Ginkgo - Samen zur Keimung bringen
Verfasst: 17 Jul 2020, 18:19
Hallo,
ich wollte zur Geburt meines Sohnes 2020 im gleichen Jahr einen Ginkgo zum Keimen bringen - quasi sein "Lebensbaum". 2019 also unter einem weiblichen Exemplar Ende November gesammelt, Sarkotesta gesäubert, 3 Monate im Kühlschrank in feuchter, nicht nasser Erde kalt stratifiziert und im Frühjahr direkt in arme, eher kalkige tw. steinige Erde. Regelmäßig gegossen, Abfluss war gut vorhanden, keine Staunässe!
Meine Enttäuschung war erstens groß, dass von den ca. 30 Samen nur zwei gekeimt sind. Nachdem der erste der gekeimten Bäumchen sich zwei Wochen lang schön entwickelt hatte, stagnierte das Wachstum. Also vorsichtig ausgegraben. Meine Enttäuschung war groß, dass die Wurzel komplett abgefault war. Beim zweiten kam es nicht mal so weit, hier ist der Spitzentrieb innerhalb kürzester Zeit abgefault, der winzige Wurzeltrieb ebenfalls.
Prinzipiell denke ich, dass nur wenige Samen begattet waren, ein männliches Exemplar kenne ich in der Nähe keines (alle Samen sind aber beim Schwimmtest vor dem Pflanzen untergegangen, waren also nicht "hohl").
Etwas stutzig macht mich auch, dass der Mutterbaum reichlich Samen trägt, direkt darunter ein dieses Jahr nicht bespielter Volleyballplatz ist, der auch nicht gemäht wird und wo sich schon einiges an "Unkraut" breit macht. Obwohl hier oberflächlich noch hunderte Samen zu finden sind ist nicht einer darunter der einen Wurzeltrieb hätte oder gar eine Jungpflanze zu finden. Dabei sollte der feine Quarzsand doch quasi ideal zur Keimung sein?
Welche Erfahrung habt ihr mit Ginkgos und Keimung?
Lg, Johann
ich wollte zur Geburt meines Sohnes 2020 im gleichen Jahr einen Ginkgo zum Keimen bringen - quasi sein "Lebensbaum". 2019 also unter einem weiblichen Exemplar Ende November gesammelt, Sarkotesta gesäubert, 3 Monate im Kühlschrank in feuchter, nicht nasser Erde kalt stratifiziert und im Frühjahr direkt in arme, eher kalkige tw. steinige Erde. Regelmäßig gegossen, Abfluss war gut vorhanden, keine Staunässe!
Meine Enttäuschung war erstens groß, dass von den ca. 30 Samen nur zwei gekeimt sind. Nachdem der erste der gekeimten Bäumchen sich zwei Wochen lang schön entwickelt hatte, stagnierte das Wachstum. Also vorsichtig ausgegraben. Meine Enttäuschung war groß, dass die Wurzel komplett abgefault war. Beim zweiten kam es nicht mal so weit, hier ist der Spitzentrieb innerhalb kürzester Zeit abgefault, der winzige Wurzeltrieb ebenfalls.
Prinzipiell denke ich, dass nur wenige Samen begattet waren, ein männliches Exemplar kenne ich in der Nähe keines (alle Samen sind aber beim Schwimmtest vor dem Pflanzen untergegangen, waren also nicht "hohl").
Etwas stutzig macht mich auch, dass der Mutterbaum reichlich Samen trägt, direkt darunter ein dieses Jahr nicht bespielter Volleyballplatz ist, der auch nicht gemäht wird und wo sich schon einiges an "Unkraut" breit macht. Obwohl hier oberflächlich noch hunderte Samen zu finden sind ist nicht einer darunter der einen Wurzeltrieb hätte oder gar eine Jungpflanze zu finden. Dabei sollte der feine Quarzsand doch quasi ideal zur Keimung sein?
Welche Erfahrung habt ihr mit Ginkgos und Keimung?
Lg, Johann