Hallo Papayus,
für mich sieht das auch nicht nach Schädlingen aus.
Die Pflege der Pachira Aquatica ist vielleicht doch nicht so einfach wie man gemeinhin lesen kann.
Zum einen ist es so, dass fast immer geflochtene Stämme angeboten werden. Dass das zu Problemen führen kann hast Du ja schon herausgefunden.
Die Pflanze möchte aber auch gerne hell stehen, jedoch ohne direkte Sonne. Dann möchte sie eigentlich auch noch möglichst hohe Luftfeuchtigkeit.
https://www.plantopedia.de/pflanzen/glueckskastanie/
https://www.heimhelden.de/pachira-aquat ... kskastanie
Wenn
die eingerollten welken Blätter nicht durch
zu viel Wasser, also Staunässe der Wurzel hervorgerufen sind,
könnte es sich ja durchaus auch um Verbrennungen handeln. Die jungen Blätter, die bei ungünstigen Bedingungen im Zimmer wegen Lufttrockenheit und weniger Licht (als im Sommer) verzärtel sind, können an extrem sonnigen Tagen im Frühjahr mit der plötzlich aufstechenden Sonne manchmal nicht Schritt halten. Dann können solche Verbrennungen auftreten. Das wäre dann aber harmlos und verwächst sich wieder.
Ggf. müsste die Pflanze bei zunehmender Sonneneinstrahlung an ein anderes Fenster umgesiedelt werden.
Optimal wäre natürlich, sobald kein Frost mehr droht ein zeitweiliger Aufenthalt im Freien. Da muss man aber behutsam vom Schatten zum Halbschatten vorrücken, damit sich die Pflanze akklimatisieren kann.
Solange es bei dem Verlust einiger weniger Blätter handelt, ist das aber nicht so schlimm, das passiert mir gelegentlich in der Übergangszeit, bei der ein oder anderen Blattpflanze, die sich noch nicht ausreichend akklimatisiert hat, oder die im Winter gern am Südfenster steht, aber eben die verstärkte Sonneneinstrahlung dann nicht dauerhaft aushält. Bei Avocado-Bäumchen welken zudem wegen der trockenen Zimmerluft die Blattränder im Winterhalbjahr, was sich jetzt mit zunehmendem Durchtrieb wieder schnell verwächst.
Viel Glück bei der weiteren Pflege deiner "Glückskastanie"
wünscht Dir Spinnich

Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -