Blutpflaume mit Pilzen
Verfasst: 05 Dez 2020, 23:18
Hallo Baumfreunde,
eine rund 50 Jahre alte Blutpflaume im Vorgarten, direkt am Bürgersteig haben wir heute fällen lassen. Sie hatte schon seit Jahren immer schwächer geblüht, das ganze Jahr über ständig Blätter verloren, die Zahl der kahlen Zweige nahm zu und es brachen immer wieder kleinere oder größere Äste raus.
Ein paar Bilder zeigen den Status im Frühjahr . Es scheint ein holzzersetzender Pilz zu ein, der durchaus typisch an Blutpflaumen wächst.
Zumindest die Wasser- und Nährstoffversorgung wird vermutlich stark beeinträchtigt, was zum schlechten Wachstum und den Blattverlusten bis hin zum Absterben führt.
Um so stärker treiben aus der Basis des Stammes Jungtriebe, die weiß blühen - also die Veredelungsunterlage.
Beim Absägen zeigten sich in praktisch allen Ästen und Teilstämmen im Kern Verfärbungen, die auf den Pilz zurückgehen; im Kern ist das Holz bleich und mürbe; das ist wohl eine Weißfäule.
Mich würde jetzt vor allem interessieren: die dunklen Partien im Stammfuß - ist das dunkleres Kernholz? Oder ist auch das Verfärbung als Folge des Pilzbefalls? Der sehr unregelmäßige Rand, auch deutlich dunkler, spricht für mich eher für den Pilz und den Abschottungsversuch des Baumes.
Kernholz kenne ich sonst eigentlich nur mit Grenzen, die den Jahresringen folgen.
Wie seht Ihr das?
Gruß
Stefan
eine rund 50 Jahre alte Blutpflaume im Vorgarten, direkt am Bürgersteig haben wir heute fällen lassen. Sie hatte schon seit Jahren immer schwächer geblüht, das ganze Jahr über ständig Blätter verloren, die Zahl der kahlen Zweige nahm zu und es brachen immer wieder kleinere oder größere Äste raus.
Ein paar Bilder zeigen den Status im Frühjahr . Es scheint ein holzzersetzender Pilz zu ein, der durchaus typisch an Blutpflaumen wächst.
Zumindest die Wasser- und Nährstoffversorgung wird vermutlich stark beeinträchtigt, was zum schlechten Wachstum und den Blattverlusten bis hin zum Absterben führt.
Um so stärker treiben aus der Basis des Stammes Jungtriebe, die weiß blühen - also die Veredelungsunterlage.
Beim Absägen zeigten sich in praktisch allen Ästen und Teilstämmen im Kern Verfärbungen, die auf den Pilz zurückgehen; im Kern ist das Holz bleich und mürbe; das ist wohl eine Weißfäule.
Mich würde jetzt vor allem interessieren: die dunklen Partien im Stammfuß - ist das dunkleres Kernholz? Oder ist auch das Verfärbung als Folge des Pilzbefalls? Der sehr unregelmäßige Rand, auch deutlich dunkler, spricht für mich eher für den Pilz und den Abschottungsversuch des Baumes.
Kernholz kenne ich sonst eigentlich nur mit Grenzen, die den Jahresringen folgen.
Wie seht Ihr das?
Gruß
Stefan