ich das auch :wink:
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

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LCV
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Beitrag von LCV »

Hallo Doro, es gibt noch einen Aspekt, der je nach Gegend sehr wichtig werden kann. Schnellwachsende Bäume wie Birken brechen leicht unter Schneelast. Ich habe mal früher im Bayerischen Wald gewohnt, da sind bei plötzlichem Wintereinbruch hunderte von Birken umgefallen oder zumindest Äste abgebrochen. Ein Nachbar hatte auch ein paar dieser exotischen Bäume mit riesigen Blättern gepflanzt. Die erreichten innerhalb kürzester Zeit eine beachtliche Größe. Als er eine Kinderschaukel an einem Ast befestigte, brach der Baum unter der Belastung fast komplett auseinander. Damals sagte mir ein Fachmann, je schneller der Baum wächst, desto weniger Festigkeit hat das Holz. Aus diesem Grund zünden diese Mafiosi in Spanien/Portugal ganze Wälder mit Stein-, Korkeichen und Pinien an, um Eukalyptus zu pflanzen. Der ist hochgiftig, vom Holz her sehr zweifelhaft, liefert aber extrem schnell Zellulose für die Papierindustrie. Wenn ich einen Baum pflanze, soll der noch meinen Nachfahren Freude bereiten. Ich würde also eine Linde oder Rotbuche nehmen und mit einem Fachmann klären, wie man den Baum bei Bedarf stutzen kann oder darf. Natürlich dauert es bei solchen Bäumen länger, bis ein Sichtschutz erreicht wird. Man kann einen Kompromiss eingehen und im vorgeschriebenen Abstand zur Grundstücksgrenze ein paar Pappeln pflanzen. Die wachsen schnell und bilden fast eine hohe Hecke. Den eigentlichen
Wunschbaum muss man sowieso weiter weg von der Grenze pflanzen damit die Krone nicht ins Nachbargrundstück ragt. Also kann der im Vordergrund langsam wachsen, während die Pappeln einen schnellen Sichtschutz bilden. Könnte man ja später auslichten bzw. stutzen. Wohnt man in Gegenden, wo es kaum schneit, ist die Holzqualität vielleicht weniger wichtig. Aber eigentlich finde ich, dass zu exotische Bäume hier bei uns wie Fremdkörper wirken. Muss aber jeder selber wissen! Wünsche viel Glück bei der Auswahl.

Harztroll
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Beitrag von Harztroll »

LCV hat geschrieben:Aber eigentlich finde ich, dass zu exotische Bäume hier bei uns wie Fremdkörper wirken.
Bild
Ich sehe mich nach der Vergangenheit um, die ist verworren und finster wie ein abendlicher Wald, und die Zukunft ist ein Abgrund, voll von Nebel. - Löns -

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