Re: Abstimmung
Verfasst: 24 Okt 2020, 19:53
Stadttaube ist absurd!
VG Wolfgang
VG Wolfgang
Schön, dass es noch solche mitfühlenden Mitmenschen gibt, die sich der armen Geschöpfe annehmen.
Ich würde dem zustimmen, insofern die Zielsetzung der Aktion sicher darin begründet ist, den Leuten aufzuzeigen, wie vielfältig unsere Vogelpopulation insgesamt ist, und wie sehr viele Arten von Lebensraumzerstörung und Vergiftung ihrer Nahrungsressourcen betroffen sind, so dass viele Arten inzwischen selten, extrem selten, vom Aussterben bedroht sind, aber sogar Allerweltsarten schon erkennbar stark rückläufig in ihren Beständen sind.
Sagt mal, wie transparent war denn eigentlich die Auszählung der Stimmen?
In welchem Maße hältst Du denn diese Sätze für diese Tauben für zutreffend?Spinnich hat geschrieben: ↑25 Okt 2020, 00:57insofern die Zielsetzung der Aktion sicher darin begründet ist, den Leuten aufzuzeigen, wie vielfältig unsere Vogelpopulation insgesamt ist, und wie sehr viele Arten von Lebensraumzerstörung und Vergiftung ihrer Nahrungsressourcen betroffen sind, so dass viele Arten inzwischen selten, extrem selten, vom Aussterben bedroht sind,
Sie musste für die Kampagne herhalten, obwohl die Honigbiene nicht im Geringsten vom Aussterben bedroht ist - auch nicht durch die Varroamilben oder den Klimawandel. Sie eignet sich eben nur viel besser als Sympathieträger, als Wespen, Stechmücken, Motten, Borkenkäfer oder andere Insektenarten, für die viele, vorwiegend weibliche, Menschen nur ein "Igitt!" übrig haben.
In der Tat zeichnet sich diese Art durch ein hohes Vermehrungspotential aus. Das brauchen die Tauben in der Natur aus, wo sie ihren Platz mitten in der Nahrungspyramide haben. Du hast es aber richtig erkannt. Der obere Teil dieser Nahrungspyramide fehlt in vielen Städten. So muss der Mensch regulierend eingreifen, wie es auch beim Wild nötig ist.
Der Küster hat die Füße der Küken vor dem flügge werden am Nest festgebunden. Oder wart Ihr das? Da wurden sie von den Eltern besonders groß gefüttert.
Dein Eindruck täuscht. Die dürfen nicht einfach so vergiftet werden. Solange das keine staatlichen Gelder kostet, ist das den Schreibtischtätern egal.
Obwohl ich ein großer Fan von Kreislaufwirtschaft Wiederverwendung und so weiter bin, stelle ich fest, dass auch diese Nutzung leider einen finanziellen Aspekt hat. Kannst Du irgendwie beziffern, welcher finanzielle Aufwand erforderlich wäre, um eine Tonne solchen gewiss wertvollen Düngers von den betroffenen Gebäuden abzukratzen und auf unsere Felder zu bringen?
Wenn der Aufwand und der Nutzen nur in Absurdistan zueinander passen können, hört eben bei vielen Menschen die tolerante Grundhaltung auf.
Dieser sollte beim nächsten Mal, wenn die Spezialfirma da ist, gleich ordentliche Taubenabwehr montieren lassen. In Bahnhöfen oder Gebäuden in der Innenstadt ist das eigentlich Standard.
Diese Beobachtung kann ich bestätigen.
Für manche Leute mag es ganz erstaunlich klingen, aber es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, für die die moderne, industrielle Landwirtschaft eben nicht verantwortlich ist.