Hallo,
ich habe einen 1,5 m großen japanischen Spindelstrauch.
Vor zwei Wochen war er noch schön grün.
Jetzt sieht er aus wie auf den Fotos.
Danke für eure Hilfe
Hilfe was ist mit meinem Euonymus japonicus los
Moderatoren: LCV, stefan, tormi
Hilfe was ist mit meinem Euonymus japonicus los
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Re: Hilfe was ist mit meinem Euonymus japonicus los
Wäre jetzt meine erste Vermutung gewesen. Es hatte letzte Woche Nachts nochmal - 6 Grad.
Ich hab die Pflanze jetzt um 25% zugeschnitten und etwas gedüngt. Hoffe die erholt sich wieder. Sind eigentlich ganz schöne Pflanzen
Ich hab die Pflanze jetzt um 25% zugeschnitten und etwas gedüngt. Hoffe die erholt sich wieder. Sind eigentlich ganz schöne Pflanzen
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Cryptomeria
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- Wohnort: Fraulund/ 24405 Rügge
Re: Hilfe was ist mit meinem Euonymus japonicus los
...in Verbindung mit möglicherweise auch Sonnenbrand.
VG wolfgang
VG wolfgang
Wer Bäume pflanzt und weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird hat angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.
Re: Hilfe was ist mit meinem Euonymus japonicus los
Zum Glück ist diese Pflanze extrem zählebig.
Eine Verpflanzung vom Friedhof hatte bei mir über viele Jahre fast unsichtbar in einem extrem trockenen Gärtchen mit wenigen dürren Trieben überlebt.
Die Triebe lagen zwischen zehrenden Stauden und Strauchmandelgebüsch ein bisschen geschützt dem Boden auf.
Jahre später wurde wegen Gartentausch alles aus dem Garten umgesiedelt. Erst da wurden die versteckt ausharrenden Zweiglein bemerkt.
An einem Hauswinkel im Halbschatten jetzt 3-4 m hoch und ebenso breit muss ich den Strauch, der aus so einem mickrigen Zweigrest hervorging, jedes Jahr zurückschneiden.
Ein Paar der Zweiglein sind über einer 3 m hohen Betonschalmauer (Ausrichtung nach Süden) gepflanzt worden und jahrelang fast nicht gewachsen. Erst als ein paar Triebspitzen einen seitlichen Maueransatz und etwas Schatten erreichten, haben diese jedes Jahr ersichtlich Zuwachs.
Seit große Sträucher ihre Zweige jetzt bis über die Mauer erstrecken, bemerkt man auch leichten Zuwachs an den zuvor besonders sonnen-exponierten Trieben, die jetzt durch diese Zweige etwas Schatten erhalten. Dann macht ihnen Hitze und Trockenheit fast nichts mehr aus.
Die Pflanze ist in ihrer Blütezeit nicht nur eine Bienenweide. Auch Käfer, Falter, Schwebfliegen und ganz besonders Wepen (auch Goldwespen) sammeln sich zur Vielzahl auf den Blüten.
Die Schäden an deinem Strauch werden sich wohl schnell verwachsen.
LG Spinnich
Eine Verpflanzung vom Friedhof hatte bei mir über viele Jahre fast unsichtbar in einem extrem trockenen Gärtchen mit wenigen dürren Trieben überlebt.
Die Triebe lagen zwischen zehrenden Stauden und Strauchmandelgebüsch ein bisschen geschützt dem Boden auf.
Jahre später wurde wegen Gartentausch alles aus dem Garten umgesiedelt. Erst da wurden die versteckt ausharrenden Zweiglein bemerkt.
An einem Hauswinkel im Halbschatten jetzt 3-4 m hoch und ebenso breit muss ich den Strauch, der aus so einem mickrigen Zweigrest hervorging, jedes Jahr zurückschneiden.
Ein Paar der Zweiglein sind über einer 3 m hohen Betonschalmauer (Ausrichtung nach Süden) gepflanzt worden und jahrelang fast nicht gewachsen. Erst als ein paar Triebspitzen einen seitlichen Maueransatz und etwas Schatten erreichten, haben diese jedes Jahr ersichtlich Zuwachs.
Seit große Sträucher ihre Zweige jetzt bis über die Mauer erstrecken, bemerkt man auch leichten Zuwachs an den zuvor besonders sonnen-exponierten Trieben, die jetzt durch diese Zweige etwas Schatten erhalten. Dann macht ihnen Hitze und Trockenheit fast nichts mehr aus.
Die Pflanze ist in ihrer Blütezeit nicht nur eine Bienenweide. Auch Käfer, Falter, Schwebfliegen und ganz besonders Wepen (auch Goldwespen) sammeln sich zur Vielzahl auf den Blüten.
Die Schäden an deinem Strauch werden sich wohl schnell verwachsen.
LG Spinnich
Das Talent der Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch ihr Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
- Georg Christoph Lichtenberg -
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